Beiträge von Hannchen

    Z.Bsp. erst mal Wasser abstellen und dann bei den Nachbarn klingeln und fragen, und wenn da eine Leerwohung direkt neben euch ist, wo Wasser unter der Wand hervorkommt, da braucht man wohl keine kriminalistischen Fähigkeiten.

    Aber selbst wenn, Wasser aus und schauen, und nicht erst den Hammer schwingen.

    Natürlich hätte ich, statt zu schreiben "kurz zusammengefasst", die gesamte Geschichte hier rein kopieren können, die in meinem Dokument 9 DIN A4 Seiten umfasst. Ich dachte aber dann lesen es wahrscheinlich doch eher weniger Leute. Wie du vielleicht gelesen hast: SELBSTVERSTÄNDLICH wurde das Wasser zuerst abgedreht und gewartet. Und SELBSTVERSTÄNDLICH haben wir alle möglichen Nachbarn aus den Betten geklingelt, um bei ihnen in den Wohnungen zu schauen. Entschuldige bitte, aber wir sind nicht darauf gekommen, dass die Toilette einer unbewohnten Wohnung derart überlaufen kann. Und zwar niemand von und, den anderen Mietern, die alle zusammenkamen, und dem Sanitärdienst. Aus den Rohren konnte es ja nicht kommen, Wasser war wie gesagt abgedreht.

    Zitat

    Wie kommst du eigentlich darauf solchen Baumaßnahmen zu veranlassen?

    Kannst du mir mal erklären was ein Löch in der Wand oder im Boden nutzen sollen, wenn das Wasser noch läuft?

    Erstens: Wasser lief nicht mehr. Zweitens: Hat die Firma natürlich erst langsam begonnen, nach der Ursache zu suchen. Erst als klar wurde, dass die Wände und der Boden bereits völlig durchnässt sind, wurde weiter aufgemacht. Die Hausverwaltung bestätigte im Nachhinein, dass die Wand sowieso eingerissen werden muss, da sie durchweg nass und verschimmelt ist. Drittens, wie auch schon vermutet wurde: Ja, wir sind absolute Laien auf dem Gebiet. Wir sehen Wasser aus der Wand kommen - wir kriegen Panik vor einer Wiederholung des letzten Jahres.

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    Mitleid wird dir aber nicht helfen.

    Ich erwarte von einer Community auch kein Mitleid, sondern nur, dass man versucht, sich in die Lage des Gegenübers hineinzuversetzen und natürlich ehrlich, aber trotzdem menschlich zu reagieren.

    Hallo,

    indem ich der Firma vorgeschlagen hätte, den Weg zum Hauptventil frei zu machen, der eigentlich gekennzeichnet sein sollte und in keinem Fall solch hohen Kosten verursacht hätte? Oder ich hätte den Wasserversorger (der gemeinhin 365 Tage im Jahr an 24 Stunden erreichbar ist) um Hilfe gebeten, wie an das Hauptventil heran gekommen wird?

    Gruß!

    Gruß!

    Sorry, vergessen. Wurde selbstverständlich als erstes gemacht. Das Abdrehen des Hauptventils hat keine Verbesserung gebracht. Deshalb wurde die Ursache in der Fußbodenheizung vermutet. Auch das Abdrehen dieser brachte leider nichts. Im Endeffekt ja auch logisch, da es daran lag, dass das Wasser in der Toilette des nicht vorhandenen Nachbarn ca 5cm hoch stand und sich einen Weg durch die Wände gebahnt hatte.

    Genial. Wir wissen zwar nicht wo das Wasser herkommt, aber fangen schon mal an das Haus abzureissen?

    Die Firma hat über alle Wege versucht, an Rohrpläne oder Grundrisse des Hauses heranzukommen. Nichts war vorhanden. Wie wärst du denn vorgegangen, um herauszufinden, woher das Wasser kommt?

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    Wie jetzt, ihr lasst euch von einem wütenden Bautrupp die Wohnung demolieren, und seid nun ganz entsetzt das noch keine Reparatur oder Barauszahlung erfolgt? Von wem eigentlich?

    Zumindest der angemessene Betrag für den Notdiensteinsatz hätte uns sofort zugestanden, soviel wissen wir durch einen Anwalt schon. Aber wir wollten uns nicht noch zusätzlich mit der Hausverwaltung in einen Rechtsstreit begeben.

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    Da klingt logisch. Warum sollte die Versicherung Sachfremde oder unnötige Leistungen bezahlen?

    Toller Hinweis, dessen wir uns natürlich längst bewusst sind. Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass wir mehr Leistungen von der Versicherung verlangen. Es geht um die Hausverwaltung, steht ja schwarz auf weiß drin.

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    Das ist wohl eine grobe Untertreibung.

