Beiträge von PeachLi

    Hallo Zusammen,

    hat man als Vermieter Anspruch auf Mietausfall, auch wenn noch keine Mietvertrag zustande gekommen ist?
    Ich habe bei einem größeren Möbelhaus eine Bestellung für alle Möbel aufgegeben.
    Durch einen Systemfehler, wurden einige Möbel erst 4 Monate Später geliefert u.a. Bett, Couch usw. also Dinge, die fürs Wohnen essentiell sind.

    Nachdem der zugesagte Liefertermin überschritten war, habe ich sofort eine Mahnung wegen Lieferverzug verschickt.
    Es hat jedoch noch weitere 3 Monate gedauert bis das Bett etc. geliefert wurden.
    In dieser Zeit konnte ich natürlich die Wohnung nicht vermieten, hatte jedoch laufende Kosten.

    Ich hätte natürlich schon einen Mietvertrag abschließen können, mit dem Wissen, dass beim Einzug nicht alle Möbel für den Mieter zur Verfügung stehen.
    Das habe ich natürlich nicht gemacht, jedoch mir damit auch das Recht auf jeglichen Anspruch verwehrt, da ich keinen Nachweis für einen finanziellen Schaden habe.

    Ich habe dem Möbelhaus zwar geschrieben, dass ich etwa 6000 Euro Verlust habe, jedoch haben Sie mir lediglich einen 100 Euro Gutschein angeboten, obwohl ich nur um den Ersatz der laufenden Kosten von 1000 Euro gebeten habe. Diese seien aus deren Augen aber nur "Sowieso Kosten", und somit nicht relevant.

    Ich gehe davon aus, dass ich keinen Anspruch darauf habe, jedoch frage ich mich generell, wie Ihr mit solch einer Situation umgegangen wärt?

    Hallo Zusammen,

    im Jahr 2019 bin ich in eine Wohnung eingezogen, die zuvor 10 Jahre von der Vormieterin bewohnt wurde.
    Die Wohnung wurde nicht renoviert und mit Strom beheizt (Fußbodenheizung / Nachspeicher).

    Damals waren die Stromkosten noch relativ gering und die Vormieterin hat mir gezeigt, dass sie mit einem Abschlag von 80 Euro / mtl. gut zurecht kommt.

    Jedoch hat sich schnell herausgestellt, dass etwas mit der Heizung nicht stimmt.
    Obwohl ich alle Thermostate auf 0°C gestellt habe, konnte ich einen Verbrauch von etwa 300 Euro /mtl. berechnen (Später stellte sich heraus, dass im Sicherungkasten, der übrigens nicht beschriftet war, eine Sicherung eine Fußbodenheizung aktivierte, die dann ohne große Wirkung heizt und viel Strom verbraucht).

    Aus dem Grunde habe ich den Vermieter geben, mir ggf. einmal die Einstellungen der Heizung zu erklären, da wie beschrieben keine Beschriftungen auf den Sicherungen vorhanden waren und es viele Einstellmöglichkeiten gab).
    Dieser hat mir jedoch nur die Telefonnummer der Vormieterin gegeben und einen Amazon-Link zu einem Heizlüfter geschickt, damit ich damit heizen soll, wenn mir die Heizung zu teuer sei. Des weiteren hat er mir empfohlen doch einfach nach dem Verlassen immer alle Sicherungen zu deaktivieren.

    Außerdem hat er mich darauf hingewiesen, dass ich den Verbrauch wohl falsch berechnen würde und sich der Verbrauch übers Jahr weg mitteln würde.
    Dies war leider nicht so, so dass ich ab Februar lieber gefroren und so gut wie gar nicht mehr heizte.

    Währenddessen ist auch der Durchlauferhitzer in der Küche kaputt gegangen und die gesamte Küche überflutet worden.
    Dabei sind alle Schränke aufgequollen und die Türen ließen sich nicht mehr schließen.
    Der Vermieter meinte es sei meine Schuld gewesen, da ich im Urlaub gewesen bin und deshalb die Dichtungen ausgetrocknet seien.

    Deshalb solle ich mich um die Reparatur der Küche kümmern, mit der Versicherung sprechen usw. Obwohl es seine Küche war, die ich mit gemietet habe.
    Bis zu meinem Auszug zwei Jahre später wurde die Küche jedenfalls nicht repariert.

    Den darauffolgenden Sommer habe ich einigermaßen ertragen können, jedoch gab es im darauffolgenden Winter einen totalen Stromausfall.
    Ich konnte also weder warm Duschen, noch hatte ich Licht in der Wohnung.

    Nachdem ich den Vermieter informierte, meinte er ich würde es mir nur ausdenken und es gar keinen Stromausfall gäbe.
    Ich habe ihm dann eine Frist von einem Tag gesetzt, um einen Elektriker vorbeizuschicken.

    Daraufhin hat der Vermieter bis zum Auszug nicht ein einziges mal mehr mit mir gesprochen.
    Ich habe dann bei einer Freundin für einen Monat gelebt und weiterhin versucht den Vermieter zu kontaktieren, da ich wusste, dass ich auf den Kosten des Elektrikers sitzen bleiben würde.
    Nach einem Monat habe ich dann doch auf eigene Kosten einen Elektriker beauftragt.

