Beiträge von Erdi61

    Hallo zusammen,

    zunächst einmal Danke für Eure Antworten und Ratschläge und vor allem mit Eurer Geduld. In einem anderen Form - muss ich sagen - war man nicht so geduldig und zum Schluss kam ich mir dort vor wie der Böse. Dann war die Sache dort für mich erledigt.

    Also manchmal kommt es mir so vor, dass man gegen Vermieter als Mieter mehr in der Hand hat als gegen andere Mieter. Aber gut. Ich wollte auch nicht unbedingt rechtliche Beurteilungen sondern Ratschläge, was man tun soll, weil man eben sehr unsicher ist. Natürlich geht das nicht immer ohne juristische Betrachtung. Die Verunsicherung unsererseits ist auch eine Charaktersache, da meine Frau und ich zunächst größeren Konfrontationen aus dem Weg gehen. Das mag man für schlecht oder gut heißen. Ein weiteres Hemmnis ist eben auch, dass wir die Frau und die Kinder recht sympathisch finden, was man leider von den beiden Partnern, mit denen die Frau zusammen ist/war nicht oder nicht immer sagen kann/konnte. Auch der erste Partner war nicht gerade leise aber das hatte viel damit zu tun, dass er mit den Kindern gespielt hat. Das hat man ja gehört. Das war zwar lästig aber hat uns nix ausgemacht. Aber er hat sich wegen seiner Autos viel mit anderen Nachbarn angelegt, weil es ihm egal war, wem die Stellplätze gehörten, auf die er seine Autos stellte. Aber gut, bei uns stand er noch nicht drauf.

    Als Fazit ziehe ich mal den Schluss, erst mal nichts zu tun, weil man nicht weiß, was dort wirklich geschieht. Man will ja nicht gleich mit den berühmten Kanonen auf Spatzen schießen. Also werden wir die Sache beobachten. Macht man was, ruft man Polizei oder lässt das über die Vermieter laufen, dann ist man der Dumme weil es doch nicht so dramatisch ist, wie es sich anhört (und es hört sich, wenn es so weit ist, mehr als dramatisch bis gefährlich an) und man hätte die ganze Zeit Krach und ein schlechtes Verhältnis mit denen und auf Krieg habe ich keine Lust, auch, weil wir schon älter sind und gesundheitlich angeschlagen. Andererseits, ist doch was, dann würde die Schlagzeile wieder lauten "...wo waren die Nachbarn" oder "...haben die Nachbarn nix mitgekriegt". Für uns eine ganz verzwickte Situation, weil wir mit sowas noch nie konfrontiert waren.

    Warum wir unsere Vermieterin versuchen zu umschiffen hat eigentlich einen banalen Grund: Erstens die räumliche Trennung. Sie wohnt mit ihrer Familie im Ruhrgebiet, wir im Raum Heidelberg-Mannheim, fast über 400 km Distanz. Im übrigen lässt uns unsere Vermieterin in vielen Dingen freie Hand. Nur wenn es Dinge sind, die Geld kosten könnten ziehen wir sie hinzu. Meistens kosten ja Dinge Geld, die von Aussen herangetragen werden. Weiter ist es auch so, dass unsere Vermieterin in den mittlerweile 7 Jahren in denen wir hier wohnen noch die Miete erhöht hat. Wenn man vielleicht zu viele Anliegen hat, könnte sich das vielleicht ändern. Aber gut, wenn es ohne Vermieterin nicht geht, dann muss es eben so sein. Im übrigen war ursprünglich abgemacht, dass wir uns bei Problemen an ihre Tante wenden sollen, die im Block nebenan wohnt. Allerdings geht die Tante schon stramm auf die 80 zu und hat selbst große Probleme mit ihrem mittlerweile dementen Mann.

    Was die Eigentümerschaft zur Wohnung über uns betrifft, meine ich, dass man dies durchaus ganz leicht herausfinden könnte. Ich vermute sogar, dass ich weiß, wer das sein könnte. In der selben Etage wie besagte Wohnung sind drei Wohnungen. Besagte Wohnung, dann die Wohnung neben an, die leer steht, weil diese Eigentümerin ausgzogen ist und dann kommt eine dritte Wohnung mit einem älteren sympathischen Ehepaar (Eigentümer). Da dieses Ehepaar zwei Stellplätze hat, müssen die auch zwei Wohnungen haben. Als die Leute über uns eingezogen sind hat uns die ältere Dame nach einer Weile gefragt, wie die Neuen so seien und ob man sie hörte. Das kann aus Neugier geschehen sein, oder auch, weil die Seitennachbarin, die ausgezogen ist sich öfters bei diesem älteren Ehepaar (allerdings auch bei uns) über den Kinderlärm echauffiert hatte oder aber auch, weil die die Eigentümer und Vermieter sind. Gut belassen wir es aber mal dabei.

