Beiträge von BlackSheep

    Also wieder Neuigkeiten:

    Heute war der Gutachter von der Gebäudeversicherung da.
    Ein ziemlich uninteressierter Kerl der alles besser wusste und die Sache ordentlich runter spielte.
    Zum Thema Schimmel (Zitat) "Oh, da müssen Sie aufpassen!"

    Kurz danach kam mit der Post ein Schreiben der Wohnungsgesellschaft.
    Darin stand kurz, dass ich mit meiner Familie folgende Optionen habe:

    1. Ich ziehe mit meiner Familie in eine Wohnung im Nachbarhaus.
    Ich müsste aber alle Einrichtungsgegenstände mitnehmen,
    weil hier mehrere Bohrungen in den Estrich erfolgen,
    in allen Zimmern.
    Zudem gibt es in der Ausweichwohnung keinen Strom,
    der müsste erst freigeschaltet werden, wer den Strom zahlt,
    wollte man uns nicht sagen.
    Auch wollte man uns sagen, dass unsere Hausratversicherung für
    den Transport der Einrichtungsgegenstände aufkommen soll.
    Dazu hat die Ausweichwohnung weder Wand- oder Bodenbeläge,
    noch irgendwelche Beleuchtung.

    2. Wir mieten die Ausweichwohnung,
    wobei man aber nicht für die Renovierung der neuen Wohnung aufkommen will.
    Ich könnte ja die Renovierung von der Mietminderung finanzieren,
    und meine Hausratsversicherung würde 1% der Versicherungssumme auszahlen.
    ABER; da wir momentan im ALG II Bezug sind, haben wir nichts von der Minderung,
    denn die wird seitens des Jobcenters direkt ersatzlos gestrichen.
    Die Summe, die angeblich von unserer Hausrat dann kommen soll,
    ist auch nicht ausreichend für die Renovierung.
    Dazu muss alles neu beantragt werden, WBS, Umzugsgenehmigung des Jobcenters,
    Übernahmebestätigungen für Kaution und Miete und und und...
    Eigentlich alles Zeugs, was die vor knapp neun Monaten von uns bekommen haben...

    3. Auszug in ein anderes Objekt,
    auch hier sagt man nur, dass wir das von der Mietminderung usw. bezahlen sollen.
    Wie gesagt, die Mietminderung habe ich nicht selbst.

    Am Telefon gab man sich dann anschließend ziemlich desinteressiert.
    Ich habe direkt für den kommenden Montag einen Termin beim Anwalt gemacht.

    Meine Frau und ich sind am Ende mit den Nerven,
    und unsere zwei Jährige Tochter ist auch total durch den Wind.

    Dabei wirbt die Gagfah auf der Häuserfront noch mit einem riesen Plakat
    "FAMILIENFREUNDLICHE WOHNUNGEN!"

    Am Ar***
    (sry)

    Hallo Schwarzes Schaf,
    habe Deinen Bericht gelesen und drücke weiterhin die Daumen.
    Wurde beim Abfluss Küche vor Verschliessen des Mauerwerks ausreichend ausgetrocknet??
    Weiterhin mein Rat: Genaues Protokoll führen!
    Lass' Dich bei einem Wohnungswechsel nicht über den Tisch ziehen!
    Nie Nummer mit der HM-Wohnung drunter gefiel mir...
    Gut Glück weiterhin!

    Danke dir Berny!
    Ich bezweifel, das die Mauer beim Verschliessen ausreichend trocken war.
    Die Mauer wurde eine Woche nach der Reparatur wieder zu gemacht.
    Und bei der Reparatur war die Wand so feucht,
    dass man die in einen Eimer wieder neu anrühren können.

    Auf meine Frage, ob das nicht noch zu nass ist wurde mir durch die Blume gesagt,
    dass ich davon doch eh keine Ahnung hätte und er das schon richtig macht.
    Mein letzter Kommentar zum Handwerker war nur "Ihr Wort in Gottes Gehör".

    Ich denke mal, dass hier demnächst ordentlich der Hammer kreist.

    Wie stellt man so etwas als Laie fest, oder bist du Experte für Asbest? Aber im Ernst, das kann und sollte das zuständige Gesundheitsamt (Amtsarzt) untersuchen, dazu sind die nämlich verpflichtet.

