Beiträge von Student2

    Lieber Mainschwimmer,
    Im Großen und Ganzen halte ich Ihren Beitrag für überflüssig und unnötig polemisch. Sie haben offensichtlich gar nicht verstanden, dass ich "den Wünschen des zukünftigen Vermieters", insofern diese Wünsche die Gehaltsnachweise meines Bürgen betreffen, gar nicht nachkommen KANN. Ich wollte wissen, welche Alternativen ich als Mietbewerber habe, um den Mieter davon zu überzeugen, dass mein Bürge seiner Aufgabe nachkommen kann.
    Was die Sinnhaftigkeit der Schufa betrifft, so rate ich Ihnen, sich einmal einschlägige Publikationen darüber anzusehen. Eine Schufa sagt herzlich wenig über die Fähigkeit des Mieters aus, seine Miete auch wirklich zu zahlen. Aber das muss hier wirklich nicht diskutiert werden.
    Ich hatte um Hilfe gebeten. Wenn ich das im falschen Resort getan habe, kann man mich freundlich darauf hinweisen und meinen Beitrag dorthin verlegen.

    Hallo,

    Ich bin sicher zur Wohnungssuche in Berlin hat man hier schon Einiges zu hören bekommen. Die Anforderungen für Mietbewerber sind extrem hoch. Es ist die "Norm", dass man eine Kopie des Personalausweises, die Schufa-Auskunft ( die ich ohnehin für eine absolute Unverschämtheit halte ) und drei Gehaltsnachweise. Nun bin ich Student, außer meiner Hiwi-Tätigkeit kann ich selbstverständlich kein Gehalt nachweisen. Es wird in einem solchen Fall angegeben, dass man die Bürgschaft der Eltern und von diesen wiederum die Schufa und drei Gehaltsnachweise braucht.

    Allerdings gestaltet sich die Situation meiner Eltern so, dass sie zwar leicht genug Geld haben, für mich als Bürgen zu agieren, aber keinerlei Gehaltsnachweise vorweisen können. Mein Vater ist frei an der Börse tätig, d.h. er ist nirgendwo angestellt, er erhält keinerlei Gehalt. Diese Situation können sich die großen Mietgesellschaften in Berlin offenbar überhaupt nicht vorstellen, sodass ich im Moment große Probleme habe, eine Wohnung zu bekommen.

    Meine Frage ist nun: Was kann man tun, welche Nachweise AUßER Gehaltsnachweisen kann man erbringen, damit man trotzdem als Kandidat für die Wohnung anerkannt wird? Mit welchem Zettel, Nachweis, Auskunft stelle ich die Paranoia der Mietgesellschaften zufrieden, wenn es schlicht unmöglich ist, einen Gehaltsnachweis meines Bürgen zu erbringen?
    Die Situation ist offenbar absurd! Studenten aus reichem Häusern, die ihr Geld ebenfalls nicht mehr vedienen müssen, sondern von Erbschaften leben, würden dann in Berlin keine Wohnung finden und würden als potentielle Mietnomaden eingeschätzt.

    Vielen Dank für Ihre Antworten.

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