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Also habe ich Einspruch eingelegt mit der Begründung, die Wohnung nur zeitweise genutzt zu haben.
Das wird als Widerspruch sicher kaum anerkannt. Bei einem Widerspruch müssen bestimmte Kostenpositionen benannt werden und begründet werden, was falsch daran ist.
Was soll der Vermieter mit dieser Aussage anfangen?
Widersprüche aus Verdacht, wie Du es nennst, sind nicht möglich. Hier hast Du die Möglichkeit, die Rechnungen beim Vermieter einzusehen. Fallen Dir dort dann Fehler auf, kannst Du widersprechen.
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Ich heize grundsätzlich nur mit der "Hauptheizung", die 3 anderen (neben dem Bett, im Bad) sind immer aus bzw. auf Frostschutz.
Das altbekannte Problem...
Wenn Du nur mit dem Hauptheizkörper heizt (welcher vermutlich auch der größte ist und den größten Bewertungsfaktor hat), sind hohe Heizkosten in der Regel vorprogrammiert.
Hier ist es empfehlenswert, alle Heizkörper etwas aufzudrehen, bzw. - wenn nur ein Heizkörper angeschaltet wird - die Tür des entsprechenden Raumes zu schließen.
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Der Ableser meinte, dass die Rohre heiß sind obwohl ich die Heizung aus habe, er tippt auf kaputte Ventile.
Was ein Ableser (!) tippt, ist unerheblich. Er ist kein Fachmann für Sanitär- und Heizungstechnik. Hier könntest Du ebenso gut den Metzger deines Vertrauens fragen. Grundsätzlich dürften die Heizungsrohe (je nach Bauart) immer heiß sein. Wäre das Ventil kaputt, würde zusätzlich auch der Heizkörper heiß sein.
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Ja, ich habe Thermostatventile. Warum arbeitet das Thermostat doch korrekt, wenn die Heizung lauwarm läuft obwohl sie auf 0 steht?
Du studierst hoffentlich nicht Physik...
Wusstest Du, dass Metall Wärme leitet?
Oder anders: Die Heizungsrohre sind heiß und diese Hitze wird auch bei Stellung "0" über das Thermostatventil auf den Heizkörper übertragen. Hier gibt es dann übrigens das Problem der "Fehlmessungen" bei kleinen Heizkörpern. Hier sitzt der Heizkostenverteiler nämlich näher am Ventil, als bei größeren Geräten.
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Er meinte aber, dass das der Grund für die hohe Abrechnung ist: defekte Heizkörper.
Gleiches Problem, wie schon oben beschrieben.
Der Ableser wird dafür bezahlt, Heizungen und Wasseruhren abzulesen und ggfs. mal einen Zählertausch vorzunehmen. Er ist in der Regel aber kein Fachmann für Heizungstechnik, so dass man die Aussagen des Mannes durchaus auch als Stammtischgeschwätz bezeichnen kann.
Außerdem ist es bemerkenswert, dass er den Grund für die hohe Abrechnung kennt, ohne diese überhaupt gesehen zu haben