    Dieser hat festgestellt, dass es irgendwo einen Körperschluss gab und der Ausfall nicht von mir verschuldet war, zudem hat er Festgestellt, dass die Elektrik vollkommen veraltet war und nicht mehr zeitgemäß ist.
    Ab diesem Zeitpunkt konnte ich über das darauffolgende Jahr den Kühlschrank nicht mehr benutzen, weil der Strom jedes mal wenn ich nach Hause kam abgeschaltet war, da es scheinbar noch einen anderen Fehler in der Elektrik gab.
    Der Vermieter hat aber weiterhin auf keine meiner Anfragen reagiert (Bis heute übrigens und ich bin schon seit über einem Jahr ausgezogen).

    Zwar hat der Mieterschutzverein dem Vermieter schon am Anfang geschrieben, auf deren Briefe hat er aber auch nicht reagiert. Auch nicht auf die Briefe von deren Anwalt.
    Dieser hat mir jedoch empfohlen die Mieten nur noch unter Vorbehalt zu zahlen und nicht einzubehalten.

    Das habe ich dann getan, aber die Miete weiterhin bezahlt.
    Nach meinem Auszug hat der Vermieter ebenfalls meine Kaution einbehalten und weiterhin auf keine meiner Briefe, Mails etc. reagiert.
    Deshalb habe ich wieder einen anderen Anwalt eingeschaltet.

    Dieser hat mir mitgeteilt, dass alle meine Ansprüche schon längst nicht mehr einholbar seien, da diese nach 6 Monaten verjähren...
    Jetzt bin ich natürlich extrem enttäuscht, da ich einen reisen Ärger hatte, schon ein Jahr ausgezogen bin und immer noch keine Kaution zurück bekommen habe.
    Im Nachhinein hätte ich vermutlich doch einfach Miete einbehalten sollen, statt diese weiterhin unter Vorbehalt zu bezahlen.

    Ich hätte nie gedacht, dass man als Vermieter sich einfach 2 Jahre nicht melden kann und dann auch noch Recht bekommt .
    Weiß Jemand wie ich mich hätte verhalten sollen, damit meine Ansprüche, falls ich überhaupt welche hatte, nicht verjähren?

    Bzw. was ich hätte machen können, wenn der Vermieter einfach nicht mehr antwortet?
    Die Schlüsselübergabe etc. hat er übrigens den Marker machen lassen, da er die Wohnung nach meinem Auszug sofort verkaufte.

    Er hatte mir auch kurz nach meiner ersten Beschwerde gesagt: "Die Vormieterin hat sich in 10 Jahre nicht einmal beschwert, wenn Ihnen die Wohnung nicht gefällt ziehen sie aus, da draußen lecken sich schon 100 andere die Finger, um die Wohnung zu kaufen" ....


    Guten Tag,

    meine Freundin wohnt seit 7 Jahren über einer Gastronomie in der Stadt. Bisher hat sie sich nicht beschwert, wobei nun einige Dinge passiert sind, bei denen ich gerne euren Rat hätte, um ihr zu helfen.

    Seit 2 Tagen läuft Ihr Keller und das einiger anderer Mieter mit Wasser voll. Sie hat dem Vermieter geschrieben und der Gastronomie bescheid gesagt. Diese meinten, dass das nicht schlimm sei und sie sich Morgen drum kümmern würden. Das haben sie aber nicht, so dass weiterhin Wasser ausläuft. Das ist schon einmal vor ein paar WOchen passiert, wobei ich draußen ein Gespräch mitbekommen habe wo es ebenfalls um Wasser ging. Der Besitzer der Gastronomie hat sich tierisch aufgeregt und gesagt, dass es wieder sehr teuer werden würde und das man es deshalb laufen lassen solle.

    Deshalb vermute ich, dass sie eben lieber die Keller volllaufen lassen, als den Gastronomiebetrieb einzustellen, was schließlich einen finanziellen Verlust bedeuten würde.

    Meine Freundin traut sich aber nicht noch einmal nachzufragen und möchte auch nicht, dass ich es tue, weil sie vor einiger Zeit aufs übelste beschimpft wurde. Der Grund war ihr aufgebrochener Keller.
    Sie kam vor einem halben Jahr in Ihren Keller. Die Besitzer der Gastro haben Ihre Türe aufgebrochen. WIr dachten damals, dass eingebrochen wurde. Zufällig war jedoch einer von der Gastro unten, der meine: "Hey Schatz, wir mussten leider den Keller aufbrachen, weil dort eine Leitung entlang läuft und wir sonst kein Gas gehabt hätten" ...

    Gut, dass ist natürlich ein guter Grund. Jedoch hätte er dann einen Zettel an ihre Türe hängen können. Nachdem Ihre Kellertüre nach 5 Tagen immernoch nicht repariert war, hat sie noch einmal nett nachgefragt und am 7ten Tage noch einmal. Der Besitzer der Gastro meinte dann, sie solle sich nicht so anstellen, da eh nichts wertvolles in ihrem Keller sei. Sie meinte, dass Sie selbst entscheidet ob es wertvoll ist und es repariert werden müsse. Daraufhin hat er sie dann extrem agressiv beschimpft. Seither hat sie Angst.

    Die Frage ist nun, wie man am besten vorgeht. Wen kann man anrufen, wenn der Keller volläuft. Ich kann mir vorstellen, dass es übers kommende Wochenende nicht repariert wird. Der Vermieter, die Gastro und die Nachbarn wissen jetzt bescheid, aber es scheint Niemanden zu stören .. Nur fängt dort alles an zu schimmeln. und der Boden ist komplett nass.

    Danke schon einmal für eure Hilfe

    Gruß

    Alex

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