Ich habe es Ihnen dreimal erklärt, Gruwo hat es Ihnen erklärt, aber Sie sind argumentationsresistent.
Sie wiederholen immer wieder die gleiche Leier, die in Extremfällen ja zutreffen mag.
Vermutlich sind Sie selbst betroffen, dass Sie so verbittert schimpfen. Sie haben mein vollstes Mitgefühl.
Allerdings wette ich, dass es sich bei Ihrem Vermieter um eine große Immobilienfirma handelt.
Sie greifen Extrembeispiele heraus und verallgemeinern.
95% der Vermieter werden sicherlich ungern das Risiko einer energetischen Sanierung eingehen. Leider gibt es aber auch jetzt schon Zwang, sobald Sie einen bestimmten Prozentsatz der Fassade erneuern müssen Sie nach Enev isolieren, ob sie wollen oder nicht.
Und wer soll Ihrer Meinung die Kosten tragen? Der Vermieter alleine?
Der kommt schon für Reparaturen und Instandhaltung auf und zahlt die fetten Bankzinsen und die Hypothek ab.
Wer hat den alleinigen Vorteil von einer solchen Sanierung?
Die Mieter.
Nach 10 Jahren hat sich Mietspiegel und Erhöhung längst nivelliert und imho gilt für weitere Mieterhöhungen dann auch wieder die Vergleichsmiete als Grenze. Müsst ich aber nochmal recherchieren, da ich den Fall noch nicht in der Praxis hatte.
Wir haben Mieter da wurde die Miete seit 15 Jahren nicht erhöht, weil die Lage einfach nicht mehr hergibt.
Wie oft lese ich hier Postings der Art, seit 10 Jahren wurde die Miete nicht erhöht, jetzt will er 30 Euro mehr, darf er dass ... weil die Fenster sind undicht, das Bad versifft, die Hauptstraße hat sich plötzlich vor der Tür materialisiert und und und....
Tipp, vereinbaren Sie mit Ihrem Vermieter eine Indexmiete, dann sind Sie vor Mieterhöhungen wegen Modernisierung geschützt.