Beiträge von Julinique

    Hallo Julinique,

    Ich würde nur auf schriftlich vorgebrachte Kündigung bzw Kündigungsandrohung oder Mieterhöhungsversuche reagieren, und zwar schriftlich widersprechen wegen Rechtsunwirksamkeit.
    Mündliches oder SMS-Gesülze ignorieren.

    Hallo zurück,
    welche Schritte ich gegen die einzelnen Kündigungen etc einlegen kann bzw wie ich da reagieren muss, weiß ich. Mir geht nur dieses permanente und offensichtlich missbräuchliche Gehabe von V auf die Nerven. Wir sind wie gesagt aus rechtlicher Betrachtungsweise Vorzeigemieter und ich hab irgendwie das Bedürfnis Contra zu geben. (pS: Ausziehen steht nicht zur Debatte, den Gefallen tu ich ihm auf keinen Fall)

    Eine vielleicht etwas drastische Lösung, aber meist sehr effektiv und hier m.E. auch gerechtfertigt: Ich würde einfach mal ab dem 1.11. keine Miete mehr bezahlen. Da die neue Wohnung noch nicht übergeben wurde besteht ja noch kein Anspruch von Vermieterseite aus auf die neue Miete und zum 1.11. läuft der Vertrag für die alte Wohnung ja aus.
    Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Vermieter sich mit Dir in Verbindung setzen, wenn du keine Miete überweist. Bevor allerdings die kritischen 2 Monate verstreichen würde ich mir nochmal anwaltliche Hilfe einholen. Es würde mich vorliegen dnichtmal wundern, wenn du im Nachhinein noch einen Anspruch auf Schadensersatz hast, da sich der Umzug verzögert und Dir Kosten entstehen könnten (solche wie Kosten für Übergangs-Unterbringung, Einlagerung Deiner Habseligkeiten etc). Bevor du über sowas nachdenkst müsstest du aber auf jeden Fall mal fachkundigen Rat beim Anwalt oder Mieterschutzverein einholen.
    Gruß, Julinique

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    Alles was ich hier schreibe, ist nur meine Meinung bzw Erfahrung als Mieter/Vermieter und keinesfalls als Rechtsberatung zu klassifizieren!

    Wie habt ihr die Wohnung denn übernommen (renoviert/unrenoviert)? Und wie lange habt ihr da gewohnt? Welche Farbe(n) haben Eure Wände? Was Ihr auf jeden Fall streichen müsstet, wären Wände, die über einen normales Maß des Abwohnens hinaus beeinträchtig worden (schwarz oder in sehr knalligen Farben gestrichen etc).


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    Alles was ich hier schreibe, ist nur meine Meinung bzw Erfahrung als Mieter/Vermieter und keinesfalls als Rechtsberatung zu klassifizieren!

    Hallo zusammen,
    ich bin Hauptmieterin einer 3-Zimmer Wohnung. Meinem Vermieter gehört nur diese eine Wohnung im Haus.
    Besagter V war von Anfang an sehr ,,kreativ" in seinen Anschuldigungen und in seinem Rechtsverständnis. Aber der Reihe nach:
    Wir haben vor knapp 2 Jahren einen Mietvertrag unterschrieben, in dem es nur so vor nichtigen Klauseln wimmelt (die klassischen Fälle: Kündigungsrecht des Vermieters wegen Verkauf, Instandhaltungskosten in voller Höhe auf den Mieter abgewälzt etc.)
    Unter anderem haben wir in diesem Vertrag festgehalten, dass ich 2 der Zimmer untervermieten darf (Wir sind eine Studenten-WG).
    Seit ich das erste Mal einen Mangel angezeigt habe (Kaputte Balkontür nach Bauarbeiten an der Fassade) kommt der V permanent mit den interessantesten Kündigungsgründen um die Ecke:
    1. Kündigung bzw nur Kündigungsandrohung wegen unerlaubter Untervermietung (wie gesagt, der Vertrag sagt etwas anderes)
    2. Kündigung nach widersprochenem Mieterhöhungsversuch (Mieterhöhung ohne jegliche Begründung- und ich zahle schon mehr als laut offiziellem Mietspiegel für diese Gegend üblich)
    3. Erneute Kündigung wegen Untervermietung
    4. Das aktuellste: Kündigung wegen Verkauf der Wohnung (ich weiß das Ganze hat komödiantische Züge), unter - jetzt kommt der beste Teil: Vorbehalt des Eigenbedarfs!!! (was denn jetzt? Will er die Wohnung verkaufen oder selbst bewohnen???)

    Wann immer ich mich gegen Kündigungen oder andere Anschuldigungen zur Wehr setze kommen von ihm meist sehr belustigende, und auch beleidigende Nachrichten zurück (,,Sie sind unreif - Besprechen Sie ihr Verhalten in Zukunft mit Ihren Eltern")

    Nun ist es so, dass ich selbst Jura studiere und mich mit meinen Rechten und Pflichten als Mieterin einigermaßen auskenne. Irgendwelche Vertragsbrüche kann man uns bei engster Auslegung nicht vorwerfen, im Gegenteil wir sind ziemliche Vorzeige-Mieter (Zahlen unsere Miete pünktlich, haben nach Einzug Badezimmer und 2 Schlafzimmer auf eigene Kosten renoviert, feiern keine wilden Parties und haben demnach keine Schwierigkeiten mit den Nachbarn).

    Nachdem ich heute die aktuellste Kündigung wegen Verkauf etc auf dem Tisch hatte, hab ich aber endgültig keine Lust mehr auf diese Spielchen!
    Nun meine eigentliche Frage: Kann ich irgendwas gegen dieses, meiner Ansicht nach rechtsmissbräuchliche Verhalten machen? Da die Rechtslage so eindeutig ist, hätte ich auch absolut kein Problem mit einer gerichtlichen Entscheidung. Nur kenn ich mich soweit im Prozessrecht dann doch noch nicht aus, dass ich auf Anhieb eine Idee hätte, welchen Weg man da einschlagen könnte! Gibt es vielleicht einen Unterlassunngsanspruch wegen Rechtsmissbrauch oder könnte man in dem Fall von Mobbing sprechen? Für Antworten wäre ich sehr dankbar

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