Es ist doch absolut egal, was der Betriebskostenspiegel sagt. Der ist m. M. nach eh überbewertet und unbrauchbar.
Wir haben in Deutschland so viele verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Kostenhöhen, dass dieser auf die BRD hochgerechnete Mittelwert einfach unbrauchbar ist.
Eine Gartenpflege für 600 m² bekomme ich in Sachsen für 150 EUR im Monat, in Bonn für 300 EUR im Monat, in Berlin für 250 EUR im Monat und in Hamburg für 400 EUR im Monat. Wie teuer das jetzt pro Quadratmeter ist, liegt an der WOHNfläche (nicht Gartenfläche!!!), da die Kosten per m² Wohnfläche auf die Mieter umgelegt werden. Je größer das Haus, desto billiger pro m² wird die Pflege dieses Gartens.
Meine Empfehlung:
Drei Angebote einholen und in Abwägung mit dem Leistungsverzeichnis das günstigste Angebot auswählen (das muss nicht das billigste sein. Wenn die Abfuhr von Grünschnitt mit drin ist und der Turnusmäßige Baumschnitt, kann auch ein teures Angebot günstiger sein, wenn die billigeren diese Positionen nicht beinhalten.)
Wenn Du DAS beachtest, hast Du das Wirtschaftlichkeitsgebot auf alle Fälle eingehalten und musst nichts befürchten.
Die Auswahl des Unternehmens solltest Du als Dokumentation im Objektordner hinterlegen, da Du die Auswahl ggf. vor meckernden Mietern rechtfertigen musst.