Beiträge von Kabisa

    Der Zaun wurde mir, sowie Dach der Terasse und Markise, vom Vormieter verkauft. Entsprechenden Vertrag haben wir auch.
    Mit dem Vermieter gab es nie irgendwelche Einigungen dazu.

    Kolinium, durch die Terasse kann man direkt in meine Küche blicken.

    Er hat uns bis jetzt noch nicht dazu aufgefordert, das der Zaun weg soll.

    Gerade ist mir aufgefallen, dass die Terasse (eingezäunt) nicht mitgemietet ist.
    Die Wohnung ist allerdings nur durch diese begehbar.
    Noch haben wir dort Sachen stehen, dem Vermieter schrieb ich schon, dass wir schnellstmöglich alles von der Terasse räumen werden. Zudem übernahm ich den Zaun vom Vormieter.

    Fragen:

    1) Muss ich hinnehmen, dass für mich fremde Leute sich auf der Terasse aufhalten, bzw kann ich ihnen das untersagen ?

    2) Wenn mein Vermieter mir theoretisch Hausverbot für diese erteilt, was kann ich dann machen ?

    3) Darf ich meine Sachen vielleicht doch auf der Terasse lassen, aufgrund des Gewohnheitrechtes ?

    4) Muss ich den Zaun entfernen lassen ? Ist es überhaupt meiner, wenn er auf dem Grundstück des Vermieters steht?

    Ich versuche nochmal zu erklären: Anfangs wollten wir wirklich einen Untermietvertrag machen, sind dann aber schnell zum Schluss gekommen, dass wir nicht mit dieser Person zusammenleben wollen. Der Vermieter wurde (vor ca. einem Jahr) deswegen mal gefragt, mündlich gab es sein Einverständnis dazu.
    Daraufhin kam es eben immer mal wieder vor, dass er für eine Woche da war, dann zwei Wochen nicht... für mich ist das immer ein längerer Besuch gewesen. Wenn jemand eineinhalb Monate nicht bei uns ist, ist das doch keine Untermiete? :confused:

    Hallo liebe Forenmenschen,

    hier
    (https://forum.mietrecht.de/thread/6064-de…-mittelsperson/)
    erzählte ich ja schon von meinem Problem in der Mietswohnung.

    Die Rede war von angeblicher Untervermietung.
    Mir ist dabei entfallen, dass vor einigen Wochen immer mal wieder ein guter Freund da war, der bei uns geschlafen hat und uns ein wenig im Haushalt geholfen (wie jede Person die uns besucht, wir halten viel davon sich gegenseitig zu unterstützen). Wir haben keine Miete von ihm bekommen, ihn aber spaßeshalber unter uns "unser Mitbewohner" genannt. Er war immer mal wieder ein paar Tage da, dann wieder nicht. Also, meiner Auffassung nach, war er Besuch, aber ich frage mich, wie das rechtlich ist ?

    - wir bekamen keine Miete
    - er war nie länger als ein Woche am Stück bei uns

    Kann unser Vermieter das als Untervermietung auslegen und wie können wir dem entgegenwirken ?

    edit

    Frage 2)

    Zudem war die Mutter meines Freundes ca. einen Monat bei uns und ließ Pakete an uns schicken (IHR NAME, bei UNSER NAME). Da die Pakete immer wieder nicht ausgeliefert wurden und sie sie für die Arbeit brauchte, hängte sie einen Tag lang ihr Namensschild an den Briefkasten (ohne unser Wissen)

    Jetzt las ich das im Zusammenhang mit Untervermietung, ist das rechtlich schon eine Untervermietung?

    Danke Ajax, hatte wohl im Eifer des Gefechts überlesen & vergessen, dass man auch bei einer Kündigung innerhalb der Kündigungsfrist einen driftigen Grund brauch. Wahrscheinlich brauchen wir uns gar keine großen Sorgen machen, suchen jetzt weiter nebenher Wohnungen für den Fall der Fälle und stehen das Unangenehme aus. Dankesehr :)

    Entschuldige Berny, habe das unter Zeitdruck getippt... aber ich habe es eben durchgelesen und kann nur daraus schließen, dass dein Kommentar ironisch war - mir ist natürlich bewusst, das Vermieter und Vormieter verschiedene Personen sind, allerdings war der Vermieter aus welchen Gründen auch immer ein Mittelmann, daher nehme ich sein Gequatsche schon "etwas" ernster.
    edit : Ja ein Fehler war es wohl. Aber wenn man die Wahl zwischen der Straße und einer komischen Wohnung hat, was nimmt man dann ...

