Beiträge von skeptiker

    Vielen Dank für die bisherigen Statements.

    @ Berny: Leider muss ich diesbezüglich nochmal nachhaken. Meiner Meinung nach und rein von der Logik her, kann der tatsächliche Verbrauch doch aber nur durch das Ablesen des Hauptzählers bei Mieterwechsel (Einzug / Auszug) korrekt ermittelt und letztlich auch entsprechend umgelegt werden.

    Die 35000 KWH sind doch immerhin im kompletten Abrechnungszeitraum von Januar 2012 bis Dezember 2012 (bzw. agelesen am06.02.2013) angefallen. Der Verbrauch geht eigentlich in diesem Sinne auch über den Abrechnungszeitraum hinaus. Entspricht das dennoch der Abrechnung nach dem Leistungsprinzip welche die Heizverordnung vorschreibt?

    Der Grundanteil wird ja immerhin auch anhand der Gradtagzeitanteile berechnet und somit erfolgt teilweise eine Berücksichtigung der 4 Monate. Bei dem Verbrauchsanteil jedoch nicht wirklich, was in diesem Fall sich relativ negativ zu unseren Gunsten auswirkt. Hier wird der Gasverbrauch abzüglich des Grundanteils des gesamten Jahres, durch die Summe der Verbrauchsanteile der Mieter aus dem EG von Januar bis Dezember mit den unseren von September bis Dezember dividiert.

    Die Mieter aus dem EG haben wie bereits oben erwähnt ältere Heizkörper mit geringen Heizkörperfaktoren. Dadurch kommen Sie letztendlich im kompletten Jahr auf einen Verbrauchswert von ca. 6000 VE und wir in nur 4 Monaten auf 5000 VE (Eigentlich 2,5 Monate abzgl. Sept und 1/2 Okt.). Dies führt doch maßgeblich zu einer Verschiebung der Verbrauchsanteile zu unseren Lasten. Die Heizkörper in der Wohnung liefen aufgrund des sehr kalten Winters kontinuierlich. Tagsüber war der Thermostat auf 2 von ( */1-5) gestellt, um die Raumtemperatur von 19 bis 20 ° konstant zu halten. In der Nacht haben wir alle Regler auf 1 gestellt. Soweit ich das mal aufgeschnappt habe sollen diese ja auch nie völlig ausgeschaltet werden, dar dieser anschließend mehr Energie verbrauchen würde, um den Raum wieder aufzuheizen.
    Hatte bisher noch nie solch eine Nachzahlung bei vorherigen Wohnungen. Daher habe ich mich mit der Thematik nie wirklich auseinandergesetzt.

    Muss es wohl einfach akzeptieren, dass ich eine völlig falsche Sichtweise habe.

    Besten Dank.

    Juten Abend,

    leider muss ich etwas ausholen: Wir sind 2 Personen und haben für unsere Wohnung die Nebenkostenabrechnung für September 2012 bis Dezember 2012 erhalten und diese beträgt "superkalifragilistischexpiallegetische" 1300 € (davon betragen die Heizkosten allein günstige 1100€) :cool:. Die Vorauszahlung lag bei 150 € pro Monat (=600 €) was letztendlich dazu führt dass wir nun eine Nachzahlung von 700 € haben. :o

    Daten-Fakten-Daten:
    Mehrfamielenhaus mit 200 m² mit 3 Mietwohnungen /Gaszentralheizung ( 2 x 70 m² EG/ 1. OG & 60 m² Dachgeschoss)
    Unsere Wohnfläche beträgt 70 m² / 2 ZKB und liegt im 1. OG.
    KM: 370 €
    NK: 150 €

    Die Wohnung hatte bevor wir uns ihr angenommen haben einen Leerstand von mindestens 1 Jahr und die Wohnung über uns steht bis dato immer noch leer. Die EG Wohnung wird ebenfalls von 2 Personen seit mehreren Jahren bewohnt. Einige Wochen vor unserem Einzug wurden alle Fenster am Haus durch doppeltverglaste ersetzt und somit modernisiert.

    Die Heizkosten werden zu 30 % Grundanteil/ 70 % Verbrauchsanteil abgerechnet.
    Die Verbrauchseinheiten werden über elektronische Heizkostenverteiler an den jeweiligen Heizkörpern erfasst. Die abgelesenen Werte sind mit den aufgeführten Werten in der Abrechnung identisch und wurden jeweils mit den Heizkörperfaktoren multipliziert (Vor dem Einzug wurde eine Zw.-Ablesung durchgeführt). Wobei unsere Faktoren aufgrund von neueren Heizkörpern wesentlich höher sind als die der Nachbarn aus dem EG. Soweit so gut :rolleyes:.

    Nun wurde in der Abrechnung der kompletten Gas-Verbrauch 1 Jahres (abzügl. Warmwasser & Grundanteil) durch die Summe der Verbraucheinheiten dividiert um den entsprechenden Umlegefaktor zu erhalten.

    Am besten ich erläutere es an einem natürlich fiktiven Beispiel: :o

    Unsere Verbrauchseinheiten 5000 in 4 Monaten / Mieter unter uns VE 6000 in 12 Monaten = 12.000 VE
    Die Heizkosten (Gas 35000 KWH abgelsen am. 6.2.2013, Wartung, etc.) betrugen ca.
    3200 € * 70 % Verbrauchsanteil / 11000 VE = 0,2 €
    und 3200 € * 30 % Grundanteil / 200 m² = ca. 5 €

    Daraus ergibt sich unsere Abrechnung wie folgt:

    70 m² * 5 € (Umlegefaktor Grundanteil) * 389/1000 (Anteil Gradtage) = 130 €
    5000 VE * 0,2 € = 980 €
    Summe Heizkosten: 1110 €

    Wir sind fast am Ziel angekommen. :p

    Ist es seitens Vermieter, bzw. der Fa., welche die Abrechnung erstellt korrekt und legitim die kompletten Heizkosten der kompletten 12 Monate auf die Summe der Verbrauchseinheiten umzurechen ? Aus meiner Sicht hätte doch vor unserem Einzug der aktuelle Gasverbrauch in KWH erfasst werden müssen. Innerhalb der 4 Monate sind wir ja nicht vollständig an dem Verbrauch von 35500 KWH beteiligt gewesen. Wenn ich realistisch bin lag der Verbrauch rein geschätzt schon bei mindestens 18000 bis 20000 KWH. Es hätte doch daher zusätzlich vor unserem Einzug ebenfalls eine Zw.-Ablesung bei den Mietern aus dem EG + Gaszähler erfolgen müssen, um das bis dahin verbrauchte Gas eindeutig zuzuordnen.

    Die ab diesem Zeitpunkt geschätzten 15000 bis 17000 KWH hätten doch dann durch die neuen Ablesewerte von Sept- bis Dez (11000 VE =Summe beider Mietparteien) dividiert werden müssen, um den eindeutigen Verbrauch unserer 4 Monate zu ermitteln. Dadurch das unsere Heizkörperfaktoren weitaus höher sind als der Nachbarn, komme ich nicht um das Gefühl herum dass wir teilweise deren Gasverbrauch mitbezahlen. Vllt. bin ich auch völlig auf dem Holzweg.

    Bitte um zahlreiche und hilfreiche Meinungen. Man lernt ja nie aus.

    Schon mal im voraus Besten Dank.

    Gruß euer skeptiker :confused:

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