    Kurios war, als die Leute über uns vor ca. 3 Jahren eingezogen sind mich die Frau im Fahrstuhl mal gefragt hat, ob wir sie denn hörten, was ich bejahte. Habe aber auch gesagt, dass uns der Kinderlärm nix ausmacht (obwohl machmal schon aber bei Kinder ist man eben tapfer ;) ). Dann hat uns die Frau zwei oder drei mal Kuchen gebracht als Entschädigung. Bleibt mal bloss zu warten, dass wir mal wieder zusammen Fahrstuhl fahren und ich die gleiche Frage heute gestellt bekomme. ;)

    Der Ehrlichkeit halber muss ich aber sagen, dass diese Woche aus der Wohnung über uns nichts Verdächtiges zu hören war. Gut, könnte man sagen, dann war eben ausser Spesen nix gewesen aber das kann sich ja wieder schlagartig ändern.

    Gut, nochmal Danke an alle und für die Geduld.

    Das mit dem Dokumentieren bzw. Lärmprotokoll ist ja schön und gut aber reinschreiben kann man da ja viel. Wenn man keine Zeugen hat, dann könnte ja unterstellt werden, wir erfinden das. Da müsste man schon Audioaufnahmen machen. Oder man fragt mal die Nachbarn, die über diesen Nachbarn wohnen, was die mitkriegen. Es geht mir aber nicht in erster Linie um den Lärm, der käme als Zweites, sondern um den Umstand, dass man eben besorgt ist, was in der Wohnung oben abgeht oder passieren könnte. Oder man hört eben weg oder steckt sich was in die Ohren.

    Wir sind keine Augenzeugen, wir sind nur Ohrenzeugen. Und das was man hört, hört sich - subjektv - bedrohlich, besorgniserregend und beängstigend an. Beweise habe ich keine. Ich war ja noch nicht oben, habe geklingelt und gefragt, ob ich mir die Wohnung mal anschauen dürfte und vielleicht noch um Handyfotos zu machen. Bedroht wurde ich noch nicht, es geht mir darum, dass wir uns eben Sorgen um die Frau machen. Aber ich befürchte vielleicht bedroht zu werden, wenn ich mal hoch ginge oder vielleicht doch mal die Polizei rufe, wenn es mal wieder so weit ist. Ich hege durchaus die Befürchtung, dass wenn jemand - subjektiv - so aggressiv klingt, auch drohen und bedrohen könnte.

    Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: entweder nichts tun, alles mit ertragen und vielleicht noch als feige gelten oder eben selbst hochgehen mal bescheid geben oder die Polizei zu rufen und sich dann der Gefahr aussetzen, dass man dann als Verleumder oder Einmischer da steht und hinterher dann im Krieg mit den Nachbarn liegt. Aber wie Spass hört sich das nicht an und auch nicht, dass eben jemand den Stuhl ein paar mal an die Wand oder auf den Boden haut. Es hört sich - ich sage es hört sich, ich sehe es ja nicht - so an, als ob schwere Gegenstände umgeworfen werden oder gegen Türen und Mögel getreten oder ob eine Person hin- und hergworfen würde und das mit einem Gebrülle, dass man meint, der Brüller stünde bei uns in der Wohnung. Kein Beweis, dass wirklich mutmasslich häusl. Gewalt geschieht, sondern nur Schlussfolgerungen.

    Es gibt ja durchaus Empfehlungen lieber einmal z. B. zuviel die Polizei zu rufen als zu wenig. Allerdings gibt's auch Empfehlungen, sich selbst nicht Gefahr zu bringen. Wir wissen wirklich nicht, wie wir uns verhalten sollen. Schließlich können wir die Frau und deren Kinder gut leiden.

    Aber so, wie es immer anklingt, ist man vielleicht noch der Dumme, wenn man die Polizei ruft vor allem dann, wenn es nur mutwilliges "Gepoltere" mit Gebell ist. Dann kriegen die - subjektiven - Störenfriede von den Leuten noch mehr Verständnis als die Beschwerer.

    Ok. Es gibt viele Eingesessene (oder "Biodeutsche") die mir von Hinten lieber sind aber es gibt auch den einen oder anderen mit Migrationshintergrund der das auch ist. Im Prinzip komme ich mit den Leuten mit Migrationshintergrund mit denen ich zu tun habe (Arbeitkollegen, Nachbarn) hervorragend aus und die mit mir. Ich verhalte mich hintergrundsunabhäging zu jedem gleich. Allerdings gibt es Nachbarn mit Migrationshintergrund in unserem Block, die sich durchaus über andere mit Migragtionshintergrund auslassen, auch, wegen deren Nationalität. Das tue ich nicht. Aber Migration ist nicht Thema und ich werde es lassen.

