Neues Gebäude, richtige Einschätzung der bedarfsorientierten Nebenkosten

  • Hallo!

    Ich habe heute meinen Mietvertrag erhalten. Ich bin leider sehr skeptisch mitlerweile, was die Fernwärme angeht.

    Nun steht in dem Vertrag: Heizung, Warmwasser und Frischwasser zusammen monatl. 53€ (Heizart Fernwärme)
    Berechnet wird 70% Verbrauch 30% Größe Mietfläche.

    Ich habe in meiner letzten Wohnung monatl. 90€ Fernwärme bezahlt und das ohne jegliche Wasserkosten. Daher find ich das ganze irgendwie sehr tief angesetzt.

    Restliche Nebenkosten sind 96€ für die nicht bedarforientierten Dinge.

    Zu der Wohnung:
    - Hamburg
    - 53qm
    - ist vollständig neu gebaut
    - 70 Parteien Haus
    - Erdgeschoss
    - Fußbodenheizung

    Ich hoffe ihr könnt mir schnell helfen!

    Einmal editiert, zuletzt von Missgold (19. Mai 2016 um 14:49)

  • Wie und wo helfen?
    Zahlen Sie doch einfach etwas mehr als die angegeben 53 € und Sie finden bestimmt Ihren inneren Frieden wieder.
    Ja, es gibt noch besorgte Bürger.

  • Grundsätzlich liegt der Schnitt der Vorauszahlungen aller Betriebskosten (also nicht nur Wasser und Heizung) bei ca. 2,50€/m².

    Wenn die restlichen Vorauszahlungen bei Dir 96 EUR betragen, sind das insgesamt 149 € im Monat an Vorauszahlungen. Dies entspricht 2,81 €/m² und könnte durchaus ausreichend sein.
    Es hindert dich allerdings niemand daran, höhere Vorauszahlungen zu vereinbaren.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Es hindert dich allerdings niemand daran, höhere Vorauszahlungen zu vereinbaren.


    Ein Vermieter darf sogar bewusst niedrige(re) Betriebskostenvorauszahlungen vereinbaren :o um die Wohnung attraktiver anbieten zu können. Fernwärme ist übrigens nach Strom die zweitteuerste Beheizungsart...:eek:

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