Ein weiteres Mal vielen Dank für die Erläuterungen.
Wir waren inzwischen bei einem Termin mit unserem Vermieter, der uns die Rechnungen des Dienstleisters, der für Straßenreinigung, Winterdienst und Gartenpflege zuständig ist, einsehen ließ. Die Rechnung für 2024 ging Dezember 2025 beim Vermieter ein. In den Rechnungen sind klar gekennzeichnet, welche Positionen abgerechnet wurden, die teils einfach willkürlich reingenommen wurden. Allen 10 Mieteinheiten ist aufgefallen, dass der Dienstleister nicht so oft da war wie es auf dem Papier steht. Beispiel: von April bis Oktober 2024 wurde 7 mal der Rasen gemäht, im gleichen Zeitraum 2025 ganze 15 mal, davon 4 mal im Oktober bis Dezember, Intervall das ganze Jahr über aller 2 bis 3 Wochen. Gehwegreinigung fand unseres Kenntnisstands immer im Zusammenhang mit der Rasenmahd statt, doch die Reinigung ist ganze 44 mal für das Jahr 25 und 24 mal für das Jahr 24 aufgeführt. Nur mal zum Verhältnis, stand jetzt Januar bis Mai 2026 war der Dienstleister 1 mal Streugut vom Winter aufnehmen und 2 mal im 4 wöchigen Intervall Rasenmähen. Leistungsnachweise zu diesen Einsätzen gibt es nicht, nur die Abrechnung. Nach mehrmaligem hin und her haben sie sich bereit erklärt die Gesamtsumme für beide Häuser um 15 Prozent zu reduzieren, was immernoch utopisch ist. Wir haben uns im Jahr 2025 notiert wann er da war, es deckt sich nicht mal ein Drittel mit dem, was tatsächlich als Einsätze verbucht wurde, hat dies überhaupt einen Bestand? Der Dienstleister hatte zu einem Einsatz im Winter Fotos mit Zeitstempel und im Sommer ohne Zeitstempel (es sieht so aus als wurde an einem Tag Rasenmahd vorher und nachher fotografiert), mehr gibt es nicht. Weder unser Dienstleister kann Belegen, dass er da war, noch hat unsere Aussage bestand wann etwas gemacht wurde.
Ein Vertragsbestandteil zwischen Vermieter und Dienstleister ist die Rechnungslegung, die aussagt, dass die Rechnungsstellung nach erledigtem Einsatz erfolgt. Ist diese Klausel um über ein Jahr dehnbar? Angeblich hat unser Vermieter die Rechnungen natürlich ohne Erfolg nachgefragt.
In einem Telefonat bat ich den Herrn, der die Nebenkostenabrechnung zu verantworten hat, um eine Antwort wenn ich ihm den Sachverhalt schildern würde und er nicht dort angestellt sei. Er antwortete, dass er wisse wie es läuft. Ich weiß, dass die Aussage nie Bestand haben wird, aber nun ist auch klar, dass der Parkplatzbau auf diese Weise umgelegt wurde. Der Dienstleister ist zufälligerweise auch noch der Erbauer des Platzes.
Nun frage ich mich ganz einfach, ob es überhaupt noch Möglichkeiten gibt, irgendwas anzufechten? Ich habe einen weiteren Termin in dem ich mir die Zahlungsnachweise zeigen lasse, aber da der Vermieter anstandslos bereit is alles offen zu legen, weiß ich, dass da auch keine Überraschung auf uns zu kommt.