Beiträge von schokobier

    Danke für den Tipp Kolinum, das werde ich mal versuchen. Da die Heizung im Bad direkt neben dem Fenster hängt, aktiviert die sich sehr schnell und heizt dann auf. Mit den Handtüchern hat die Heizung dann wohl sicherlich eine höhere "Toleranz".

    Um auf mein ursprüngliches Anliegen zurück zu kommen, so hatte ich heute am frühen Vormittag einen "netten" Anruf meines Vermieters. Der Brief ist offensichtlich angekommen. Was dann passierte, kann man wohl am besten folgendermaßen beschreiben:

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    (Ich hoffe es ist erlaubt, hier solche Bilder zu posten ;) ).

    Es war ein, sagen wir mal, sehr verstörendes Gespräch ;) .

    Zuerst fragte er mich, wie ich darauf komme, ihn hiermit zu behelligen. Alle Angelegenheiten sollen ausschließlich über den Verwalter geklärt werden. Ich erwiderte, dass ich vom Verwalter keinerlei Informationen darüber bekomme, wann die Auszahlung erfolgen würde (dies habe ich auch im Brief erwähnt) und er schließlich mein Vertragspartner sei. Auch findet er, dass es sehr dreist und aufdringlich von mir wäre "immerwieder" nach dem Geld zu fragen, und ob ich es denn wirklich so dringend nötig hätte... Naja, kein Kommentar! Ich bin ruhig geblieben und habe mich auch im weiteren Verlauf des Gesprächs höflich gezeigt - im Gegensatz zum Vermieter.

    Nach diesem vielversprechendem Opening kam ich dann auf die Auszahlung des Guthabens zu sprechen. Er sagte mir direkt, dass er die Auszahlung in den nächsten Wochen und Monaten nicht vornehmen könne. Dies hätte er dem Verwalter auch so mitgeteilt (der Verwalter aber mir bisher nicht). Auf meine Frage hin wieso ihm dies nicht möglich sein, meinte er, dass andere Mieter im Haus ihm noch Geld aus der aktuellen Nebenkostenabrechnung schulden würden. Auch wäre ich der einzige Mieter, der eine "so idiotisch hohe Rückzahlung" zu erwarten hätte (das ist doch nicht mein Problem?!).

    Da andere säumige Mieter (so viele Wohnungen gibt es im Haus gar nicht - klingt fast so als hätten alle ihre Nachzahlungen noch nicht geleistet... dabei machen meine Nachbarn auf mich nicht unbedingt den Eindruck, als würden sie ihren Verpflichtungen nicht nachkommen - aber OK, nur mein persönlicher Eindruck) bisher also nicht bezahlt hätten, hätte er, zur Deckung der Betriebskosten, Geld vorstrecken müssen. Deswegen sei er zur Zeit halt nicht in der Lage, meine Nebenkosten zu erstatten.

    Ich wies ihn dann darauf hin, dass er unstrittige Nebenkostenerstattungen innerhalb von 30 Tagen zu leisten hätte. Das tangierte ihn nur wenig. Als ich ihn fragte, wie er sich nun das weitere Vorgehen vorstellen würde, meinte er, ich könne entweder warten bis er zahlt, oder ich kann die Nebenkosten über die nächsten zwölf Monate um die Hälfte reduzieren, um die Nebenkostenrückerstattung so abzurechnen (was übrigens laut Mietvertrag nicht möglich sei).

    Beide Optionen stellen für mich keine Lösung dar! Das sagte ich ihm auch. Es sind immerhin 900 Euro. Ich bot ihm an, dass ich im August keine Miete zahle, und er mir dafür nur noch die Nebenkosten minus die Miete für August auszahlen müsse (also knapp 400 Euro). Dies wollte er wiederum nicht, da er zur Zeit keine hohen Geldbeträge auszahlen kann.

    Wir sind auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen. Der Vermieter verabschiedete sich nur mit den Worten: "Ich habe jetzt keine Nerven für so einen Kram. Sie kriegen Ihr Geld, wenn Sie es kriegen!". Und von nun an soll ich mich ausschließlich nur noch an den Verwalter wenden, denn dazu bezahle er ihn ja. Wow!

    Da bleiben natürlich einige Fragen offen: Kann er meine zuviel bezahlten Nebenkosten dazu verwenden, um Betriebskosten zu begleichen, nur weil andere Mieter angeblich ihre Nachzahlungen nicht leisten? Müsste ein seriöser Vermieter für solche Fälle nicht entsprechende Rücklagen bilden? Und was kann ich jetzt als nächsten Schritt tun? Gerichtliches Mahnverfahren direkt einleiten (vor oder nach Ablauf der Frist, die ich ihm gesetzt habe)? Einen Anwalt bemühen? Denn ich denke nicht, dass man durch weiteres höfliches Nachfragen hier etwas erreichen kann.

    Irgendwie glaube ich ihm die Geschichte mit den anderen säumigen Mietern nicht. Die Nachzahlungen waren bereits Anfang Mai fällig. Bis jetzt hätte er doch die Möglichkeit gehabt, die Nebenkosten einzutreiben. Ich habe eher das Gefühl, dass das Geld anderweitig abhanden gekommen ist. Eventuell schlampige Buchhaltung? Oder gar das Geld für eigene Zwecke verwendet.

    Das kann noch sehr spaßig werden, habe ich das Gefühl.