    Bist ja ein toller Teil dieser "Community"! Mir war ja klar, dass es Leute gibt, die dich an dem Unglück anderer aufgeilen, aber in der Form und in diesem Augenblick, wo ich noch schildere, in welch unfassbar beschissenen Lage wir uns - auch gesundheitlich - befinden, gibt es sicherlich angemessenere Wege, auf so einen Post zu reagieren.

    Ich würde mich mit der Verwaltung aber nochmals zusammensetzen und einen kleinen Brief fertig machen. Dort würde ich darauf verweisen, dass keinerlei Notrufnummern bekannt waren. Im Normalfall wäre - ohne euren eigenen Einsatz - das Wasser weiter gelaufen und hätte sicher einen Schaden > 7.000 € verursacht.

    Danke, genau so ist es, da wir durch den Schaden letztes Jahr enorm gelitten haben, wollten wir einfach nur schlimmeres verhindern. Wir wollten einfach nur das Richtige tun.

    Hallo! Wir haben eine unglaublich ärgerliche Geschichte am Hals. Am Ostermontag hatten wir einen Wasserschaden. Beim Versuch, die Hausverwaltung anzurufen, kam nur eine Ansage, dass im Notfall im Flur eine Liste mit Nummern aushinge. So war es aber leider nicht. Deshalb mussten wir uns auf eigene Faust einen Notdienst suchen. Nachdem Wir bei 6 Notdiensten angerufen hatten und alle uns gesagt haben, dass der Anrufer an einem Feiertag sofort zahlen müsse (und auch alle einen vergleichbaren Pauschalpreis für den Einsatz nannten), entschieden wir uns für den einzigen Notdienst, der EC-Zahlung akzeptierte.

    Kurz zusammengefasst: Der Notdienst stemmte mit 3 Mann 5 1/5 Stunden lang Wände und Böden auf, um letzten Endes festzustellen, dass das Wasser aus der Nachbarwohnung kam, in der seit 3 Monaten niemand mehr wohnt. Dort war die Toilette stark übergelaufen, sprich der Wasserschaden beinhaltete auch noch unschönere Dinge als nur Wasser.

    Am Ende verlangte die Firma von uns 7095,73 € für die Arbeit (pro Mann inkl. Feiertagszuschlag 320 € pro Stunde). Die drei Männer drängten uns, das Geld sofort zu zahlen, da wir dem ja vorher zugestimmt hätten. Taten wir dann auch. Alle Versuche, das Geld im Nachhinein zurückzuholen, schlugen fehl. Aufgrund des Wucherpreises ist eine Strafanzeige gestellt. Widerspruch ist auch eingelegt, allerdings kam das Einschreiben aufgrund Unzustellbarkeit zurück. Die Firma scheint es so wie auf der Rechnung angegeben nicht zu geben.

    Jetzt aber zum Thema Mietrecht: Die Hausverwaltung sicherte uns im ersten Telefonat (und der Äußerung unserer Sorge wegen des hohen Betrages) zu: Familie W., wir lassen Sie nicht im Stich, Sie sind verlässliche Mieter und da können Sie sich auch auf uns verlassen. Danach passierte zwei Wochen lang gar nichts. Kein Geld, keine Reparaturen unserer durchlöcherten Wohnung, gar nichts.

    Gestern war nun endlich die Versicherung der Hausverwaltung da und sagte nach Begutachtung des Schadens, dass sie ein Vergleichsangebot anfordern werden. Die Hausverwaltung sagt nun: Ach Mensch, ist ja blöd für Sie gelaufen Familie W., leider zahlt die Versicherung nur den Betrag, den wir von unserer Partnerfirma X als Vergleichsangebot erhalten haben. Damit bleiben mein Mann und ich auf mehr als der Hälfte der Kosten sitzen. Und das kommt zusätzlich zu einer unfassbaren finanziellen Belastung aufgrund von Krankheit. Diese Geschichte könnte uns ruinieren.

    Die Hausverwaltung möchte also mit der ganzen Geschichte nichts zu tun haben. Sie zucken mit den Schultern und sagen, die Versicherung übernimmt einen Teil, für den Rest seien wir verantwortlich. Natürlich wissen wir im Nachhinein, dass wir nicht alles richtig gemacht haben. Wir sahen uns aber in einer absoluten Zwangslage, nachdem wir letztes Jahr bereits aufgrund eines Wasserschadens VIER MONATE nicht in unserer Wohnung wohnen und zu meinen Eltern ziehen mussten. Und jetzt ist genau das eingetreten, was die Hausverwaltung uns beim ersten Telefonat genau andersherum zugesichert hatte: Wir werden total im Stich gelassen.

    Gibt es noch irgendeine Hoffnung für uns? Wir würden uns sehr über eure Meinung freuen. Im Moment stehen wir einfach nur ratlos da.

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