Beiträge von Space Malte

    Hallo Malte,
    in Deinem Roman (Substanz entscheidet!) vermisse ich eine Grössenangabe der Wohnung.
    Zur Info: In dem von mir vermieteten MFH betragen die Heizkosten pro Jahr und m² Mietfläche etwa 12€.

    Japs, sorry wenn das nicht so klar wurde. Ich hatte halt vorher beide Problemfelder in einem Text erläutert und danach erst in zwei Texte aufgeteilt, deswegen ist die Info nicht in dem Text, mein Fehler. Die Wohnung hat 96m². Dementsprechend kommen wir laut der Abrechnung 2011 auf knapp 40€ pro m² an Heiz- und Warmwasserkosten. Zudem beträgt der Anteil der Wasserkosten bei uns knapp 15% der Heiz- und Warmwasserkosten.

    Nein und nochmals Nein. Das sind zwei getrennte Dinge. Sie dürfen die Mietzahlung nicht zur Begleichung anderer Forderungen verwenden.

    Naja, so formuliert war das natürlich nicht so klug, das stimmt. Dann eher so: Wir haben Schimmelprobleme, die Heizung funktioniert nicht vernünftig, der Vermieter reagiert nicht. Das müssten doch alles Gründe sein mit denen man die Miete mindern kann. Wieviel Prozent könnte man denn bei sowas mindern?

    Zitat

    Wenn die Wohnung ohne Beanstandungen übergeben wird bekommen Sie natürlich die Kaution wieder. Inwieweit der Vermieter Ihre Mietminderung anerkennt oder nicht, wer weiß das schon hier. Schlimmstenfalls kann er die Nachforderungen mit der Kaution verrechnen.

    Also können wir im Gegenzug tatsächlich davon ausgehen das wenn der Schimmel zu unserem Auszug noch vorhanden ist, die Kaution futsch ist? Dann könnte der Vermieter uns also weiter fleißig ignorieren und dann die Kaution behalten und dann erst den Schimmel entfernen:(

    Zitat

    Eine fristlose Kündigung verbietet sich von selbst, da die dafür angeführten Umstände bereits längere Zeit bekannt waren und eine fristgerechte Kündigung möglich gewesen wäre.

    Mmmh, also geht es nicht, weil wir sozusagen schon zu lange von dem Schimmel wissen? Die Tatsache das der Vermieter die Mängel nicht behebt ist dann wohl keine ausreichende Begründung für solch eine Kündigung? Weil diese Tatsache war vorher ja nicht so klar.

    Auf jeden Fall danke schon mal!

    Hallo Leute,

    ich hab im Unterforum für Miete bereits ein Thema erstellt, weil sich unsere Probleme nicht nur auf Nebenkosten beziehen. https://forum.mietrecht.de/thread/4459-sc…acht/#post27037

    Aber hier jetzt mal zu dem Problem mit den Nebenkosten:

