Geruch nach Katze, obwohl ich keine habe

  • Hallo,

    ich habe ein ziemliches Problem mit meiner Wohnung, kann mir jemand sagen, was da der beste Weg wäre?
    Vieleicht kennt jemand von euch diese Situation.

    Folgendes: Im Februar, diesen Jahres, bin ich in eine, vom Vermieter als renoviert angegebene, Wohnung gezogen.
    Nur mit WBS.
    Seit Mai bemerke ich einen immer wiederkehrende Geruch im Schlafzimmer, als hätte dort, an mehreren Stellen, eine Katze/Kater markiert.
    Ich habe aber keine Katze und auch keine anderen Haustiere.
    Zeitweise kann ich das Zimmer nicht nutzen, da es zu sehr riecht und gewaschene Wäsche kann ich dort auch nicht reinstellen, weil es sonst noch schlimmer wird.
    Auch im Wohnzimmer ist neuerdings ein penetranter Geruch nach Urin (?) wahrzunehmen.
    Es ist für mich sehr belastend!
    Ich weiß, dass im Schlafzimmer "saniert" werden müsste und möchte mich diesem NICHT aussetzen und lieber die Wohnung kündigen.

    Weitere Infos:
    Ich bekomme Hilfe zum Lebensunterhalt, da nicht voll erwerbsfähig, auf Grund einer psych. Erkrankung.

    Weiß jemand von euch Rat?
    Vielen Dank im voraus.

    Jenny

  • An Mainschimmer: Dem Vermieter werde ich erst am Mittwoch einen Brief schreiben (bekomme Hilfe dabei).
    Leider konnte ich es diesem nicht gleich mitteilen, da ich sehr mit mir zu tun hatte, unt. a. depressiv war.
    Mit meiner Ärztin hatte ich gestern einen Termin, sie würde mir auch eine Bescheinigung schreiben, falls der Vermieter oder das Amt sich quer stellen.

    Hallo Berny. Von meiner Erkrankung weiß der Vermieter nichts.

    Kolinum, ich würde vom Vermieter dann eine "flexible" Kündigung fordern, wenn so was geht, da 3 Monate Frist oft die Wohnungssuche erschweren.

  • Sei mir nicht böse, aber wenn du im Februar in eine Wohnung ziehst und den Geruch erst im Mai bemerkst, und der Geruch stärker wird, wenn du Wäsche aufstellst, kommt mir das irgendwie reichlich komisch vor? Und nun fängt es auch noch im Wohnzimmer an?
    Kann es sein, das du einfach deine Wäsche zu lange nass in der Maschine liegen lässt und nicht richtig trocknest? Dann bekommt man nämlich einen ähnlichen Geruch hin.

    Einmal editiert, zuletzt von AJ1900 (21. Juni 2016 um 09:10)

  • Kolinum, ich würde vom Vermieter dann eine "flexible" Kündigung fordern, wenn so was geht, da 3 Monate Frist oft die Wohnungssuche erschweren.


    Sowas gibbet nicht. Nach § 573 BGB kann der VM begründet kündigen mit um 3 Monate verlängerter Frist ODER der M mit gesetzlicher Frist (3 Mon.) ODER beide schliessen einen Aufhebungsvertrag zu irgendeinem vereinbarten Termin.


  • Mit meiner Ärztin hatte ich gestern einen Termin, sie würde mir auch eine Bescheinigung schreiben, falls der Vermieter oder das Amt sich quer stellen.
    Kolinum, ich würde vom Vermieter dann eine "flexible" Kündigung fordern, wenn so was geht, da 3 Monate Frist oft die Wohnungssuche erschweren.


    Also von der Möglichkeit zur vorzeitigen Kündigung wegen ärztlichem Atest habe ich noch nie was gehört? Hört sich für mich irgendwie nach Kindergarten an?

  • Hi Jenny,

    du willst eine flexible Kündigung, nach dem Motto, "ich ziehe aus, sobald es mir in den Kram passt, weil meine Wohnung nach Urin stinkt - und das alles ohne Kündigungsfrist"

    Kein Wunder dass du befürchtest, dass sich der Vermieter oder das Amt querstellen. Du hast bisher weder mit dem Vermieter gesprochen, noch einen Experten um Rat befragt.

    Und dein Arzt will dir dafür eine Bescheinigung ausstellen??

    Es tut mir leid, aber es sind immer wieder die gleichen Klischees, die von Leuten wie dir bedient werden.
    -Werden von der Allgemeinheit versorgt.
    -Haben irgendwelche "merkwürdigen" Probleme.
    -Denken sie sind außerhalb der üblichen Regeln, weil sie ein schweres Schicksal haben.
    -Werden von Ihren Ärzten noch in diesen merkwürdigen Auffassungen bestärkt.
    -(kommt bei dir sicher auch noch) haben "ihre" Anwälte, die ebenfalls von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen.

