Beiträge von violarud

    Danke euch! Ich habe folgendes Urteil gefunden, das eigentlich identisch mit meinem Fall ist:

    LG Berlin Az: 65 S 124/08 Urteil vom 07.10.2008 - Zigarettengeruch aus Nachbarwohnung – Mietmangel

    Da wurden 10% akzeptiert. Diese Höhe habe ich auch veranschlagt, da ich keinen Rechtsschutz habe. Ich bin jetzt nur am Überlegen, ob ich unter Vorbehalt zahle und um Rückmeldung bitte, ob die Minderung anerkannt wird, oder ob ich direkt mindere...

    Hallo zusammen,

    folgendes Problem: Ich habe vor einigen Monaten festgestellt, dass in meiner Mietwohnung (Mehrparteienhaus) der Zigarettengeruch der Bewohner unter mir sowie Zugluft durch den Versorgungskasten bzw. den Bereich, wo der Versorgungsschacht an meiner Wohnung entlangläuft in meine Wohnung strömt. Der Versorgungsschacht ist also scheinbar nicht genug abgedichtet, evtl. liegen auch Brandschutzmängel vor. Eine von der Hausverwaltung beauftragte Firma hat bereits die Wand aufgebrochen, konnte aber das Problem nicht beheben, da der Versorgungsschacht nicht gefunden wurde. Aktuell sieht es so aus, als würde sich das Ganze noch ne lange Zeit hinziehen. Dauert jetzt insgesamt schon ca. 8 Monate seit meiner ersten Mangelanzeige.

    Nun meine Frage: Ich möchte eine Mietminderung durchführen. Hierfür habe ich ein Gerichtsurteil in einem ähnlichen Fall gefunden, bei dem 10% Mietminderung akzeptiert wurden. Ist es jetzt klüger, eine Mietminderungserklärung abzugeben oder lieber nur die Mietzahlung unter Vorbehalt ab nächstem Monat zu erklären? Eine Mietminderung kann bei unberechtigtem Grund zur fristlosen Kündigung führen, allerdings ist der Mangel meiner Meinung nach berechtigter Minderungsgrund. Rechtsschutz habe ich nicht.

    Danke im Voraus!

    Hallo zusammen,

    ich wohne in einem Mehrparteienhaus, das 2016 gebaut wurde (ich bin Erstbezieher). Ich wohne im 2. Stock und seit unter mir jemand neues eingezogen ist, dringt durch meinen Verteilerkasten und Sicherungskasten Zigarettenrauch gemischt mit Parfüm in meine Wohnung. Der Mitarbeiter der Hausverwaltung hatte zunächst keine Ahnung, was er machen soll und hat mein Problem auch nicht verstanden. Letztendlich hat ein Maler die Rohre für die DSL-Kabel, die aus meinem Verteilerkasten herausragen, mit Acryl abgedichtet. Das hat jedoch nicht geholfen. Ich habe mir damit beholfen, die Lüftungsschlitze und den Rahmen des Verteilerkastens mit Isolierband abzudichten, aber das bekämpft ja auch nur die Symptome.

    Interessanterweise bin ich auf folgenden Artikel gestoßen, der mein Problem exakt beschreibt. Ich kann ihn leider nicht posten, weil ich 10 Beiträge im Forum benötige. Es geht jedoch um exakt dasselbe Problem:

    Haftung - Kaminzug im Kabelschacht

    Hier geht es scheinbar nicht nur um Geruchsbelästigung, sondern um erhebliche Mängel bzgl. der Brandschutzvorschriften.

    Daher meine Frage: Ist das Problem normal und kommt vor oder liegt hier wirklich ein Mangel an Brandschutz vor? Wie verfahre ich jetzt am besten weiter? Ich möchte weder die Geruchsbelästigung haben, noch in einem Haus ohne ausreichenden Brandschutz wohnen. Allerdings weiß ich nicht, ob der Vermieter ohne Weiteres eine umfangreiche Überprüfung der Elektroinstallation im Haus initiiert.

    Vielen Dank im Voraus!

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