Zu laute Heizpumpe in Mehrparteien-Mietshaus - niemand fühlt sich zuständig WAS TUN?

  • Wir wohnen seit 25 Jahren in einem Mietshaus, vor einigen Jahren wurde im Keller direkt unter uns (wir wohnen im 1. Stock) eine neue Heiz- bzw. Umwälzpumpe aufgestellt, die von Jahr zu Jahr immer lauter wird (mal brummt sie, dann dröhnt sie wieder), und mittlerweile nahezu 24 Stunden am Tag bzw. in der Nacht wirbelt, man hört sie sogar durch die Ohrenstöpsel deutlich durch, und in jedem Raum, an Schlaf ist kaum mehr zu denken, im Wohnzimmer kann man sich nicht lange aufhalten.

    Eine weitere Partei empfindet es ebenfalls als störend, eine andere Partei hört es zwar, stellt sich aber quer und verstrickt sich was ihre Meinung dazu anbelangt in Diskrepanzen. Der Rest hört es nicht, weil diese Leute auf der anderen Seite des Treppenhauses wohnen, und es dort ruhig ist.

    Zudem pfeifen alle Heizkörper in der Wohnung, einmal konnte ich beobachten, dass sich die Pumpe nachts um 4.00 Uhr morgens wieder voll aktiviert hat, und im selben Moment begann die Heizung laut zu pfeifen, da besteht also definitiv ein Zusammenhang, und ich vermute dass der Druck zu hoch ist, bzw. die Pumpe zu kräftig eingestellt ist.

    Sie läuft zB auch bei 16°C Aussentemperatur so laut.

    Angeblich solle das Aufstellen eines Messgerätes über 2.000 Euro kosten, womit man uns abschrecken will. Man wurde von Anfang an veräppelt, weil da irgendwas im Busch ist. Ich bezweifle auch, dass ein solches Gerät genügend Dezibel anzeigen würde, um es vor Gericht verwenden zu können, aber wenn drei Menschen deswegen ihres Schlafes und ihrer Ruhe beraubt werden, sollte das doch reichen. Es schlägt sich mittlerweile nicht nur auf die Psyche sondern auch die physische Gesundheit.

    Einige Personen (von der Vermietungs-Genossenschaft und andere) waren in unserer Wohnung, und haben so getan, als wäre es nicht wirklich hörbar, einer meinte nur, dann sollten wir halt das Radio anstellen.

    Nun meine Frage, wie sollte man hier am besten vorgehen?

  • Ausziehen!

    Hallo,

    gute Idee.

    Oder ein Lärmprotokoll erstellen mit Lärmpegelmessung und dem Vermieter um die Ohren hauen.

    Nein, man muss sich im Klaren darüber sein, wenn einen das wirklich so in seinem Geräuschempfinden stört, dass man dann auch tätig werden muss in Form von Nachweisen und den Vermieter auffordern, den Umstand abzustellen.

    Selbstverständlich wie sich auch schon gezeigt hat, sieht der Vermieter das völlig anders somit kommt es wie es kommen muss, der Eine hat einen Anspruch, der Anderen möchte dem Anspruch nicht gerecht werde, dass sich ein Gericht mit der Sache abmühen muss.

    Gruß
    BHShuber

    Einmal editiert, zuletzt von BHShuber (23. März 2016 um 10:03)

  • Heizungssystem entlüften und Wasserdruck nachstellen.

    Das wäre die erste von einigen Möglichkeiten.
    Ich kenne "laute Heizung" aus eigener Erfahrung. Ich hatte damals meine Eigentumswohnung aus diesem Grund verkauft, leider viel zu spät, meine Gesundheit durch Schlafentzug war leider schon recht schlecht.

  • Das wäre die erste von einigen Möglichkeiten.
    Ich kenne "laute Heizung" aus eigener Erfahrung. Ich hatte damals meine Eigentumswohnung aus diesem Grund verkauft, leider viel zu spät, meine Gesundheit durch Schlafentzug war leider schon recht schlecht.


    Aber auch Bananen sollen für die Gesundheit zuträglich sein, denn sie ernthalten viele Nährstoffe. Ich habe heute schon eine "hinter mir".:D

  • Aber auch Bananen sollen für die Gesundheit zuträglich sein, denn sie ernthalten viele Nährstoffe. Ich habe heute schon eine "hinter mir".:D

    Gegen Schlafentzug schützen leider auch keine Bananen. Ich esse jeden Tag zumindest eine, aber nur, weil die mir schmecken. Bananen sind halt wertvoll, wie Du sagst, nährstoffreich.:p

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