    Wir hatten Ende November 2012 eine Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2011 bekommen. Die Abrechnung war komplett für das Jahr 2011, alles komplett aufgeschlüsselt und dargestellt wie unser Anteil zustande kommt, denn wir wohnten ja erst ab September dort. Der Betrag den wir nachzahlen sollten betrug über 650€ wobei der Großteil für die Heizkosten ist. Zudem sollten wir demnächst 470€ Nebenkosten bezahlen, damit nicht so hohe Nachzahlungen entstehen würden. Nun haben wir mehrere Gründe, warum wir der Ansicht sind, dass das viel zu hoch ist.
    Erstens, haben wir erst relativ spät angefangen richtig zu heizen, da September und Oktober noch schön warm war. Und rein vom Gefühl her ist der Betrag dafür dann schon zu hoch, da es sich ja um eine reine Nachzahlung handelte.
    Zweitens, haben wir uns die restlichen Monate in der Abrechnung mal angeschaut. Unser Vormieter, welcher bis Mai 2011 in der Wohnung lebte, soll von Januar bis Mai 2000€ verheizt haben. Wir haben zwar selbst keine Erfahrung mit solchen Werten, was wir aber an Werten aus unseren Elternhäusern und so haben, klingt auch das im Vergleich sehr extrem. Zudem soll in der Zeit zwischen seinem Auszug und unserem Einzug, in welcher lediglich ein paar Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden und die Wohnung sonst leer stand, über 450€ verheizt worden sein. Für den Sommer auch recht viel, denke ich. Zudem haben wir die Heizkosten des gesamten Jahres mal mit den Werten unserer Nachbarin auf der selben Etage verglichen. Ihren Angaben nach heizt sie das Jahr über durchgängig, auch wenn sie im Urlaub ist und hat zudem auch stets ein Fenster direkt über der Heizung auf Kipp. Kann man von halten was man will, aber auf jeden Fall ist ihre Wohnung immer richtig warm, mir persönlich schon zu warm. Auf jeden Fall soll laut Abrechnung die besagte Nachbarin knapp 1700€ weniger Nebenkosten insgesamt zahlen, als für unsere Wohnung im Kalendarjahr 2011 lediglich an Heizkosten angefallen sind. Beziehungsweise sollen unsere Heizkosten für den Zeitraum September bis Dezember gerade mal halb so groß sein wie die ihre im gesamten Jahr. Und da sie wie erwähnt sehr viel und stark heizt sind das auch Relationen, die ich persönlich so nicht verstehen kann.
    Drittens, haben wir das Gefühl, dass die Verbrauchsmessgeräte, die an den Heizungen hängen, unstimmige Werte messen. Der Verbrauch wird bei denen in Verbrauchseinheiten (VE) angegeben. Zum Test haben wir die Heizung im Wohnzimmer mal 24 Stunden auf 5 laufen lassen. Das Ergebnis waren 27 VE. Die Heizung in meinem Zimmer hat bei knapp 12 Stunden auf Stufe 2-3 20 VE gemessen. Und eine andere Heizung bei einem Wochenende auf 1 ebenfalls 20 VE. Wie gesagt, mir persönlich fehlt die Erfahrung in diesem Gebiet, aber zumindest kommen mir die Messungen nicht sonderlich stimmig vor, wenn man sie miteinander vergleicht. Und diese Einschätzung teilten bisher alle die ich mit dieser langen Geschichte vollsülze.
    Und zu guter letzt natürlich funktionieren unsere Heizungen wie schon beschrieben nicht vernünftig. Die Begründung, dass das an der Lage der Wohnung liegt, ist natürlich hinfällig, da die anderen beiden Wohnungen auf unserer Etage keine Probleme mit der Heizleistung haben.
    Auf jeden Fall hatten wir nun diese Aufforderung zur Nebenkostennachzahlung bekommen. Aufgrund der oben angeführten Gründe haben wir dieser Aufforderung am 03.12.12 direkt schriftlich widersprochen. Wir sagten, dass wir Zweifel an der Richtigkeit haben. Also das entweder die Messwerte falsch wären, oder aber die Messgeräte nicht vernünftig funktionieren würden. Wären diese Zweifel beide ausgeräumt worden, so hätten wir natürlich direkt gezahlt. Allerdings kam lange Zeit keine Antwort auf unseren Widerspruch. Erst am 19.01.13 kam eine Antwort. Beigefügt waren die Messwerte aus dem Jahr 2011 sowie die Aufforderung bis zum 25.01.13 zu bezahlen. Da die Messwerte stimmig mit den Angaben auf den Rechnungen waren, war dieser Punkt durchaus geklärt. Der andere Punkt, dass die Geräte möglicherweise fehlerhaft wären, hingegen wurde gar nicht angesprochen. Also haben wir am 22.01. wieder schriftlich Widerspruch eingelegt. Es sollen doch bitte die letzten Zweifel ausgeräumt werden. Jetzt kam am 19.02. ein neuer Brief. Darin wurde angegeben das wir 716,92€ im Rückstand wären, davon wären 656,92€ von der Nachzahlung der Abrechnung von 2011 (woher kommen die restlichen 60€?). Wir werden abermals aufgefordert das Geld bis zum 28.02.13 zu überweisen, oder aber, falls eine Zahlung in einer Summe nicht möglich wäre, schriftlich einen verbindlichen Ratenzahlungsplan einzureichen.
    Jetzt sind wir unsicher, wie wir weiter vorgehen sollen. Zum Einen hab ich jetzt gelesen, dass man mit so einem Widerspruch nicht einfach die Zahlung herauszögern kann, sondern in Verzug gerät. Dementsprechend müssten wir entgegen unserer eigentlichen Absicht zahlen. Die Hoffnung. dass danach aber noch irgendwas in Richtung Beseitigung unserer Zweifel und somit der, aus unserer Sicht nötigen, Rechtfertigung der Höhe der Nebenkostenabrechnung passiert, ist ziemlich gering. Nicht zahlen ist aber auch nicht unbedingt verlockend, weil sonst kommen bald die Mahnungen und dann könnte es teuer werden. Da unser Vermieter aber ja auf unsere letzten Zweifel nicht eingeht, sie komplett unkommentiert lässt, wissen wir nicht was wir genau machen sollen. Vor allem kommt dann ja auch noch die vermutlich horrende Nachzahlung für 2012 auf uns zu.

