och neeeeeeee... nicht noch so einer...
Wer den deutschen Mieterbund zitiert, der scheidet meines Erachtens aus als vertrauenswürdiger Fachmann... Es ist in Verwalterkreisen gut bekannt, dass die Anwälte, die für die Mietervereina arbeiten zum größten Teil keine Ahnung haben und nur blind in der Suppe rumstochern. Das sind zumeist Anwälte, die zu unerfahren sind, zu schlecht sind, keine Ahnung haben, etc., so dass die auf dem "freien Mandats-Markt" keine Chance haben und sich mit den Vereinen über Wasser halten müssen.
Kein seriöser Anwalt, oder Anwalt, der gut in seinem Job ist, würde freiwillig für irgendeinen Mieterverein arbeiten.
Wir führen oft genug Klagen gegen Mieter, die sich von Anwälten irgendwelcher Mietervereine vertreten lassen... und amüsieren uns über die abstrusesten Vorstellungen und Zurschaustellung offensichtlichem Unwissens.
Also, um das mal klar zustellen:
Mit einer analogen Sat-Anlage konnte man ca. 60 Programme sehen (wenn man den Sateliten anpeilt, wo die deutschen Sender übertragen wurde... Astra?). Alle großen Standardsender konnten damit empfangen werden, plus einem Haufen Nebensender.
Mit einer seit April 2012 notwendigen digitalen Satanlage kann man zwar wesentlich mehr Sender empfangen, aber zu den bisherigen 60 Sendern nur unwesentlich andere FREIE, die eine Wohnwertsteigerung nicht bringen. Der überwiegende Teil der neuen Sender ist vershclüsselt.
Leistungen, für die der Mieter noch separate Verträge abschließen müsste, um sie genießen zu können, sind nicht wohnwerterhöhend.
Also klipp und klar: Die notwendige Umrüstung einer analogen Sat-Anlage auf digital ist eine notwendige Instandsetzung, die den ursprünglichen Zustand (Empfang aller Sender) wieder herstellt, zumal die Anlage sowieso defekt war.
Da kann der Herr Geschäftsführer vom Mieterbund sagen was er will... mal wieder voll an der Realität vorbei.