    Das stellt man fest, in dem man das beim Hersteller der Geräte erfragt.
    Dazu brauchte ich nur bei AEG anrufen und die Modelnummer durchgeben.
    Es hat mich halt stutzig gemacht, das die Heizkörper über 40 Jahre alt sind.
    Das Gesundheitsamt unternimmt diesbezüglich übrigens nichts.
    Es gibt auch kein Gesetz, welches das Betreiben dieser Heizkörper verbietet.
    Es heißt lediglich, dass die Geräte, wenn sie denn defekt sind, nicht auseinander gebaut werden dürfen.
    Heißt, wenn kaputt dann neu.


    Bezüglich der Trocknungsgeräte.
    Es wurde viel zu spät seitens des Vermieters reagiert.
    Der Handwerker, der die Messung gemacht hat und eigentlich Geräte aufstellen sollte
    sagte mir, dass er auch Trockner für den Boden aufstellen müsste,
    das wäre dann mit Bohrungen in den Boden verbunden.
    Er meinte, bei der Anzahl der Geräte und dem Aufwand,
    wäre die Wohnung in der Zeit der Trocknung nicht bewohnbar.

    Der Hausmeister hat uns gerade leere Wohnungen in anderen Häusern hier im Block gezeigt.
    Wir werden wohl nicht drum herum kommen, dass wir in eine andere Wohnung ziehen.
    Allerdings sehe ich es nicht ein, wieder auf meine Kosten zu renovieren,
    schließlich habe ich den Mist nicht verbockt. Oder sehe ich das falsch?

    Im Zweifel wird der Anwalt halt schauen,
    dass er für uns ein optimales Ergebnis erzielt.

    Hallo,

    ich wollte euch ja auf dem Laufenden halten.
    Bisher haben sich einige Sache getan, aber effektiv bin ich immer noch bei null.

    Der Stand heute ist, dass jetzt doch noch einige Wände mehr betroffen sind,
    und das sogar der Estrich nass ist.

    Wie es zu der Feuchtigkeit kam:

    1. Ursache – Abflussrohr Küche
    In der Küche befindet sich ein Schacht, in dem die Versorgungsleitungen für die Küche verlegt sind.
    Das hier befindliche Abflussrohr hatte auf einer Länge von 30cm einen Riss,
    zudem war im Abzweig zu unserer Küche ein Loch von 15mm Durchmesser.
    Dadurch sickerte das Abwasser in die Wände und zwischen Estrich und Betonboden.
    Das Wasser verteilte sich unter dem gesamten verlegten Laminat in der Küche und in Teilen des Flurs.
    Gemauerte, nicht tragende Wände haben die Feuchtigkeit aufgeraut und weisen nun eine Feuchte von 450-650 Digits auf.
    Der Rohrschaden wurde repariert und das Mauerwerk wurde geschlossen.


    2. Ursache – Abflussrohr Badezimmer
    Auch im Badezimmer befindet sich ein Schacht, in dem die Versorgungsleitungen des Bads verlegt sind.
    Hier ist das Abflussrohr, welches mit dem Siphon des Waschbeckens verbunden ist,
    aus dem Anschluss zum Abwasserrohr heraus gerutscht.
    Dieser Schaden muss schon seit Januar/Februar 2013 bestehen, denn zu diesem Zeitpunkt haben wir ein neues Waschbecken nebst Siphon bekommen.
    Das heißt also, dass seit 7 Monaten das Abwasser des Waschbeckens in den Schacht läuft.
    Die Wand wurde von der Wohnzimmerseite aufgemacht und das Rohr wurde wieder repariert.
    Die ganze Wohnzimmerwand ist extrem feucht und es bildet sich Schimmel.
    Diverse Bilder die an dieser Wand hingen sind vollständig verschimmelt und das innerhalb kürzester Zeit.


    Komischerweise kamen die Handwerker erst, als auch der Hausmeister, welcher unter unserer Wohnung sein Büro hat, ebenfalls von den Wasserschäden betroffen wurde.
    Ein Schelm wer da böses denkt, oder?

    Letzte Woche Donnerstag war ein Handwerker hier, welcher uns Trocknungsgeräte aufstellen sollte.
    Dieser maß die Feuchtigkeit noch einmal durch.
    Neben den Wänden diesmal auch die Böden und die Luftfeuchtigkeit.
    Die Messwerte lagen jenseits von Gut und Böse, alleine die Luftfeuchtigkeit lag bei 70% trotz Lüftens.