    Dann sag ich schon mal Danke an jeden der sich hier durch gearbeitet hat und noch ein viel größeres Danke an alle die eine Idee haben was man in unserer Situation machen sollte.

    Mit freundlichen Grüßen
    Space Malte

    Hallo Leute,

    wir haben momentan ein Problem mit unserem Vermieter, unserer Wohnung, Nebenkosten und dem Ganzen drum herum. Ich entschuldige mich mal im Voraus für die Menge an Text die jetzt folgt und hoffe ihr könnt mir ein wenig weiter helfen.
    Erstmal ein paar Worte zur Einleitung. Wir, zwei Freunde von mir und ich, sind im September 2011 zusammen in eine andere Stadt gezogen um zu studieren. Nach ein wenig suchen hatten wir eine Wohnung gefunden die uns ganz gut gefiel und wir beschlossen, sie zu mieten. Sie ist im 12. Stock eines Wohnhauses, hat 96m² Wohnfläche und war mit 400€ Kaltmiete + 300€ Nebenkosten ziemlich günstig. Bei der Besichtigung der Wohnung waren sämtliche Wände frisch weiß gestrichen, dementsprechend ordentlich sah die Wohnung aus. Allerdings begann schon nach kurzer Zeit, also als es kälter wurde, Schimmel zu entstehen. Sowohl im Badezimmer, welches kein Fenster hat und wo die Lüftung nicht ordnungsgemäß funktionierte, als auch in unseren Schlafzimmern und im Wohnzimmer. Dazu sollte gesagt sein, dass wir regelmäßig gelüftet und auch geheizt haben. Allerdings muss man sagen, dass unsere Heizungen nicht sonderlich gut funktionieren. So kommt es im tiefen Winter durchaus schon mal vor, dass man im Wohnzimmer seinen eigenen Atem sehen kann, obwohl die Heizung auf 5 steht. Diese Mängel haben wir dann dem Vermieter gemeldet. Zur Heizung war sein Kommentar, dass das an der Lage im 12. Stock läge, wobei ich die genaue Erklärung jetzt nicht mehr auf die Reihe bekomme. Bezüglich des Schimmels hatte er sich dazu bereit erklärt ihn im Badezimmer zu entfernen, für den restlichen Schimmel sollten wir selbst aufkommen. Der beauftragte Maler allerdings war so nett und hinterließ uns genug von dem Schimmelentferner damit wir selbst nichts bezahlen mussten. Als dann im weiteren Verlauf noch ein wenig Schimmel auftrat haben wir den kommentarlos selbst entfernt.
    Mittlerweile ist ja bereits der nächste Winter angebrochen und wieder hat sich Schimmel gebildet. Zwar nicht mehr im Badezimmer, dafür mittlerweile auch im Flur und in der Küche, sowie in den zuvor befallenen Zimmern. Zudem haben wir nun schon zum zweiten Mal einen neuen Vermieter bekommen. Außerdem haben wir im Laufe des Jahres erfahren, dass das Dach, welches direkt über unserer Wohnung ist, schon mal undicht war und in Folge dessen die ganze Wohnung vor unserem Einzug bereits verschimmelt war. Nach den Aussagen anderer Mitbewohner des Hauses, so wie mancher Handwerker, wurde das Dach daraufhin geflickt, der Schimmel in der Wohnung entfernt, neu tapeziert und neu gestrichen. Daher auch die schön frisch geweißte Wohnung zum Einzug. Ein Handwerker der damals die Arbeiten erledigte merkte zudem an, dass er damals bereits gesagt hatte, dass die oberflächliche Entfernung des Schimmels, mit der er beauftragt war, nicht ausreichen würde und der Schimmel wieder kommen würde.
    Das Auftreten und Wachstum des Schimmels haben wir dann Anfang Dezember 2012 unserm neuen Vermieter mit beigefügten Bildern gemeldet. Zudem mit der Bitte diesen Mangel bitte schnell zu beheben da wir andernfalls zum Januar hin eine Mietminderung von 30% auf die Kaltmiete durchführen würden (mittlerweile wissen wir auch das man das durchaus auf die Warmmiete anrechnen kann). Einige Tage später kamen Handwerker vorbei um sich das ganze anzuschauen. Die sagten dann, dass sie das ganze Anfang Januar entfernen würden, daher bezahlten wir ganz normal für den Januar die Miete. Nun haben wir schon Mitte Februar durch und es ist immer noch nichts passiert, trotz einer erneuten Aufforderung vom 23.1.13. Deswegen hatten wir nun rückwirkend die Mietminderung zum Januar durchgeführt, sowie die Miete vom Februar gemindert, so wie wir es zuvor schriftlich angekündigt hatten. Einzig das Dach wurde noch mal überprüft, weil uns aus einer höher liegenden Wohnung gesagt wurde, dass die Dachpappe lose wäre. Allerdings hatten wir in diesem Falle uns nicht mit dem Vermieter in Verbindung gesetzt, sondern unsere Nachbarin, welche Eigentümerin und im Hausbeirat oder so ist.