    Mainschwimmer, sorry. War mir erst danach bewusst, ich dachte es würde nicht nur rein ums Mietrecht gehen - mein Fehler. Ich dachte, die Situation ganz zu erklären erleichtert eine Einschätzung der Lage. Allerdings wäre ein netterer Umgangston doch nicht schlecht...

    Hallo liebe Community,

    ich hoffe hier auf ein wenig Unterstüztung, da ich nicht mehr weiter weiß.

    Erstmal zu mir: ich bin 19 und mache im Moment einen Bundesfreiwlligendienst.

    Im Juli 2013 unterschrieben mein Freund und ich den Mietvertrag für unsere gemeinsame Wohnung.
    Alles war in Ordnung und wir waren überglücklich, endlich etwas gefunden zusammen.
    Es ging allerdings schon beim Einzug los. Als wir im August die Wohnung betraten, standen mehrere Müllsäcke in der ungewischten Küche, eine angegammelte Wurst lag in der Ecke des Zimmers. Unsere Gesichter kann man sich vorstellen. Wir riefen den Vormieter an, den wir von der Besichtigung schon kannten (er war sozusagen unser Mittelsmann), der versprach alles am nächsten Tag in Ordnung zu bringen. Kurz darauf stellten wir fest dass sowohl auf der Terasse als auch im Keller noch Müll von ihm ist.
    Wir wollten nicht so sein und sagten, solange er sich in den nächsten Wochen darum kümmert, ist das kein Problem, da wirr den Keller eh nicht nutzen wollten.

    Der Müll wurde aus der Küche geräumt, der andere steht bis heute da ... wir sagten mehrmals unserem Vermieter, da der Herr der vor uns da wohnte wohl seine Handynummer wechselte, dass er ihm doch bitte sagen solle dass er seinen Müll entsorgen soll. Hätten wir ein Auto, hätten wir das auch schon längst selbst gemacht.

    Dann fing der Terror an.
    Der Vormieter stand immer wieder bei uns vor der Tür. Beschwerte sich über den Zustand unserer Terasse, den Zustand unserer Wohnung etc.
    Wir sind nicht die ordentlichsten und es kommt gut vor, dass mal Wäsche auf dem Boden liegt, ein Müllsack auf der Terasse steht den ich nicht sofort wegbrachte etc. Dennoch war ich immer der Meinung dass das weder ihn noch den Vermieter interessieren sollte (in dessen Auftrag er angeblich immer kam), da wir die Wohnung mit ein paar Socken die auf dem Boden liegen ja nicht beschädigen.

    Es ging bis heute so weiter.
    Zwischenzeitlich brach unser Nachbar, mit dem wir uns immer gut verstanden, den Konatakt zu uns ab.
    Als es uns mit unsererem Vormieter reichte (unser Vermieter ist nur zu erreichen wenn er etwas will) sprachen wir ihm Hausverbot aus, da ich mich belästigt fühlte und eine ziemliche Angst vor dem Mann hatte. Ich fühlte mich nicht mehr wohl, fing an die Rolläden unten zu lassen weil ich Angst hatte, er würde plötzlich vor dem Fenster stehen.
    Irgendwann, als wir nicht mehr reagierten, kam er nicht mehr.
    Wir konnten wieder aufatmen, das Leben in der Wohnung wurde wieder halbwegs angenehm.