    Ich habe schon Anfang letzter Woche einen Anwalt eingeschaltet und der hat eine Frist bis zum 23.8.2013 gesetzt.
    Die Tage werde ich wohl auch noch zum Arzt müssen, weil es mir mittlerweile echt nicht mehr gut geht. Ich zeige schon heftige Reaktionen in Form von Atemnot, asthmatischen Husten und und und…

    Ich halte weiter auf dem Laufenden.

    Also nachdem lange Zeit keine Meldung von der Wohnungsgesellschaft kam, bin ich persönlich hin.
    Im Gepäck ein Schreiben mit einer Fristsetzung und der Androhung rechtlicher Schritte.

    Gegen meiner Erwartungen bin ich dann zur zuständigen Sachbearbeiterin durchgelassen worden,
    und der habe ich mein Problem ruhig und verständlich (mit Bilder der Schäden usw.) erklärt.
    Mir wurde versprochen, dass man sich schnellst möglich drum kümmert.

    Ein Handwerker war jetzt schon da und hat den nächsten Schaden ausgemacht,
    der dafür verantwortlich ist, das schon wieder ganz andere Wände nass sind.
    (Dazu muss ich sagen, dass die Wohnung in der ich wohne auch etwa zwei Jahre leer stand).
    Auf jeden Fall muss eine Abflussleitung ausgetauscht werden.
    Der erste Schaden ist schon wieder fast trocken.

    Ich habe eine Frist bis Ende des Monats gesetzt und angedroht,
    dass ich rechtliche Schritte einleit, wenn in der Frist nichts passiert.

    Jetzt heißt es wohl wieder abwarten.

    Hallo zusammen!

    Dies stellt nun meinen ersten Beitrag dar, daher bitte ich um Nachsicht,
    falls ich doch das falsche Unterforum erwischt habe.


    Eine kurze Vorgeschichte zu meinem Fall:
    Ich bin im Dezember 2012 mit meiner Frau und meiner jetzt zwei Jahre alten Tochter
    in eine Wohnung der GAGFAH in Essen eingezogen.
    Bei der Mietübergabe ergaben sich schon einige Dinge, die repariert werden müssen.
    Mir wurde seinerzeit gesagt, dass man sich darum kümmern würde, was man auch
    teilweise getan hat.

    Bei den letzten Dingen, warte ich aber nun schon über 7 Monate auf eine Reparatur.
    Von der GAGFAH kommt keine Reaktion, die zuständige Sachbearbeiterin ist nicht erreichbar.
    Die Vertretung nimmt zwar meine Beschwerde entgegen, aber es passiert nichts.


    Der Mangel, der noch zu beheben wäre ist eine Nachtspeicherheizung ohne Funktion.
    Eine neue wurde mir zugesichert, aber darauf warte ich schon seit über 7 Monaten.

    Eine andere Sache dazu ist, dass ich herausgefunden habe, dass die Bodenisolierung
    der Heizungen mit Asbest belastet ist.


    Zusätzlich ist nun noch hinzu gekommen, dass wir einen Wasserschaden haben.
    Das habe ich dem Hausmeisterservice der GAGFAH mitgeteilt,
    woraufhin auch jemand heraus kam und die Feuchtigkeit in den Wänden gemessen hat.
    Fakt ist, dass mindestens 3 Wände nass sind und meine Wand wie auch Bodenbeläge stark
    in Mitleidenschaft gezogen wurden.

    Die Ursache dieses Wasserschadens wurde in der Wohnung über mir gefunden,
    es war ein defekter Waschmaschinenanschluss.

    Mir wurde nur gesagt ich solle die kaputten Wandbeläge entfernen damit es trocknen kann.
    Am Tag danach wurde mir gesagt, dass jemand raus kommen würde.

    Seit mehreren Wochen habe ich auch dazu nichts mehr gehört.
    Mittlerweile gehe ich davon aus, dass sich Schimmel gebildet hat,
    denn ich habe wieder das selbe Krankheitsbild wie in meiner alten Wohnung,
    die definitiv mit Schimmel belastet war.

    Ich habe von Miet- und Versicherungsrecht jetzt nicht so die Ahnung,
    daher frage ich hier, wie kann ich weiter handeln? Was muss ich wo regeln?

    Ich danke schon einmal.

    Viele Grüße aus Essen
    Sebastian

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