Beiträge von Debbie123

    Danke erstmal für deine ausführlichen Antworten. Das gesamte Gewerbe hatte vorher eine seperate Ölheizung. Wir im Wohnhaus hatten unsere Gasheizung. Das Gas kam praktisch von der Strasse in die Heizung im Keller und blieb auch im Haus. Gasbezug bei 399m² waren im Schnitt 60'000 kWh. (Die natürlich viel biliger waren als jetzt, aber dafür kann der Vermieter nichts.) Nun werden aber 280'000 kWh Gas bezogen und die Kosten dafür mit 30% auf alle (1317m²) umgelegt. Lag vorher der aus den Grundkosten und der Gesamtfläche errechnete Euro je m² bei 2, ist er jetzt bei 9. Auch die Höhe der 70% Verbrauchskosten ist bei dem Gasbezug ist von 0,09 Euro/Einheit auf 0,16 Euro/Einheit gestiegen. Durch die Flächenneuaufteilung ist es unmöglich geworden, durch das eigene Verhalten die Heizkosten zu beeinflussen, obwohl wir schon 30/70 haben. Wenn ich mir auf Blatt 2 Vorverteilung Heizkosten anschaue: 163'305 kWh. Wenn ich ein paar Einheiten beim Heizen einspare und der Mieter der Wohnung im Gebäude mit den undichten Fenstern dreht die Heizung auf, hab ich zwar in der Einzelabrechnung paar HKV weniger, aber der Euro/Einheit wird durch den höheren Verbrauch des Nachbarn mehr. Zahl ich am Ende ja doch wieder mehr, trotz Sparsamkeit .

    Es muss doch möglich sein, herauszufinden, ob die gelieferte Menge Gas in einem vernünftigen Verhältnis zu daraus entstandenen Wärmeeinheiten steht. Ich will doch nicht unnützes Gas bezahlen, nur weil mein Vermieter die Heizung nicht richtig einstellt oder zu geizig ist, in vernünftige Modernisierungsmaßnahmen /Kellerdämmung (Haus BJ 1939) etc. zu investieren. Der ganze Krach ging erst los, als er die Heizung aus unserem Wohnhaus ausgebaut und eine neue Heizung für alle in ein anderes Gebäude eingebaut hat. Somit gibt es nun Nutzergruppen (Gewerbe: Gastronomie, Frisör, Kosmetik, Büro, Pizzeria) Wohnen: 6 Wohnungen) und einen immens hohen Verbrauch in der ganzen Liegenschaft. Das Wohnhaus hat nun lange Rohrwege und keinen eigenen Wärmemengenzähler. Das Gas geht ins Haus, unter der Erde 80m wieder raus in die Heizung, wird dort in der ganzen Liegenschaft in verschiedene Gebäude verteilt und geht unter anderem auf dem gleichen Weg 80m wieder zurück ins Haus. Zur Nutzergruppe "Wohnung" gehören nun noch 2 andere Wohnungen in anderen Gebäuden . Was uns so sauer aufstößt, trotz gleichbleibendem Verbrauch (5200HKV) und bereits einem NK Abschlag von 3€/m² bei 85m² sollen wir 1300€ nachzahlen. Andere im Haus mit kleineren Wohnungen zahlen 800- 1600€ nach. In Höhe von mehreren 100 € haben wir vor dem Heizungswechsel jährlich zurück bekommen. Wo soll das noch hinführen? Der Vermieter kümmert sich leider nicht um das Objekt .

    Wie kann ich denn als Mieter nachvollziehen, wie hoch die Differenz zwischen gekauftem Gas und verbrauchten Gas wirklich ist? Die Heizung wurde 2022 eingebaut. Ich bin als Mieter daran interessiert, das die Heizung effizient läuft. Aus dem Einkaufspreis wird ja auch der €/m² und €/Einheit ermittelt und der geht uns Mieter alle an.

    Ich beziehe mich bei den Kosten auf die erste Seite. Wenn ich die Gesamtmenge Gas in kWh mit dem Preis ins Verhältnis setze, bekomme ich einen Preis von 13,79cent/kWh raus.

    Zu dem anderen Sachverhalt: Wenn die 279602kWh bereits der Brennwert sind, also der Wert, der mir sagt, wieviel thermische Energie denn pro m³ verfügbar sind, dann ist es doch erst recht nicht nachvollziehbar, warum davon nur 163305kWh in der Liegenschaft verbraucht wurden?

    Es steht auf der ersten Seite nicht Gasmenge in m³, sondern vermutlich bereits der Brennwert in kWh, oder?


    Das der Vermieter eine Vorverteilung mit Nutzergruppen machen muss, ist mir klar. Wir haben überwiegend Gewerbe hier. Allerdings gibt es auch da keine Fußbodenheizung.

    Mir geht es vor allem um das Verhältnis gekaufte Gasmenge in kWh vs. angefallene WMZ Einheiten in kWh.

    Liebe Forumsgemeinde,

    hat vielleicht hier jemand Ahnung und kann mir bestätigen oder auch widerlegen, das es in unserer Heizkostenabrechnung eine Diskrepanz zwischen eingekaufter Menge Gas in Kilowattstunden (279602 kWh) und verbrauchter Menge Gas (163305 kWh) von ca. 100000kWh gibt? Ein bisschen Verlust ist ja in Ordnung, aber so viel sicher nicht. Nur mit Rohrleitungsverlusten ist das doch nicht zu erklären? Was für Gründe kann es dafür geben und müssen Mieter das hinnehmen? Bei dem Preis pro kWh handelt es sich um ca. 14000€. 😳

    Liebe Grüße, Debbie

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