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Obwohl die Türen alle neu waren, hatte sie plötzlich ein Gutachten über 1000de Euro dass wir trotz Gegengutachten die Türen erneuern mußten.
Warum muss man die Türen erneuern, wenn eine Mieterin ein Gutachten hat? Was denn für ein Gutachten überhaupt? Die Mieterin hat exakt auf das Anspruch, was vertraglich vereinbart wurde. Oder noch anders: Wurde die neuen Türen nicht vertraglich zugesichert, hat sie auch keinen Anspruch darauf.
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Ein paar Monate später erneut eine Rechnung über mehr als 10000, angeblich wäre alles verschimmelt gewesen bedingt durch den letzten Schaden, sie hatte sich teils neu eingerichtet.
Was heißt denn angeblich? Habt Ihr den Schaden nicht begutachtet? Wie kann eine Schimmelbeseitigung mehr als 10.000 € kosten, wenn die Mieterin dazu verpflichtet ist, Mängel unverzüglich an den Vermieter zu melden? Schäden am persönlichen Eigentum der Mieterin müsst Ihr überhaupt nicht bezahlen. Dazu gibt es die Hausratversicherung der Mieterin, bzw. - bei Fahrlässigkeit - Eure Vermieterhaftpflichtversicherung.
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So nun kann man mal alles zusammenrechnen, dann kommt man von selbst darauf dass es für manche Vermieter einfacher ist den Kredit ohne Mieteinnahme abzuzahlen und lieber die Wohnung leer stehen zu lassen. Das kostet nur die Hälfte und das noch ohne Ärger mit fremden Menschen die auf Kosten anderer hausen
Nichts für ungut, aber es ist schon sehr naiv, sein Eigentum ohne entsprechendes Fachwissen zu vermieten. Hier sollte man einfach mal in eine Mitgliedschaft bei Haus & Grund abschließen, bzw. sich einen guten Fachanwalt suchen.
Selbiges gilt für die Gebäudeversicherung. Ich selbst hatte vor kurzem einem großen Wasserschaden, bei dem ich die Mieter im Hotel unterbringen musste. Alle Kosten (> 30.000 €), die mit dem Schaden im Zusammenhang standen, wurden von der Versicherung anstandslos übernommen (auch Hotel).
Vielleicht solltet Ihr Euch mal eine andere Versicherung suchen? Die Kosten für eine evtl. teurere Versicherung trägt in der Regel ja der Mieter.
Ich kann es nachvollziehen, dass man finanzielle Einbußen erleidet, wenn man auf Mietnomaden trifft, aber wenn Wasserschäden den Vermieter in den Ruin treiben, obwohl eine Versicherung existiert, hat man irgend was falsch gemacht.
Das fängt ja schon bei dem angeblichen Schimmelschaden an: Da holt man den Gutachter der Versicherung. Stellt dieser tatsächlich fest, dass dies ein Folgeschaden ist, wie die Mieterin behauptet, werden auch diese Kosten von der Versicherung übernommen.
Das grundsätzliche Problem sehe ich also gar nicht darin, dass der kleine Vermieter nur Einbußen erleidet und vom Mieter ausgebeutet wird, sondern darin, dass er von dem Tagesgeschäft der Verwaltung/Vermietung gar keine Ahnung hat.
Allein die ganzen geschilderten Probleme mit Eurer Mieterin wären ganz problemlos zu vermeiden gewesen, wenn man sich professionelle Hilfe geholt hätte. Das fängt bei der Vertragsgestaltung an und endet bei dem täglichen Verwaltungsgeschäft.