Ich bin erst seit gestern hier, habe aber im Forum keinen Beitrag gefunden, der mir bei meinem Problem weiterhilft.
Vorgeschichte:
Ich wohne in einem drei-Familienhaus im der Erdgeschosswohnung. Seit 1.3. diesen Jahres wohnt in der mittleren Wohnung, also über mir, eine neue Mieterin.
Seit .1 August diesen Jahres wird der Hausfrieden durch die Mieterin in der mittleren Wohnung erheblich gestört (nächtliches Türenschlagen, laute Musik, laute Selbstgespräche usw.) Beschwerden bei der Mieterin haben keinen Erfolg gehabt, sodass ich mich an die Vermieterin gewandt habe. Diese hat die Mieterin selber ermahnt, später zweimal abgemahnt und schliesslich fristlos gekündigt. Die Mieterin zieht trotzdem nicht aus und nun hat die Vermieterin Klage eingereicht.
Inzwischen haben wir (die Vermieterin und ich) rausgefunden, dass die betreffendene Mieterin manisch-depressiv ist, also unter einer bipolaren Störung leidet.
Meine Frage ist nun:
Wie sehen die Erfolgschancen der Klage aus? Sie wohnt nichtmal ein Jahr hier, hat also keine "Langzeitrechte", hat genügend Ermahnungen erhalten und hat bisher keinerlei selbstgefährdende Tendenzen gezeigt (Aussage der Sachbearbeiterin beim sozialpsychiatrischen Dienst).
Kann die Frau trotzdem gewinnen, aufgrund der psychischen Erkrankung?
Inzwischen hat sie auch zweimal keine Miete gezahlt, der Kündigungsgrund ist aber die massive Störung des Hausfriedens.
Wenn die Gefahr besteht, dass sie gewinnt, würde ich eher selber auszuiehen, denn die Frau und die Störungen sind eingfach unerträglich.
Wie wohnen in NRW.
Bin dankbar für jede Antwort!
Beste Grüße
Marmelade