    Allerdings halte ich das, was mutmaßlich aus dem Gehörten von oben subjektiv zu schließen ist nicht unbedingt für Temperatmentsausbrüche sondern eher für Wut oder Ärger, weil jemand "nicht spurt". Jetzt kann man auch darüber streiten, ob Wut und Zorn nicht auch Temperamentsausbrüche sind. Ich weiß ja nicht, über was den Mann da oben so erbost, ist aber auch nicht meine Aufgabe, dies herauszufinden.

    Fällt das schon unter Datenschutz, mir von Seiten der Hausverwaltung die Info zu verweigern wenn ich mich nach einem Eigentümer einer bestimmten Wohnung erkundige? Als ich eingezogen bin, wurde mir von Nachbarn hin- und wieder mitgeteilt, wem welche Wohnung gehört und das, ohne, dass ich jemals gefragt hätte. Meistens ist es in unserem Block so, dass Eigentümer zwei bis drei Wohnungen haben, wobei sie eine selbst bewohnen. Es gibt sogar Eigentümer, die vermieten leere Wohnungen an Feriengäste. Allerdings ist das bei uns in der Gemeinde erlaubt. Auch das wurde mir erzählt obwohl ich nie danach gefragt habe. Meine Vermieterin täte doch auch nichts anderes, als sich zunächst an den Eigentümer der obigen Wohnung zu wenden.

    Beschränke dich darauf, die Lärmbelästigung dem Vermieter mitzuteilen.

    Ich hatte ja gesagt, dass die allermeisten Mieter in unserem Block alle verschiedene Vermieter haben, da müsste ich dann erst mal per Hausverwaltung in Erfahrung bringen, wer der Eigentümer und somit Vermieter obiger Wohnung ist. Sollte aber kein Problem sein. Die Vermieterin unserer Wohnung wohnt im Ruhrgebiet und die möchte ich damit nicht hineinziehen, da sie ja nichts dafür kann. Es soll ja nicht selten der Fall eintreten, dass sich die jeweiligen Vermieter öfters vor ihre Mieter stellen.

    Aber ich kann schon sagen, wenn der Mann mit seinem Gebrülle loslegt und dann noch solche Geräusche folgen, als ob die Wohnung demoliert wird, wird einem selbst schon Angst und Bange und man bekommt Sorge und Angst um die Frau und die Kinder. Andererseits, wenn man die Frau mit Mann und Kinder wieder im Hof oder auf dem Parkplatz sieht, dann hat man den Eindruck der heilen Welt. Natürlich wünsche kein schlechtes Verhältnis zu den Nachbarn und bei der Hinzuziehung der Polizei bedeutet das fast immer oder, dass man dann auch Ziel des Zorns des Manns wird und man ständig irgendwelche Vergeltungsmaßnahmen zu befürchten hat. Wer so brüllt mit Begleitgeräuschen als ob die Wohnung zerlegt wird, dem traut man schon Aggressionspotential zu. Ausserdem setzt man sich vielleicht noch dem Verdacht aus, man sei ausländerfeindlich (arabischer Migrationshintergrund) oder man mische sich in fremde Beziehungen.

    Mittlerweile ist es bei uns schon so, dass wir zusammenzucken, wenn wir nur die Stimme des Mannes hören. Und auf Handgreiflichkeiten habe ich überhaupt keinen "Bock", könnte auch auf Grund meines Alters und meines körperlichen Zustandes gegen so einen kräftigen Mann auch nicht bestehen. Ober denen ist auch noch eine Dachterrassenwohnung, die etwas eingerückt ist, dennoch müssten die Nachbarn die darin wohnen zumindest das Geschreie hören, wenn es denn mal wieder los geht. Entweder hören die nix oder halten halt still. Die Wohnung neben dem "Schreihals" steht zur Zeit leer ist aber noch im Eigentum der ehem. Bewohnerin. Allerdings hatten der von Anfang an die Kinder nicht gepasst, was bei uns nicht so ist. Die Kinder sind kein Thema.


    Sollte es zu erheblichen Lärmbelästigungen kommen, steht es Euch natürlich frei, die Polizei hinzu zu ziehen.