    Letzte Woche kam eine E-mail des Vermieters. Zusammengefasst beschwerte er sich über die "Vermüllung" der Terasse und Wohnung, behauptete dass alle Leute sich beschweren würden und schlussendlich, dass noch mindestens vier andere Leute bei uns wohnen würden.
    Die Terasse sieht im Moment nicht gut aus, das sehe ich ein. Es stehen noch viele Sachen (mein Freund repariert in seiner Freizeit Fahrräder) darauf, die wir eigentlich in den Keller bringen wollten, was im Moment leider nicht möglich ist. Jedoch ist diese nicht von der Straße einsehbar (Sichtschutzzaun). Die Wohnung ist auch nicht das Ordentlichste wie ich schon sagte, eine Vermüllung andererseits sieht anders aus, zB liegt in der Küche ein Sack Plastikmüll, den ich nicht raustragen will weil die Tonne schon voll ist und eben ein paar Klamotten bzw. diverse Bücherstapel.
    Zudem verstehe ich mich abgesehen vom Nachbarn (der von seinem Balkon auf unsere Terasse sehen kann) mit der Nachbarschaft gut. Mir war es immer sehr wichtig dass man offen und ehrlich miteinander reden kann, wenn Probleme auftauchen sollten. Allerdings kann ich mir denken, woher diese "Beschwerden" kommen.
    Über Weihnachten waren viele Freunde die studieren bei uns zu besuchen sowie die Mutter meines Freundes, die aus Italien kommt und Weihnachtsmarkt in Deutschland machte. Sie ließ mehrere Pakete an sich schicken und blieb ein paar Wochen. ich vermute, dass die Anschuldigung dass mehrere Leute bei uns wohnen würden daher kommt. Wir haben schon immer viel Besuch gehabt, manchmal auch für eine Woche und niemand hat sich bisher deswegen beschwert.

    Ich schrieb dem Vermieter zurück und bat darum, dass er uns doch besuchen solle damit wir das ganze persönlich klären können.
    Tags darauf, als ich auf Arbeit war (mein Freund ist im Moment krankgeschrieben) klingelte es an der Tür: der Vormieter, angeblich in Auftrag des Vermieters. Dass er Hausverbot hatte, vergaß mein Freund, da er ziemlich verwirrt war.
    Er verlangte Eintritt in die Wohnung, die er ihm verwehrte und wiederholte alles, was der Vermieter mir bereits geschrieben hatte, jedoch auch verbunden mit unterschwelligen Drohungen.
    Er ließ uns ausrichten, dass wir die Wahl hätten frislost gekündigt zu werden (ich kann mir nicht vorstellen dass man einen Grund dafür findet) oder mit Einverständnis des Vermieters selbst zu kündigen, und zwar fristlos - in dem Falle würde der Vermieter uns auch eine gute Bewertung schreiben und nichts "über unser Messieleben sagen" (O-Ton Vormieter)
    Wir ignorierten es, da vom Vermieter noch keine Antwort kam, doch gestern stand er erneut in der Tür (zwei Tage später). Er brauche den Kellerschlüssel. Mein Freund sagte ihm, dass er nicht wolle dass er in den Keller geht. Der Vormieter wurde wütend, beschwerte sich über uns, fragte agressiv ob wir denn jetzt endlich (zwei Tage später) eine Wohnung gefunden hätten und schon die Kündigung abgeschickt.
    Mein Freund fragte, warum er denn in den Keller wollte. "Wenn ihr endlich auszieht muss man hier erstmal renovieren, ihr habt bestimmt alles kaputt gemacht, dann will ich auch eine neue Küche, die muss ich jetzt erstmal in den Keller bringen."
    Warum der Stress, ist nun klar.
    Nachdem seine Frau ihn wiederholt verlassen hat, will er wieder in die Wohnung ziehen und die Nachbarschaft (mehrere alte Damen haben Angst vor ihm) tyrannisieren.

    Wir haben keine Lust mehr auf diesen unnötigen Stress und suche uns eine neue Wohnung, kündigen von uns aus aber erst wenn wir eine feste haben.
    Dennoch kann das doch nicht normal sein was hier gerade abläuft. ich bin nervlich am Ende, wenn er nochmals kommen sollte rufe ich die Polizei. der Vermieter selbst hat sich immer noch nicht gemeldet und ich weiß nichtmehr, was ich noch machen soll.

    Kann er uns wirklich aus einem banalen Grund fristlos kündigen?
    Wie kann ich gegen die Belästigung des Vormieters vorgehen?
    Denn eigentlich bin ich nur noch ein halbes Jahr in der Gegend und fange danach woanders meine Ausbildung an, für die kurze Zeit wollen wir nicht noch eine Wohnung suchen....

    Über jegliche Meinung, Hilfe dazu würde ich mich freuen, da ich einfach nicht mehr weiß was hier gerade passiert.

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