    Nun ist es so, dass wir mittlerweile eine neue Wohnung haben, in die wir zum 01.04.13 einziehen können. Daher haben wir der Verwaltung des Vermieters am 30.01.13 eine außerordentliche Kündigung zum 08.04.13 geschickt. Begründet mit den Schimmelproblemen, der Untätigkeit des Vermieters sowie wegen der Nebenkosten(hierzu kommt gleich noch eine Menge Text;)). In der Kündigung hatten wir noch geschrieben, dass, sollte die außerordentliche Kündigung unwirksam sein, wir dann fristgerecht kündigen würden. Interessanterweise hat sich unser Vermieter zu der Kündigung noch gar nicht geäußert, obwohl wir die Tage zum Beispiel noch einen Brief von ihm erhalten haben, in welchem es um die Nebenkosten geht (wie gesagt, später mehr;))
    Jetzt fragen wir uns halt, wie es in unserem Falle nun mit der Kaution ist. Wir haben, wenn ich mich recht erinnere, 1200€ Kaution bezahlt. Wenn wir nun ausziehen und die Bude ist immer noch verschimmelt, so kriegen wir die Kaution sicherlich nicht wieder, oder? Deswegen haben wir überlegt, ob wir einfach im März soviel an Miete mindern, dass wir nicht ganz soviel Geld verlieren. Wäre so etwas rechtens? Immerhin müsste es fast die gesamte Miete sein. Beziehungsweise wenn der Schimmel bis zu unserem Auszug noch entfernt werden sollte, kriegen wir die Kaution dann wieder? Und muss es uns stören, dass der Vermieter sich nicht zur Kündigung äußert?

    Hier der Link zu dem Nebenkosten betreffenden Thema in dem passenden Unterforum:
    https://forum.mietrecht.de/thread/4460-zu…leme/#post27038

    Dann sag ich schon mal Danke an jeden der sich das durchgelesen hat und noch ein viel größeres Danke an alle die eine Idee haben was man in unserer Situation machen sollte.

    Mit freundlichen Grüßen
    Space Malte

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