    Du solltest mal darüber nachdenken, was dir eine Kündigung und ein Umzug bringen würden. In der nächsten Wohnung hast du bestimmt auch irgendetwas, was dir das Wohnen dort unmöglich macht.

    Gruß
    H H

  • Hi Jenny,

    du willst eine flexible Kündigung, nach dem Motto, "ich ziehe aus, sobald es mir in den Kram passt, weil meine Wohnung nach Urin stinkt - und das alles ohne Kündigungsfrist"

    Kein Wunder dass du befürchtest, dass sich der Vermieter oder das Amt querstellen. Du hast bisher weder mit dem Vermieter gesprochen, noch einen Experten um Rat befragt.

    Und dein Arzt will dir dafür eine Bescheinigung ausstellen??

    Es tut mir leid, aber es sind immer wieder die gleichen Klischees, die von Leuten wie dir bedient werden.
    -Werden von der Allgemeinheit versorgt.
    -Haben irgendwelche "merkwürdigen" Probleme.
    -Denken sie sind außerhalb der üblichen Regeln, weil sie ein schweres Schicksal haben.
    -Werden von Ihren Ärzten noch in diesen merkwürdigen Auffassungen bestärkt.
    -(kommt bei dir sicher auch noch) haben "ihre" Anwälte, die ebenfalls von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen.

    Du solltest mal darüber nachdenken, was dir eine Kündigung und ein Umzug bringen würden. In der nächsten Wohnung hast du bestimmt auch irgendetwas, was dir das Wohnen dort unmöglich macht.


    Da "muss" ich mich wohl leider anschliessen...:eek:

  • Reichlich Verletzungen...
    Ich bin eigentlich davon ausgegangen rein sachliche Ratschläge zu bekommen, statt dessen werde ich von euch (ausgenommen Berny), indirekt, persönlich angegriffen.

    ???

    Danke Berny für den Paragrafen, dann weiß ich Bescheid, dass es wohl vorher nicht geht.
    Deine wahr die einzige Antwort, mit der ich etwas anfangen konnte. Dank dir.

    ++++

    An die anderen:

    Erst im Mai, bzw. als es wärmer wurde, bekam ich den Geruch mit.
    Kann auch im April gewesen sein.
    Leider ist meine Konzentration, bzw. mein Gedächtnis momentan stark beeinflusst, auch auf Grund von Dissotiationen.
    Da ich immer wieder depressiv wurde, hatte ich LEIDER nicht gleich die Kraft, dem Vermieter es mitzuteilen.

    Ich denke mir nicht irgendetwas aus, was mich stört, dass ich umziehen muss.
    Ich bin verärgert, dass das angenommen wird.
    Ich würde gerne in dieser, meiner ersten eigenen Wohnung bleiben und mich nicht mit sowas beschäftigen müssen. Aber es ist schon ziemlich blöd, wenn ich statt im Schlafzimmer, im Wohnzimmer schlafen muss, weil sonst ständig dieser eklige Geruch in meiner Nase hängt.
    Den Geruch im Wohnzimmer konnte ich lokalisieren. Es wahr ein Ast, den ich mir zur Deko ins Zimmer getan habe.

    Es sind reale Gerüche, sehr unangenehm.

    Einer der ersten Sätze meiner Mutter, als sie die Wohnung betrat: "Riecht aber merkwürdig hier." Auch Freunden ist dieser Geruch aufgeallen.
    Es ist auch nicht die Wäsche, denn ich mag den muffigen Geruch nicht, wenn ich sie in der Maschiene vergessen habe. Die Wäsche wasche ich dann nochmal.
    Es ist definitiv der Geruch von einer Katze!

    Das davon ausgegangen wird, dass ich keinen Experten zu Rate gezogen habe ist merkwürdig.
    Ich habe mich informiert (meine Schwester ist gelernte Malerin/Lackiererin) und auch eine Freundin hat einen Malermeistert befragt...
    Der Boden, die Tapete und teilweise die Wand müssten wieder raus/ abgetragen werden...


