Moin Leute,
ich habe da ein großes Problem und brauche dringend Hilfe.
Ich wohne mit meiner Familie (4Px) in einem zwei Parteienhaus zur Miete. Nebenan wohnt mein Vermieter mit seiner Familie.
Nun zum Problem: Am 30.9 kam mein Vermieter mit einem Schreiben vorbei worin er mir mitteilte, dass sich die Miete ab 1.12 um 25€ erhöht. Eine Begründung fehlte.
Ich habe im dann schriftlich geantwortet und die Begründung nachgefordert.
Darauf kam dann ein Schreiben worauf er sich auf irgendwelche Inflationsraten bezog. Ich teilte ihm darauf hin mit, dass wir keinen Indexmietvertrag haben und das wir die Mieterhöhung nicht anerkennen würden.
Mir geht es hier auch nicht wirklich um das Geld aber die Art und Weise wie versucht wird mir die Kohle aus der Tasche zu ziehen macht mich da schon ziemlich sauer. Zudem kommen hier noch einige andere nette Spielchen die ich aber außer Acht lassen möchte.
Am 29.12 kam dann der Hammer. In einem netten gelben Umschlag kam die Kündigung. Geschrieben von seinem Anwalt und zugestellt vom Gerichtsvollzieher.
Die Kündigung wird auf § 573a begründet:
Erleichterte Kündigung des Vermieters
(1) Ein Mietverhältnis über eine Wohnung in einem vom Vermieter selbst bewohnten Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen kann der Vermieter auch kündigen, ohne dass es eines berechtigten Interesses im Sinne des § 573 bedarf. Die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall um drei Monate.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sein Anwalt nicht alle Schreiben von meinem Vermieter kennt, anders kann ich mir nicht vorstellen das das alles noch in Ordnung ist.
Es kann doch nicht sein, dass man erst versucht ne Mieterhöhung durchzusetzen und wenn das nicht klappt wird man vor die Tür gesetzt.
Hat jemand einen Tip für mich was ich jetzt machen sollte?