Beiträge von Paule85
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Hallo,
wir haben gerade mit dem Vermieter geredet und konnten ihn mehr oder weniger überzeugen, uns noch eine Chance zu geben. Wir zahlen die 100€ nach (bzw. das haben wir bereits getan) und dürfen bleiben.
Haben wir jetzt noch eine Kündigung zu befürchten oder kann er uns rein rechtlich nichts mehr machen, da wir ja die Rückstände beglichen haben? Immerhin hat er ja die "Kündigung" auch nur mündlich zurückgenommen und das nicht wirklich sehr überzeugt. Er könnte ja die 100€ einfach nehmen und dennoch kündigen (fristgerecht)
Was meint ihr?
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Danke für die Antworten!
Inzwischen haben wir den Mieterschutzbund kontaktiert. Mal abwarten, was die zu der Sache meinen. Es ist allerdings fraglich, ob die uns helfen. Denn wir sind kein Mitglied... Würde es helfen, nachträglich einzutreten?
- Wenn wir die 100€ jetzt nachzahlen, ist seine Kündigung dann ungerechtfertigt?
-> Welche Kündigung? Ihr habt doch noch keine bekommen. Wenn ihr eure Rückstände umgehend begleicht, hat der Vermieter dann keinen Grund mehr zu kündigen.
-> -> Wenn ich dich richtig verstehe, findest Du, dass wir die 100€ einfach nachzahlen sollen und dann alles geregelt ist? Das wäre natürlich in unserem Interesse
- Was da noch mit dem Strom ist, hab ich nicht durchschaut.
-> Wir hatten 2 oder 3 Tage keinen Strom in zwei Zimmern, da am Stromkasten bei der Installation gepfuscht wurde (sagt der Elektriker) und es einen Wackelkontakt gab. Das war damit gemeint.- Übrigens darf eine Minderung nicht als Kündigungsgrund dienen
Interessant zu wissen! Damit war seine Argumentation also schonmal "nicht rechtens". Wenn er uns jetzt schriftlich kündigt und die Kündigung mit der Minderung begründet, ist die Kündigung unwirksam. Richtig?Ich hätte Jura studieren sollen

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Hallo,
es geht um folgende Situation. Wir sind eine 3er-WG (Altbau, Dachgeschoss) in einer Studentenstadt und die Wohnung ist in einer optimalen Lage. Vor ca. 3 Monaten sind wir eingezogen.
Am Tag der Schlüsselübergabe ist einem von uns aufgefallen, dass der Küchenboden ein "Loch" aufweist, d.h. das Holz darunter ist verfault (vermuten wir) und deswegen gibt der Bodenbelag nach. Das Loch wurde übrigens von Zeit zu Zeit immer größer.
Dem Hausverwalter (nicht der Vertragspartner/Vermieter) haben wir den Schaden direkt danach auf die Mailbox gesprochen, da der Vermieter (der auch der Besitzer des Hauses ist) nicht mehr da war. Die Vormieter haben uns dann erzählt, dass der Schaden schon länger da war und der Vermieter das auch wusste. Am Tag der Übergabe wurde er angeblich provisorisch repariert.
Da der Schaden aber nicht richtig behoben war und das Loch immer größer wurde, haben wir sowohl den Hausverwalter (E-Mail) als auch den Besitzer (mündlich) darüber in regelmäßigen Abständen informiert. Zum Schluß wurde der Hausverwalter schriftlich per Einschreiben aufgefordert, den Schaden zu beheben, da wir ansonsten die Miete kürzen. So war das Schreiben formuliert:
ZitatAlles anzeigenUnsere Stadt, den 10.10.2011
Sehr geehrter VERWALTER, sehr geehrte(r) Herr und Frau BESITZER,
[...]
Außerdem möchten wir diese Gelegenheit nutzen, sie darüber zu informieren, dass der Küchenfußboden trotz mehrfacher (mündlicher) Hinweise immer noch repariert wurde und immer noch ein „Loch“ aufweist, d.h. dass er an einer Stelle bei Belastung nachgibt.
Des Weiteren haben wir seit Donnerstag (6.10.2011) in zwei Zimmern (das kleinste und das mittlere) keinen Strom mehr.
Wir bitten Sie, beide Schäden schnellstmöglich zu beheben, da wir uns ansonsten gezwungen sehen, die Miete zu kürzen.
Wir bitten um Ihr Verständis.
Mit freundlichen Grüßen
WirAdressiert war es an den Hausverwalter.
Soweit, so gut. Die Miete haben wir dann diesen Monat gekürzt. Und zwar um 20%. Statt 590 warm haben wir 490 warm bezahlt (410 kalt).
Eine Woche lang keine Reaktion seitens Verwalter oder Hausbesitzer.
Heute morgen dann der Schock. Der Vermieter klingelt um halb 9 (der ist im Moment mit Renovierungsarbeiten* im Stock unter uns beschäftigt) und teilt uns mit, dass wir zum 29.1. ausziehen müssen. Er lies sich auch auf keine Einigung ein (dass wir die 100% nachzahlen), sondern blieb wütend und stur.
Das Einschreiben hat er angeblich nie erhalten (weil es nicht an ihn, sondern an den Hausverwalter ging) und die 20% seien seines Erachtens zu hoch. Sein Anwalt sagt angeblich, dass 8% gerechtfertigt wären.
Und er behauptet, wir hätten ihn nie über das Loch informiert.Allerdings: Er hat uns NICHT schriftlich gekündigt. Nur wütend an der Haustür mitgeteilt

Außerdem hat er gesagt, dass er nächste Woche einen Handwerker schickt, der den Schaden besetitigt.
* Zu den Renovierungsarbeiten noch etwas:
Währen der Renovierung im Stock unter uns haben wir ihn darauf hingewiesen, dass der Schaden immer noch besteht. Der Vermieter meinte darauf, dass er den Maurer hochschickt, sobald der in der zu renovierenden Wohnung ist. Das ist nie geschehen!So, meine Fragen:
- Wenn wir die 100€ jetzt nachzahlen, ist seine Kündigung dann ungerechtfertigt?
- Waren die 20% wirklich zu viel?
- Sind 2,5 Monate Frist nicht zu wenig? (von heute bis 29.1.)
- Ist eine mündliche Kündigung rechtskräftig?Wir würden uns sehr über eine Antwort freuen!
Paul
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