    Ich bin niemand, der sich auf dem Geld vom Amt ausruhen möchte.
    Im Gegenteil, ich verabscheue diese Abhängigkeit, nur leider bin ich NOCH, auf Grund meiner Erkrankung, nicht in der Lage mich selbst zu versorgen.
    Das habe ich am eigenem Leib gemerkt und das ist auch überprüft worden, mehrmals.
    Ich würde so gerne mein ABI nachholen (musste ich leider abbrechen) und studieren und arbeiten.
    Ich habe zu viele Ideen und ZIELE, als dass ich mein Leben auf dem Rücken anderer verbringen wollen würde.
    Aber es würde vieleicht eine Woche, vieleicht auch zwei, gut gehen.
    Danach könnte ich mich wahrscheinlich (wieder) in ein Krankenhaus einweisen lassen.
    Es ist sehr verletzend so in eine Schublade gestopft zu werde...
    Und ich empfinde es als persönlichen Angriff auf meine Person.
    Ich habe genug, von Leuten die nicht Fragen stellen, sondern urteilen, obwohl sie mich nicht genug kennen.

    Mein schweres Schicksal, dass H Hamburg erwähnt hat in erster Linie nichts damit zu tun, ist aber trotzdem folgenschwer für mich gewesen (Ergebnis: PTBS und rezedevierende depressive Störung (einfach mal googlen)), also keine Lapalie.
    Ist leider momentan aber auch wieder eine Belastung, so dass ich mir Unterstützung holen musste.
    Ich möcht mich auch nicht hervortun mit meinem "Schicksal". Ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Und ich möchte auch keine Extrabehandlung. Davon ist absolut nicht die Rede...

    Meine Ärztin (Psychaterin) hat sich angeboten, mir dan zur Unterstützung einen Brief o. ä. mitzugeben, FALLS das Amt sich schwer haben sollte, da ich erst Umgezogen bin.
    Ich möchte mich nicht den Arbeiten aussetzen, die gemacht werden müssten, damit der Geruch beseitigt ist. Dafür habe ich momentan einfach keine Kraft.

    Ich bin auch nicht für "Kindergarten" zu haben!
    Ich möchte eine sachliche, logische Lösung.
    Keine persönliche Auseinandersetzung.

    Und mit Anwälten habe ich auch nichts am Hut und möchte ich auch gar nicht.
    Das wäre wohl mehr als übertrieben!!!

    Ich muss sagen, dass ich mehr als enttäuscht bin über diese Reaktion.
    Das ist von einer sachlichen Antwort weit entfernt!
    Als hätte ich nichts besseres zu tun...

    Ich gebe euch einen Rat. Überdenkt euer Weltbild.
    Die Wörter sind: Individuum, Unterschiede, Respekt, Offenheit, Vertrauen, Weiterentwicklung

    Ist klar, dass ich dieses Forum nie wieder betreten werde, wenn ich hauptsächlich solche Reaktionen, Antworten sind es nicht, bekomme.

    *Kopfschüttelnd*

  • Sachliche Antwort:
    Zeig das deinem Vermieter an, der soll feststellen wo der Geruch herkommt, und dann muß halt dementsprechend gehandelt werden. Wenn da was dran ist, kannst du sogar evtl. Mietminderung geltend machen.
    Trotzdem wird dir kein Arzt attestieren können, das du vorzeitig deine Wohnung kündigen kannst. Das wird selbst dann schwer, wenn der dich unter Vormundschaft/Betreung setzen sollte.
    Im Zweifel halt einfach fristgerecht kündigen, und sich was anderes suchen.
    Leicht unsachlich:
    "Geruch eines Astes zur Deko"
    Sorry, das sind Aussagen, da wundert mich gar nichts mehr? Ist doch wohl nachvollziehbar hoffe ich? Hier haben viele schon so ihre Erfahrungen gemacht. Ich hatte schon Mieter die haben ihr Klopapier nummeriert, um mir beweisen zu können, das jemand angeblich bei ihnen Einbricht und Toilettenrollen klaut.:rolleyes:

    2 Mal editiert, zuletzt von AJ1900 (21. Juni 2016 um 16:23)

  • ...
    Leicht unsachlich:
    "Geruch eines Astes zur Deko"
    ...

    naja, ein Blume die beim Blühen roch wie eine Leiche hinter dem Sofa hatte ich selbst schon. Wenn der Ast nass steht ist entsprechende Fäulnis möglich, bei verwitterten Ästen die entsprechend gelagert waren z.B. im Moor oder im Uferschlamm sind ebenfalls Gerüche möglich. Mein erster Gedanke war eine Übersensibilität aufgrund von Medikamenten, hatte ich im Bekanntenkreis mit Psychopharmaka, wäre also auch hier möglich, da aber auch andere die Gerüche wahrnehmen eher unwahrscheinlich.

    Also erst mal Mängelmeldung an Vermieter und gucken was der dazu meint, dann kann man weitersehen.

  • Zitat

    Leicht unsac hlich: "Geruch eines Astes zur Deko" Sorry, ds sind Aussagen, da wundert mich gar nichts mehr?

    Und ob es das gibt, je nach Sorte des Astes riecht oder stinkt er.

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