Beiträge von Buenders

    Entschuldigung, aber was sind Sie denn für ein Vogel? Der Forumsclown? Da Sie mich ja anscheinend persönlich kennen und sich das "Du" herausnehmen, sollten Sie auch wissen, dass ich ein klein wenig Ahnung von Mülltrennung habe. Aber neu ist mir natürlich, dass Papier in die (bei uns blaue) Altpapiertonne (so sagt man bei uns) gehört. Wir haben dann noch gelbe Säcke und die braune Tonne. Nicht so edel wie in Hessen, aber eben durchaus umweltbewusst.
    Und nein, es hat nicht ausgereicht, denn ich musste vorher zwei Müllbeutel bei einem freundlichen Nachbarn entsorgen.

    Bei dem "geduldeten" Umgangston hier frage ich aber lieber an anderer Stelle, wo eine halbwegs freundliche Frage auch halbwegs freundlich beantwortet wird. Der Main scheint offenbar immer noch giftiger zu sein, als angenommen.

    Langsam krieg ich die Motten. Dass man sich mit solchen Themen befassen muss. :mad:

    Am Wochenende hat mein Vermieter den Hausmüll (Restmüll) "auseinandergenommen". Hintergrund ist wohl, dass ich reklamiert habe, die vorhandene Tonne wäre mit der neuen Nachbarin und deren Gästen (Pizzakartons, Energydrink-Dosen, etc.) für 3 Parteien für 2 Wochen zu klein. Um mir dann zu zeigen, dass es doch geht, hat der Vermieter den Müll rausgenommen und getrennt. Nach dem Motto: "Siehste? Es ist absolut ausreichend."
    Mülltrennung finde ich ja gut. Aber darf der Vermieter in meinem Müll rumwurschteln? Ich könnte ja in dem Restmüll gebrauchte Kondome, private, sehr persönliche Schreiben oder sonstwas Intimes entsorgen wollen. Ist das nicht ein Eingriff in meine Privatsphäre? Es geht doch meinen Vermieter nichts an, ob ich Fastfood esse, frisch koche, Sex habe oder Schriftverkehr mit XY habe.
    Ich hab früher immer gelacht, wenn ich von solchen Problemen gelesen habe. Dass es aber mich mal selbst treffen würde ....

    Hallo zusammen. Ich hätte zwar nie gedacht, dass ich mal Hilfe in so einem Themenforum bräuchte, aber nun ist es leider doch so. Ich versuche mich kurz zu fassen:
    Ich wohne seit acht Monaten in einer Mietwohnung in einem Haus, in dem ich sieben Monate so gut wie alleine war. Der Vermieter kam einmal im Monat für drei Tage, sonst war ich vollkommen alleine hier (das war auch der Grund für mich hier anzumieten). Nach vielen Anfragen beim Vermieter bekam ich erst nach sieben Monaten den zweiten Schlüsselsatz. Diesen wollte ich „geheim“ außerhalb des Hauses deponieren, falls ich mal meine Erstschlüssel verlieren sollte. Ehrlich gesagt, wollte ich die Schlüssel in einer Tüte verpackt im Garten vergraben. Bis ich die passende Stelle gefunden habe (bei mir dauern solche Vorhaben immer etwas länger), hatte ich die Zweitschlüssel zwar versteckt, aber nicht so super clever. Mein Vermieter kam in diesem Monat etwas früher als erwartet und hat das Versteck wohl bei seiner „Kontrolle“ (das ist so seine Art) gefunden und an sich genommen. Ich weiss das, weil ich zwar zuhause war und SICHER weiss, dass niemand anderes im Garten (abgeschlossen) an diesem Versteck sein konnte, aber Beweise habe ich nicht. Ich war natürlich dämlich, die Schlüssel an diesem Ort zu lassen und nicht sicher deponiert zu haben. Ich ärgere mich dafür auch maßlos.
    Bis dato hatte ich ein gutes Verhältnis zum Vermieter, der zwar einen unangenehmen Kontrollzwang hat, aber noch erträglich war. Jedenfalls war der Schlüssel an diesem Tag weg und ich habe den Vermieter direkt darauf angesprochen. Ok, leicht bis mittel angesäuert. Er flüchtete sich sofort in Ablenkungen und Lügen (wie ein ertapptes Kind), den Schlüssel hätte er nie gesehen. Fragte aber, warum ich den genau dort deponiert gehabt hätte. Aber wie gesagt: Keine Beweise. Ich vermute, dass er mir abends beim üblichen monatlichen Plausch die Schlüssel geben und als „erzieherische Maßnahme“ (das ist so seine Art, weil er immer überlegen sein will) die Leviten lesen wollte. Da ich aber sehr bestimmt und angesäuert aufgetreten war, kam er aus der Nummer wohl nicht so einfach raus.
    Ich habe dann zwei Tage später eine Mail (wegen Sendungsbestätigung und so) an den Vermieter geschickt, um die Rückgabe der Schlüssel (falls sie zufällig bei Gartenarbeiten auftauchen würden) gebeten, und für den Fall, dass die Schlüssel nicht mehr auftauchen, Angaben zum Wiederbeschaffungswert (es ist eine Schließanlage) angefragt. Bis heute keine Antwort. Damit habe ich heute wieder nur einen Schlüsselsatz.

    Jetzt meine Fragen:

    1. (hilflos) Was soll ich nun tun? Abgesehen davon, dass der Ersatz der Schlüssel wohl richtig teuer würde, brauche ich einen Zweitschlüssel. Man kann ja immer mal etwas verlieren. Dann komm ich nicht mehr ins Haus und meine Tiere wären ev. eingesperrt.
    2. Sollte ich zumindest für die Wohnungstür ein Ersatzschloss einbauen? Muss man dafür eine Genehmigung haben? Die Scheibe der Haustür ließe sich leicht einschlagen, so käme ich zumindest wieder in die Wohnung.
    3. Die Polizei meinte, eine Diebstahlsanzeige (gegen Unbekannt, ich hab ja keine Beweise) wäre sinnlos, da rein theoretisch auch ganz Fremde in den Garten eingedrungen sein könnten. Ich wohne übrigens diagonal gegenüber der Polizei in Sichtweite, ca. 120 Meter. Ist das wirklich sinnlos, oder wollen die nur keine Arbeit? Offiziell habe ich also den Schlüsselverlust nicht gemeldet.

    4. !!! In meiner privaten Haftpflichtversicherung ist ein Schlüsselverlust (Abhandenkommen von privaten Schlüsseln) mit 100.000 mitversichert. Sind mit „privaten Schlüsseln“ auch die Zweitschlüsel einer Mietwohnung gemeint? Ist mit „Abhandenkommen“ einfach nur der Verlust gemeint? Ich habe nun wirklich alles abgesucht. Die Schlüssel sind nicht auffindbar. Im allerdümmsten Fall könnten sie mir aus der Hosentasche gerutscht sein.

    Ich hoffe, Ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen, denn das Geld für einen Anwalt habe ich momentan leider nicht.

    Vielen lieben Dank für Eure Aufmerksamkeit!

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