Hallo zusammen,
wir haben nach langer Suche eine größere Wohnung gefunden, so dass wir (2 Erwachsene, 1 Kind) aus unserer jetzigen 2-Zimmer-Wohnung ausziehen möchten. Aktuell müssten wir 2 Kaltmieten doppelt zahlen, zusätzlich haben wir die Einbauküche und den Bodenbelag von der Vormieterin übernommen (Wohnung wird normalerweise nackt vermietet) und würden dies nun gerne an einen Nachmieter weiterverkaufen. Wir dürfen einen Nachmieter suchen, allerdings setzt der Vermieter die Kaltmiete von 395 auf 635 €, was einer Erhöhung um 60 % entspricht. Der Mietspiegel Hannover sagt, dass der Preis zwischen 6,42 und 8,04 €/m² liegen sollte, aufgrund der Ausstattung eher im unteren Bereich. Nach der Erhöhung sind wir bei ca. 9,5 €, was die Nachmietersuche erschwert. Bislang hatten wir nur eine ernsthafte Interessentin, die aufgrund Ihrer körperlichen Verfassung allerdings auch auf den vorhandenen Fahrstuhl angewiesen ist und somit auch einen gewissen zeitlichen Druck zum Umzug verspürt. Die Dame wurde vom Vermieter abgelehnt, da das Einkommen unter dem dreifachen der Monatsmiete liegt (Was bei dem Mietpreis ja für Einzelpersonen auch wahrscheinlich ist).
Ich habe ernsthafte Sorgen die Wohnung aufgrund der hohen Kosten nicht loszuwerden und somit auch das Laminat sowie die gut erhaltene Einbauküche entfernen zu müssen. Daher die Frage inwieweit die Mieterhöhung und auch die ABlehnung der Bewerberin rechtens ist.
Vielen Dank im Voraus!