Beiträge von Padrone

    In unserem 6-Familienhaus beschwert sich ein Mieter über die Nebenkostenabrechnung. Es geht um die Wartung der Heizung, die ich bisher immer auf die Mietparteien umgelegt habe. Im konkreten Fall geht es um bestimmte Positionen auf der Rechnung des Heizungsbauers. Ich sollte vielleicht noch vermerken, dass alle Mieter immer alle Nebenkostenrechnungen von mir in digitaler Form erhalten. Sie müssen also nicht bei mir vorstellig werden, um die Rechnungen einzusehen.

    Bei dem besagten Brennwertgerät geht es um folgende Wartungsarbeiten:

    - Reinigung des Brennraums (alle 2 Jahre)

    - Reinigung des Kondensatsammlers (alle 2 Jahre)

    - Austausch der Ionisationselektrode (nur ca. alle 4 Jahre)

    - Austausch der Zündelektrode (nur ca. alle 4 Jahre)

    - Austausch der Brennraumdichtungen (nur ca. alle 6 Jahre)

    Der Gesamtbetrag der Rechnung lag deutlich unter 200 Euro. Dieser Betrag wird dann im Rahmen der jährlichen Nebenkostenabrechnung auf die Mietparteien umgelegt. Der Umlageschlüssel ist unstrittig. Auf die Mietparteien umgelegt, zahlt also jede Mietpartei für die Heizungswartung knapp 30 € alle 2 Jahre.

    Es wird also alle 2 Jahre eine Wartung veranlasst und durchgeführt. Die Wartungskosten tauchen auch nur alle 2 Jahre bei der Nebenkostenabrechnung auf.

    Der Mieter meint, das es sich beim Austausch der Elektroden und der Dichtungen nicht um eine Wartung handelt, sondern um eine Reparatur, somit sei dieser Anteil des Gesamtbetrags nicht umlagefähig. Für mich sind die Elektroden und die Dichtungen Verschleißteile. Hat das Brennwertgerät oft genug gezündet und ist es lang genug gelaufen, dann sind die Elektroden aufgebraucht. Wurde der eigentliche Brennraum zur Reinigung oft genug geöffnet und nach der Reinigung wieder verschlossen, dann sind die Dichtungen irgendwann hin.

    Wie schätzt ihr die Lage ein?

    Gibt es genaue gesetzliche Bestimmungen, aus denen hervorgeht, was in den Bereich der Wartung und was in den Bereich der Reparatur gehört.

    Tendenz steigend bedeutet, dass die Preise alle fünf Jahre steigen. Ich muss ja alle 5 Jahre die Warmwasseruhren und Wärmemengenzähler neu mieten. Die Umlage des Mietpreises erfolgt dann mit konstantem Wert über 5 Jahre.

    Der Hintergedanke bei den 19 Seiten Nebenkostenrechnungen: Wenn ein Mieter 19 Seiten Nebenkostenrechnungen + 6 Seiten Programmausdruck bekommt, dann hat er

    1. die Möglichkeit die Nebenkosten-/Heizkostenrechnung zu überprüfen

    2. wird er diese Möglichkeit kaum nutzen wollen, weil das dann sofort erkennbar Arbeit macht.

    Es geht vielleicht aus meinen obenstehenden Beiträgen nicht ganz klar hervor, aber ich bin der Vermieter und mache die Nebenkostenabrechnung selbst.

    Als Vermieter von Wohnungen "auf dem Lande" muss ich bestrebt sein, auch die Nebenkosten niedrig zu halten. Sonst könnten mir meine guten Mieter weglaufen.

    Meine Frage zielte in Richtung meines Heizungsbauers, von dem ich die Wärmemengenzähler und Wasseruhren miete. Ich habe das Gefühl, dass besonders die Miete der Wärmemengenzähler immer etwas hoch ausfällt, Tendenz weiter steigend.

    Wie du oben siehst, nehme ich für die Heizkostenabrechnung als Teil der Nebenkostenabrechnung selbst nur 20 €. Die Nebenkostenabrechnung ist kostenlos. Trotzdem fallen halt jedes Jahr für jede Mietpartei ca. 112 € für Wasseruhren, Wärmemengenzähler + Abrechnung an.

    Meine Mieter bekommen alle Heiz- und Nebenkostenrechnungen immer per E-Mail-Anhang automatisch zugesandt. Das waren bei der letzten Abrechnung 19 pdf-Seiten. Da kommen dann noch die 6 Seiten Programmausdruck hinzu, die das WISO-Programm ausgibt.

    Mir ist nicht ganz klar, ob das 60 + 11 + 120 = 191 €/Jahr insgesamt sind. Dann wäre das für eine einzelne Mietpartei knapp 64 €/Jahr.

    Oder war das schon der Preis für eine Mietpartei?

    Darf ich wissen, warum es keine Warmwasseruhren gibt?

    Bei uns beträgt die Miete für die Warmwasseruhren und Wärmemengenzähler 447 €/Jahr; Bemerkung: scheint mir teuer

    Die Miete für die Kaltwasseruhren beträgt 133 €/Jahr.

    Die Abrechnungssoftware kostet 70 €/Jahr (Wiso). Für die Abrechnung der Heizkosten nehme ich 20 €/Jahr (wenig).

    Das ergibt dann ungefähr 670 €/Jahr/Mietpartei.

    In unserem 6-Familienhaus übernimmt eine kombinierte Zentralheizung im Keller die Aufgabe, die Wohnungen (Heizkörper) zu erwärmen und warmes Brauchwasser zur Verfügung zu stellen. Die Nebenkosten/Heizkosten werden jährlich vom Vermieter abgerechnet.

    Wenn ich meine Nebenkosten/Heizkostenabrechnung betrachte, fällt mir jedes Jahr ein Posten auf, der die Kosten für die Miete der Warm-/Kaltwasserzähler und der Wärmemengenzähler sowie die Abrechnung der Heizkosten betrifft.

    In unserem 6-Familienhaus gibt es 12 Kaltwasserzähler, 6 Warmwasserzähler und 7 Wärmemengenzähler.

    Es fallen Kosten in Höhe von insgesamt 670 €/Jahr an. Diese werden auf die 6 Mietparteien umgelegt, wodurch sich für jede Mietpartei dann ungefähr 112 €/Jahr ergeben dürften.

    Da ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe, frage ich mich, ob das ein niedriger oder hoher Wert ist.

    Ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir eure diesbezüglichen Werte mitteilen könntet. Interessant ist eigentlich nur der Anteil, den ihr für Zählermiete + Abrechnungskosten pro Jahr (Verbrauchserfassung Warm-/Kaltwasser und Wärmemenge sowie die Abrechnung der Nebenkosten/Heizkosten) bezahlt. Bitte keine Schätzungen, sondern nur belastbare Angaben, die in der Nebenkosten-/Heizkostenabrechnung stehen sollten.

    Wenn ihr Verdunstungsröhrchen habt, dann auch bitte angeben, da die zu ganz anderen Preisen führen dürften.

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