Hallo,
Das ist sicher ein gutes Beispiel für alle klagefreudigen Mitbürger.
Dein Vermieter wollte gar nichts zahlen und dein Vorschlag war 10.000 Euro zu kriegen.
Jetzt kriegst du 5.000 und zahlst davon 3000 an den Anwalt und etwa 200 ans Gericht. Bleibt 1.800 Euro!
Dein Vermieter zahlt auch 3000 an seinen Anwalt, 200 ans Gericht und 5000 an dich. Macht 8400 Euro (falls er einen Anwalt hatte)!
Insgesamt sind also 8.400 Euro gezahlt worden. Da hat sich das Verfahren doch gelohnt - für die Anwälte.
Gruss
H H
dies ist meine Meinung und keine Rechtsberatung
Das stimmt allerdings.
Wenn ich mir vorstelle, ich hätte den Richter entscheiden lassen und verloren, dann säße ich nun mit einem fetten Schuldenberg da. Das einzige Pfand, das ich dann noch hätte, wäre es, nach meinem Auszug den Eigenbedarf zu überprüfen, denn der ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vorgeschoben.
Nichtsdestotrotz, das ganze Verfahren hat sich kaum gelohnt. Ich hätte mich besser selber verteidigen sollen, denn diese Option stand offen, und das jetzige Ergebnis hätte ich ohne Anwalt vermutlich auch erreicht.