    Kann man schon sagen. Wenn das sehr laute Gebrülle, einhergehend mit Geräuschen, die sich anhören, die Wohung würde zerlegt kann man das schon als erhebliche Lärmbelästigung bezeichnen. Das ist sogar sehr beängstigend und bedrohlich, so wie es sich anhört. Und es ist nicht nur kurz, sondern lang anhaltend. Man traut sich ja z. B. Sonntags niemand mehr einzuladen. Einmal hatte der Mann den ganzen Sonntag Vormittag bis fast Mittag ohne Unterbrechung gebrüllt, allerdings ohne "Begleitmusik".

    Hallo zusammen!

    Ich möchte hier ein Problem ansprechen, dass nicht unbedingt zur Thematik Vermieter - Mieter gehört sondern eher zur Thematik Nachbarn und Nachbarschaft. Ich möchte es aber ausführlich schildern und bitte um Entschuldigung, wenn es dem einen oder anderen als zu lang vorkommt.

    Ich und meine Partnerin sind 2015 endlich zusammengezogen. Wir wohnen in einer mittleren Gemeinde (12.000 Einw.) in einem größeren Doppel-Wohnblock mit 68 Parteien und zwei Eingängen, 34 Parteien je Eingang. Der Block hat 8 Stockwerke, wir wohnen im 6. Stock. Alle Wohnungen in diesem Block sind Eigentumswohnungen. Die Eigentümer haben entweder nur eine oder sogar mehrere Wohnungen. Viele Eigentümer wohnen selbst im Block oder haben Wohnungen vermietet. Quasi hat jeder Mieter in diesem Block einen anderen Vermieter.

    Unser Wohnblock hat eigentlich eine schöne und insgesamt eine ruhige Lage. Fast zeitgleich mit uns ist ein Studentenpärchen (eigentlich mehr WG als Pärchen) eingezogen, im großen und ganzen ruhig aber dennoch sind da öfters die sog. "Fetzen" geflogen aber in erträglichem Ausmaße. 2019 ist dieses Pärchen wieder ausgezogen und eine Familie mit 3 Kindern (damals 5, 4 und 2 Jahre alt, heute 8, 7 und 5 Jahre alt) eingezogen. Der Ehemann (mutmaßlich) und (wenn Ähnlichkeiten aussagekräftig sind) und Kindsvater hatte arabischen Migrationshintergrund. Allerdings war es jetzt mit der Ruhe dahin. Die Frau hatte uns damals mal angesprochen, ob wir sie hören würden, was ich bejahte, sagte aber, dass uns Kinderlärm nichts ausmache. Die Frau bedankte sich dann später zwei mal mit Kuchen ("Ha ja, kleine Kinder halt und auch noch drei").

    Gut je länger diese Leute über uns wohnten, je mehr hörte man auch, dass er hin- und wieder sehr laute Brüller fahren ließ, wohl gegen seine Frau (Mutmaßung). War aber auch noch erträglich. Die Frau hörte man, wie sie hin- und wieder mit ihren Kindern schimpfte. Gut auch das permanente Türengeballere haben wir noch toleriert. Spielte der Mann mit den Kindern, war dieser oft lauter als die Kinder. Aber das hat uns auch nichts ausgemacht. Allerdings war der Mann nicht immer freundlich und öfters auf Krawall gebürstet, was andere Mitbewohner im Block bestätigten. Aber im großen und ganzen schien der sich nur für seine drei teueren Autos zu interessieren. Allerdings war die Nachbarin, die neben diesen Leuten wohnte nicht so tolerant. Sie gab zu verstehen, dass sie keine Kinder möge und sie extra hier die Wohnung gekauft hätte, weil vorwiegend ältere Leute ohne Kinder hier wohnten und es deswegen ruhig sei. 2022 ist diese Nachbarin ausgezogen, hat aber ihre Wohnung behalten, die z. Zt. leer steht.

    Das oben Geschilderte stellt aber noch nicht das Problem dar, ich wollte nur die Vorgeschichte miteinfließen lassen.

    Seit ca. Jahresbeginn oder auch seit Ende letzten Jahres, kann ich gar nicht mehr genau sagen, haben wir festgestellt, dass man den Mann aus obiger Wohnung gar nicht mehr sieht. Auch seine drei Autos sieht man nicht mehr, sondern nur noch den Kombi der Frau. Allerdings sieht man schon seit geraumer Zeit einen anderen Mann, dessen Name am Briefkasten (nicht an der Klingel) angebracht ist. Auch dieser Name lässt auf arabischen Migrationshintergrund schließen, aber das nur nebenbei. Das heißt, dieser Mann wohnt mittlerweile in der Wohnung über uns. Sein lautes "Gebelle" habe ich zu Anfang auch noch gedeutet, dass er mit den Kindern spiele. Aber da sich das Gebrülle mit der Zeit immer bedrohlicher anhörte, ziehen wir andere Schlüsse daraus.

