Hallo Meya,
nachträgliche Hausordnungen betrachte ich eher als Empfehlung.
Grundsätzlich gilt jene, die im MV vereinbart wurde.
Ich würde mich so verhalten, wie ich es auch von anderen Bewohnern in einer gesittene Weise erwarten bzw. wünschen würde.
"seit Mai wohnen meine Familie und ich in neinen Renovierten Mehrfamilienhaus."
Ihr wohntet auch schon vorher dort?
"Die Anlagen Sin im April neu Renoviert worden und vermietet worden."
Welche Anlagen?
"Nun haben alle neune Meiter ..."
Alle neun oder neue (seit Mai) Mieter?
"Punkt 1.
Das abstellen von Möbeln (Schränken,regale usw)auf den Balkon Ist strengsten Untersagt."
Fehlt nur noch: "Zuwiderhandlungen werden strafrechlich verfolgt!" Ich würde den Balkon wie bisher nutzen.
"Ein Planschbecken darf ebenso wenig aufgestellt werden."
Wo?
"Auch das Wäscheaufhängen [wo?] wurde verboten,"
"diese soll im Keller aufgehangen werden."
Ausreichend Trockenräuime vorhanden?
"Punkt 2
Eine Waschmaschine sowie Wäschetröckner darf nur im Keller aufgestellt werden."
Wo habt Ihr sowas aufgestellt?
Genügend Stellplätze (zwei pro Mietpartei vorhanden?
"Punkt 3.
An den Fenstern dürfen keine Tücher oder Stoffstücke befestigt werden (ich weise darauf hin das viele Mieterbei der Hitze Feuchte Tücher an die Fenster gehängt hatten um die Wohnungen etwas Kühler werden zu lassen."
Würde ich auch so machen bei der Hitze.
"Punkt 3
Die Mieter sind verpflichtet ihre Fensterbänke dekorativ zu gestalten."
*Lach*
"Da der Vermieter, seine Schreiben in einen sehr Strengen Ton schreibt und er aus so einen Freundlichen Umgangston mit seinen Mietern pflegt, wollte ich mich mal absichern, ob diese Regeln die er stellt alle Rechtlich in Ordnung sind."
Halte ich grundsätzlich für nicht verpflichtend.
"Oder ob ich in Falle von nicht beachtung der Regeln einen Anwalt einschalten kann ?"
Kannst Du natürlich, auf eigene Kosten. Aber wofür?
Wenn Du böse Mieterin gegen eine oder mehrere dieser Regeln verstossen solltest, MÜSSTE der VM Dich schriftlich abmahnen, bevor er Dir etwas kann, falls überhaupt.