Beiträge von Waldi

    Hallo zusammen!

    Nachdem ich vor über einem Jahr aus meiner Wohnung ausgezogen bin, steht mir nun ein Gerichtsverfahren bevor. Da ich sehr unerfahren bin, wollte ich einfach mal fragen, ob jemand sowas schonmal durchgemacht hat und/oder mir was über den Ablauf sagen kann (oder auch Links, die ich beim googlen übersehen habe?). Oder vielleicht auch Tipps, woran ich denken muss und was ich besser nicht mache?

    ich werde wohl auch nochmal zur Rechtsberatung, aber die sieht das alles immer sehr locker, ich bin da eher unsicherer Natur. Daher wäre ich dankbar, wenn mir jemand was zum Ablauf sagen kann, das gibt mir dann ein wenig Sicherheit und beruhigt mich hoffentlich :)

    Ich bin in dem Fall der Beklagte. Noch kurz zur Sachlage: Bei der Übergabe der Wohnung war alles gut, leider nicht schriftlich, da das Verhältnis eigentlich sehr locker und freundschaftlich war.
    Ich hatte nochmal gestrichen, obwohl ich das erst 1,5 Jahre zuvor beim Einzug gemacht hatte. Wurde auch so vom Vermieter abgesegnet (habe auch einen Zeugen).
    Irgendwann kam dann die Nachricht (ca 2-4 Wochen später), ich solle den beauftragen Maler bezahlen, da ich nicht schön genug gestrichen hätte. Habe mich natürlich geweigert, daraufhin kam nichts mehr. 7 Monate später kamen dann noch weitere seltsame Zahlungsaufforderungen (Lediglich nach dem Motto "sie müssen noch Summe X für Nebenkosten und Schönheitsreperaturen bezahlen") Aber keine Konkrete Abrechnung. Auf Nachfragen meinerseits kam immer noch keine Auskunft. Usw..

    Die Rechtsberatung meinte zwar, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass ich da was zahlen müsste.. (es geht mir auch garnicht um eure Einschätzung, sondern mehr um den Ablauf)

    Ich hatte bereits meine Sicht der Dinge verfasst und an das Gericht geschickt. Der Vorfall ist jetzt schon über 1 Jahr her, ich weiss nicht, wie gut ich mich noch an alles erinnern kann (zumal ich ja monatelang nicht gedacht hätte, dass das vor Gericht ausgetragen werden muss).

    Jetzt zu meinen Fragen:

    Muss ich dort zu meiner Person Auskunft geben? Wenn ja was? Muss ich überhaupt aussagen oder kann ich auch verweigern? Kann ich einfach auf meine Stellungnahme (oder wie das heisst) verweisen? Was könnten für Fragen auf mich zukommen? Wie lange könnte es dauern? Kann man sich noch kurzfristig einen Anwalt besorgen (ich möchte dem Vermieter eigentlich nicht mehr sehen..)?
    Habe dem Vermieter schon angeboten, einen Teilbetrag zu bezahlen, dies wurde aber auch nicht angekommen (Sollte ich das erwähnen, oder besser nicht?).
    Sollte ich doch verlieren, was für Kosten kommen ca auf mich zu?

    Ich versteh überhaupt nicht, wie solche Sachen vor Gericht landen können..


    Ich habe meine Lehren zum Auszug schon gezogen, fürs nächste Mal, darauf muss also kein Bezug genommen werden ;)

    Vielen Dank schonmal

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