Sehr verehrtes Forum,
ich bin neu hier aus aktuellem Grund, ich schreibe auf meinem smartphone, daher bitte ich sie die Fehler zu tolerieren.
Folgender fiktiver Fall:
Ein Mietvertrag für eine möblierte Wohnung, der zum 30.4. befristet war. Im Mietvertrag ist kein Grund für die Befristung angegeben. Die kündigungsfrist beträgt eine Woche.
Zum Ablauf der Befristung (30.4) hat der Vermieter dem Mieter mündlich eine Verlängerung eingeräumt bis Ende Mai , anstatt wie üblich einen neuen Vertrag anzubieten, der dann im Sommer ueblicherweise ein werkmietvertag ist, da der Mieter beim Vermieter saisonal arbeitet.
Heute am 26.5 wurde der Mieter mündlich aufgefordert die Wohnung bis Ende dieses Monats zu räumen, mit der Begründung, dass die Wohnung für einen anderen Mitarbeiter benötigt wird. Der Vermieter und nun auch Arbeitgeber hat dem Mieter eine anderes Dienstzimmer zugewiesen.
Der Mieter fühlt sich benachteiligt, da die Wohnung natürlich besser als ein kleines 12m2 Zimmer
ist. Da der Mieter nicht nur in prekären Wohnverhältnissen ist, sondern auch ein prekäres Arbeitsverhältnis (Kündigungsfrist 2 Wochen) hat und es vor Ort keine Chance auf bezahlbaren Wohnraum gibt, steckt nun wirklich in der Klemme. Wenn er einen Mietstreit anfängt, verliert er garantiert seinen Job und eventuell wird er noch obdachlos, falls er verliert. Die Wohnung ist aber wichtiger als der Job,
denn vor Ort gibt es genug Jobs aber eben keine bezahlbaren Wohnungen.
Welche Möglichkeiten hat der Miete der mündlich ausgesprochenen Kündigung entgegenzutreten?
MfG Peter