Beiträge von web189

    "Es handelt sich um eine Doppelverglasung, die allerdings schon "recht alt" sein soll. Ich habe über dieses Problem mit anderen Mietern gesprochen, mit der Aussage, dass bei einem Nachbarn (inzwischen ausgezogen) aus dem gleichen Grund die Fenster getauscht wurden."
    - Fensterscheibenzwischenräume und Fensterrahmen dicht? Kältebrücken zw. innen und aussen? Wie dicht/isolierend ist die Aussenwand?
    Du solltest berücksichtigen, dass homo sapiens nächtlich bis zu 2 Liter (Kondenz-)wasser verliert.

    Erstmal danke für deine Antworten. Gibt es eine Möglichkeit, die Dichtheit der Fensterscheibenzwischenräume/Fensterrahmen zuverlässig zu prüfen? Als Laie sehe ich auf Anhieb nichts, was auf fehlende Dichtheit hinweisen würde. Kältebrücken sind innen sichtbar, zu aussen kann ich pauschal nichts sagen. Selbiges gilt für die Aussenwand - auf welche Weise kann ich die Isolierung/Dichtheit beurteilen.

    Wie bereits geschildert störe ich mich nicht an dem grundsätzlichen Problem, welches in gewissem Ausmaß ja besonders im Winter normal ist. Lediglich die Intensität in allen Räumen, selbst bei Abwesenheit, lässt in mir die Angst vor Schimmel und den damit verbundenen Problemen wachsen. Direkt nach einer Stosslüftung zeigt unser Hygrometer eine Luftfeuchtigkeit von 45-55%, bereits eine halbe Stunde später ssind Werte um 80% normal (Messung in Fensternähe).

    Aktuell wäre ein elektrischer Luftentfeuchter für mich der nächter Schritt, leider ist Anschaffung und Betrieb nicht ganz günstig, so dass ich noch nicht zu dieser Ausgabe bereit bin.

    Mit Sicherheit nicht ausschliesslich (von innen).
    Meine Frage bzgl. Einscheiben-Glas wurde noch nicht beantwortet.

    Entschuldigung, die habe ich überlesen. Es handelt sich um eine Doppelverglasung, die allerdings schon "recht alt" sein soll. Ich habe über dieses Problem mit anderen Mietern gesprochen, mit der Aussage, dass bei einem Nachbarn (inzwischen ausgezogen) aus dem gleichen Grund die Fenster getauscht wurden.


    Grüße,

    Daniel

    Ja, ausziehen. An dem Zustand wird sich nichts ändern, da offenichtlich die Feuchtigkeit von innen kommt.
    Sie dürfen natürlich Ihre Wäsche in der Wohnung trocknen, müssen aber dann mit einer enormen Zunahme der Feuchtigkeit rechen.

    Den Vermieter dafür schuldig zu machen ist schon ein ganz klein wenig ....................!:mad:

    Woher nehmen Sie die Annahme, dass die Feuchtigkeit durch uns verursacht wird? Das Problem tritt nicht nur auf, wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet wird sondern ist permanent präsent. Selbst während unserer Urlaubszeit, in der logischerweise nicht gewaschen/getrocknet wurde, hat unser "Wohnungshüter" das Problem festgestellt. Darüber hinaus habe ich dargelegt, dass sich auch mit einem korrektes Heiz- und Lüftverhalten keine zufriedenstellende Besserung erzielen lässt.

    Wenn unter diesen Gegegenheiten selbst Luftentfeuchter nicht gegen das Kondenswasser ankommen, kann das Problem eigentlich nur durch den Vermieter zu lösen sein, da mir die Möglichkeiten für weitere Maßnahmen fehlen.

    Ein Auszug käme uns sehr ungelegen, weshalb ich auch zunächst alles unternehme, um das Problem selbstständig in den Griff zu bekommen (beispielsweise Luftentfeuchter auf eigene Kosten und übertriebenes Lüftverhalten). Leider müssen auch wir irgendwann schlafen, und wenn über Nacht der Boden zu schwimmen beginnt, sind wir machtlos.


    Persönliche Anmerkung am Thema vorbei:
    Ich habe schon in mehreren Wohnungen gelebt und natürlich trat das Phänomen (besonders bei Trocknung der Wäsche) überall auf. In seiner Normalform gibt es auch nichts zu beanstanden, wenn zur Schimmelvermeidung jedoch alle 30 Minuten die Fenster getrocknet werden müssen, liegt offensichtlich ein Problem vor.

    Hallo erstmal,

    ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil meine Freundin und ich seit einigen Monaten mit großen Problemen in unserer noch recht neuen (1 Jahr) Mietwohnung zu kämpfen haben.

    Es ist so, dass sich seit einigen Monaten extrem viel Kondenswasser an den Fenster bildet und zwar in allen Räumen. Mir ist bewusst, dass dies gerade im Winter in gewissem Rahmen normal ist, doch die Ausmaße stellen meiner Meinung nach einen klaren Mangel dar:

    Die Fenster sind selbst kurze Zeit nach dem Abwischen wieder sehr nass, so dass Wasser an der Scheibe herunterläuft und sich auf dem Fensterbrett sammelt. Dort, wo keine Fensterbretter existieren (beispielsweise bei der Balkontür) läuft das Wasser direkt auf die Fussleisten (Holz!), die sich entsprechend verwinden. Stellenweise ist bereits Schimmel aufgetreten, den wir eigenständig entfernt haben.

    Natürlich haben wir den Vermieter über die Zustände informiert, dieser reagierte jedoch äußerst gelangweilt und schmetterte unsere Bedenken mit einem Hinweis auf Heizen und Lüften ab. Darüber hinaus wurde uns verboten, Wäsche in der Wohnung aufzuhängen - ist das überhaupt rechtens? Mit der gleichen Argumentation müssten wir theoretisch auch aufs Duschen und kochen verzichten, schließlich gelangt auch dabei Feuchtigkeit in die Luft. Bei der Gelegenheit können wir auch das Atmen einstellen.

    Wir tun aktuell alles, um das Problem einzudämmen und führen Stoßlüftungen durch, so oft, wie es unser Alltag (beide berufstätig) zu lässt - außerdem wird die Wohnung permanent geheizt. Diese Maßnahmen verringern das Problem zwar, eine Lösung ist das jedoch nicht. Bereits eine Nacht genügt, damit das Wasser von den Fensterscheiben auf das Fensterbrett bzw. den Boden läuft, obwohl direkt vor dem Schlafengehen eine Stoßlüftung erfolgte.

    In meinen Augen spielt der Vermieter hier nich mit seiner Einnahmequelle, sondern auch mit unserer Gesundheit. Können wir irgendetwas tun, wenn wir derart dreist abgewimmelt werden? Ich kann immer noch nicht glauben, wie leichtfertig mit Schimmel umgegangen wird.
    Darüber hinaus kostet diese Sache uns bereits Zeit und Geld, denn ohne unsere chemischen Luftentfeuchter wäre das Problem noch deutlich schlimmer.

    Hat jemand eine Idee? Wir haben bereits Fotos und Videos gemacht - bei Bedarf kann ich sie hier gerne verlinken.


    Grüße,

    Daniel

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