Moin zusammen,
nehme wir mal an: Mehrfamilienhaus aus den 70ern, rel. schlecht gedämmt. Beim Ausbau der Dachgeschosswohnung vor einigen Jahren wurde eine Fußbodenheizung (nur im Dachgeschoss) eingebaut und dementsprechend ein andere Heizkosten-Ablesungsart (in der Wohnung, nicht im Heizkeller) eingebaut. Alle anderen Wohnungen (sagen wir mal 4 Stück) haben Heizkörper mit (alten Verdunstungs-) Messgeräten an den Heizkörpern.
Für diese unteren 4 Wohnungen mit den Heizkörpern (Nutzergruppe HKV = Heizkostenverteiler) werden jetzt in der Nebenkostenabrechnung 98% der Heizkosten umgelegt, dazu noch alle Warmwasserkosten und die Hausnebenkosten. Die Heizkosten werden dann nach 30% Grundkosten per qm und 70% Verbrauch aufgeschlüsselt für die unteren 4 Wohnungen.
Für die Dachgeschosswohnung (Nutzergruppe WMS, separater Wärmemengenzähler für Fußbodenheizung) werden lediglich 2% der Heizkosten berechnet, und keinerlei Anteil der Warmwasserkosten oder Hausnebenkosten, und nach qm auch nicht.
Ich verstehe nicht warum die Grundkosten nicht auf alle Einheiten umgelegt werden.
Der Energiedienstleister sagt nichts dazu, der kriegt ja den Input vom Hausbesitzer. Der Hausbesitzer versteht die Materie nicht ("immer schon so gemacht...") und will von sich aus auch nichts ändern.
Hat hier vielleicht irgendjemand Tipps wie man damit umgehen könnte? Mag ja auch sein daß alles richtig ist, ich würde es nur gerne verstehen.
Vielen Dank im voraus,
Huehnermanni