    Zur Zeit gestaltet sich das so, dass - nicht immer aber oft - der Mann permanent am Brüllen und Schreien ist. Offensichtlich schreit er mit der Frau. Zeitweilig hört man auch die Frau zurückschreien. Die Tages- und Nachzeit ist da mittlerweile egal. Manchmal beruhigt sich die Lage wieder, manchmal haben wir diesen Kerl auch schon den ganzen Vormittag permanent schreien gehört und auch schon mitten in der Nacht. Oftmals wird das Gekreische noch mit Gepoltere umrahmt, so, als ob schwere Gegenstände geworfen oder Möbel umgeschmissen würden. Auch dieses Gepoltere hält dann zuweilen auch schon länger an, so, dass einem Angst und Bange wird. Vor allem hat man dann Angst um Frau und Kinder. Obwohl die Kinder zuweilen auch öfters scheinbar weggebracht werden.

    Seit dieser Mann über uns wohnt, hat sich unsere Wohnqualität in der unteren Wohnung merklich verschlechtert. Schon wenn ich seine Stimme höre wird mir schon schlecht, auch, wenn er mal normal redet. Ich wundere mich auch, dass die Nachbarn darüber zumindest nicht das Gekreische wahrnehmen oder lassen die es auch über sich ergehen. Seitennachbarn gibt es - wie geschrieben - im Moment keine. Dieser Kerl ist auch noch vom optischen Erscheinungsbild sehr groß, schlank, sportlich und kräftig und schätzungsweise Mitte 30. Ich habe mir auch schon öfters überlegt, wenn es wieder soweit ist, mal hochzugehen und zu klingeln, aber wenn man sein Geschreie und sein Gepoltere hört, scheint er doch sehr aggressiv werden zu können. Und da ich schon fast 65 bin und gesundheitlich angeschlagen kann ich es nicht auf eine Konfrontation hinauslaufen lassen, die handgreiflich werden könnte. Ich müsste höchstens mal versuchen, mit der Frau zu reden.

    Es war oben auch schon so schlimm, dass wir wirklich drauf an dran waren, die Polizei zu rufen, weil man eben Angst um die Frau hatte. Andererseits traue ich diesem Mann zu, dass er sich vielleicht rächen oder Vergeltungsmaßnahmen treffen könnte. Meine Frau meint dann immer, wir sollten nicht hinhören (wenn das so einfach ginge). Wir wissen auch nicht, ob die Frau und der erste Mann die Wohnung gekauft haben oder ob es auch Mieter sind. Wir wissen auch nicht, wer der Eigentümer obiger Wohnung ist, da müsste man mal andere Eigentümer fragen oder die Hausverwaltung. Unsere Vermieterin - wohnt im Ruhrgebiet - wollen wir da nicht mit reinziehen, die ist ja gänzlich unbedarft.

    Andererseits, sieht man mal die Frau und diesen Mann im Hof oder auf dem Parkplatz, dann muss man wieder den Kopf schütteln, wie die beiden turteln und er sich um die Kinder kümmert (obwohls nicht seine sind). Und wenn man sich die Frau so anschaut, sieht man auch nichts, was auf häusliche Gewalt hindeutet. Gut, sie hat immer Sonnenbrille auf, aber die hatte sie schon auf beim Einzug, die ist scheibar festgewachsen. Wenn man die Randale aus obiger Wohnung hört und dann in der Öffentlichkeit dieses "Heile-Welt-Gehabe", dann versteht man eh nicht, was ab geht, ob diese Gehabe echt ist oder gespielt. Im übrigen hat dieser Raudaubruder kein Auto, der lässt sich von der Partnerin chauffieren.

    Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Zum Schluss ist es gar keine häusliche Gewalt sondern "nur" Krach und Gepöbele. Und kommt man mit Polizei und Vermieter ist man vielleicht noch der böse Nachbar und der große Buhmann im Block. Am besten wäre, der Mann zöge wieder aus, wird aber wahrscheinlich im Moment nur mit einem Auszug der Frau und der Kinder zu haben sein - gegen die wir nichts haben - was wir natürlich auch nicht wollen. Ich glaube nicht, dass der in absehbarer Zeit einen Laufpass bekommt.

    Falls sich welche echauffieren, dass ich den arabischen Migrationshintergrund erwähnt habe: Es ist mir egal, welchen Hintergrund jemand hat aber ich wollte es nur mal trotzdem erwähnen. In unserem Block sind viele Bewohner mit Migrationshintergrund mit denen man allesamt gut auskommt.

    Grüße

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