    Danke fürs' lesen ;) .

    Danke anitari für Deine Ausführungen! Letztendlich ist es sogar so gekommen, dass der Brief per Einschreiben Einwurf verschickt wurde. Ich war mir gestern früh, als ich den Brief abgegeben habe, nämlich selber nicht mehr so ganz sicher, ob es nicht eventuell viel zu aufdringlich und übertrieben wirken könnte, wenn ich direkt auf die "höchste Form" des Einschreibens zurückgreife. Ich habe es daher also beim einfachen Einwurf belassen. Der Brief ist heute auch angekommen laut Sendungsverfolgung :) .

    Eine Anpassung der Nebenkosten ist noch nicht erfolgt. Ich bin eigentlich ganz glücklich damit, wie es zur Zeit ist. Denn so baut sich immer ein ordentliches Polster an, für den Fall, dass es doch mal was nachzuzahlen gibt. Wie Du selber sagtest, könnte ja mal ein harter Winter auf uns zukommen. Im vergangenen Winter habe ich so gut wie gar nicht geheizt. Die Heizung im Badezimmer ging ab und zu von alleine an, wenn ich die Fenster zum durchlüften geöffnet habe. Das machte sich auch in der Heizkostenabrechnung bemerkbar. Exakt 4,99 Euro Heizkosten :D . Aber dafür 300 Euro Betriebskosten :P .

    Aber das kann sich ja auch ändern, so dass ich lieber beim Vermieter ordentlich was auf der hohen Kante liegen habe. Auch wenn es ein bisschen nervig ist, an das Geld ranzukommen...

    Viele Grüße!

    Auch Dir vielen Dank! :)

    Ich habe jetzt ein entsprechendes Schreiben aufgesetzt, mit der Vorgeschichte und die entsprechende Bitte, die Zahlung zeitnah auszuführen. Habe eine großzügige Frist bis zum 25. Juli gesetzt, also 3 Wochen. Alles per Einschreiben persönlich mit Rückschein.

    Auf die Erwähnung weiterer Schritte habe ich auch verzichtet. Mal gucken was dabei rauskommt.

    Vielen Dank für Deine Antwort! :)

    Könnte ich nun so vorgehen? Ich schicke eine weitere Zahlungsaufforderung (als Einschreiben) mit einer Frist von 14 Tagen, diesmal an den Vermieter und den Verwalter. In dem Brief erwähne ich, dass ich bereits am 12. Mai und am 16. Juni um die Auszahlung des Guthabens gebeten habe (falls dem Vermieter nicht klar ist, wie lange ich schon hinter dem Geld her bin, z.B. weil der Verwalter u.U. den Vermieter doch nicht informiert hat). Außerdem teile ich mit, dass ich als nächsten Schritt eine gerichtliche Mahnung einleiten werde (ich habe zwar keine Ahnung wie, aber das wird sich sicherlich herausfinden lassen :D ).

    Könnte/sollte ich den Briefen auch erwähnen, dass ich jeweils eine Version an den anderen Vertragspartner geschickt habe? Also sowas wie "Hiermit informiere ich Sie, dass ich dieses Schreiben ebenfalls an den Vermieter / an den Verwalter geschickt habe."?

    Danke!!!

    Hallo Leute!

    Ich habe, lt. Nebenkostenabrechung 2013, ein Guthaben von knapp 900 Euro (ja, richtig gelesen). Dieses wollte ich mir auszahlen lassen. Ich habe dem Verwalter am 12. Mai 2014 telefonisch meine Kontodaten mitgeteilt und um die Auszahlung des Guthabens gebeten. Der Verwalter sagte mir, er teile es dem Vermieter umgehend mit.

    Nachdem nach 30 Tagen keine Auszahlung erfolgte, habe ich den Verwalter am 16. Juni 2014 schriftlich (per Einschreiben mit Rückschein) erneut um die Auszahlung des Guthabens innerhalb von 14 Tagen gebeten (also bis zum 30. Juni 2014). Nun ist schon der 2. Juli, und von meinem Guthaben fehlt noch jede Spur.

    Die Nebenkostenabrechnung scheint nicht strittig oder vom Vermieter in Frage gestellt worden zu sein. Das habe ich den Verwalter extra noch gefragt.

    Wie kann ich nun weiter vorgehen? Ich nehme mal an, dass ich durch meinen Brief vom 16. Juni die Forderung ordnungsgemäß "angemahnt" habe, oder? Soll ich weiterhin den Verwalter kontaktieren, oder mich direkt an der Vermieter wenden? Laut Verwalter möchte der Vermieter keinen Kontakt zu den Mietern, sondern alles über den Verwalter erledigen lassen. Allerdings wäre für Auszahlungen der Vermieter zuständig, so der Verwalter.

    Soll ich erneut einen Brief aufsetzen? Wieder mit 14-tägiger Frist oder diesmal vll. etwas knapper bemessen? Kann ich in diesem Schreiben mit Rechtsmitteln drohen? Welche stehen mir da zur Verfügung? Eine Aufrechnung des Guthabens auf die Nebenkosten oder gar die gesamte Miete, wird im Mietvertrag nicht gestattet. Das ist allerdings auch gar nicht mein Ziel. Bis ich die 900 Euro mit den Nebenkosten verrechnet habe, vergehen 7 Monate! Ich wünsche die Auszahlung des gesamten Betrags.

    Vielen Dank! :)

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