Beiträge von Schorsch63
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Erstmal vielen Dank für die tollen Beiträge... Neuer Stand: Es bleibt alles so wie es ist... Die Schwiegereltern (nicht Eltern) werden die Mieterhöhung zahlen, dank Euren Beiträgen werden sie wohl auch (ein)sehen, daß der Mietpreis wohl dann doch angemessen ist... Umziehen werden die in ihrem Alter eher nicht mehr... Ja wir zählen mit unserem kleinen Ort hier in Hessen zum weiteren Frankfurter Einzugsgebiet, d.h. S-Bahn-Anschluss 10 min. von hier... Da ich mal gehört habe, daß hier ein Mietspiegel von 5,-/m² angesetzt wird, erschien mir 500,- für angemessen... Ist ja auch nur ein kleines, ruhiges Dorf ohne Einkaufsmöglichkeiten... Dennoch meint der Mieter noch immer, er zahlt zuviel (obwohl Wasser, Müll usw. includiert ist) Auch mal gut zu wissen.... Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe, Tipps und Infos...
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Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort... Kann ja sein, daß ich das vielleicht etwas falsch sehe, keine Ahnung... Ja wir reden hier von Kaltmiete für ein altes, kaltes, ungedämmtes, feuchtes Haus, ohne Bad dessen Bewohnbarkeit bzw. jetziger Wert sozusagen von den Mietern selbst getragen wurde... Bisher hat der Vermieter zur Instandhaltung insoweit beigetragen, daß er vor ein paar Jahren die einfachen Fenster und Haustüre gg. Kunststofffenster und Kunststoffhaustür ausgetauscht hat und einmal neue Stromleitungen und Schalter, sowie den letzten Ofen bezahlt hat... Außerdem hat er die Hausfassade neu streichen lassen... Wie gesagt, alles auf kostengünstigstem Wege... Wenn er in den 40 Jahren 8000 Euro überhaupt reingesteckt hat, ist das noch recht hoch gegriffen, alles andere hat der Mieter selbst finanziert... Es gehört kein Garten dazu, dafür aber ein Schuppen für Holz- und Kohlelagerung... und ein geduldeter Platz im Innenhof um Gartenmöbel aufzustellen... Durch den schlechten Dämmwert des Hauses (gleich 0) kann man recht hohe Heizkosten (für Kohlen und Holz) drauf rechnen... Da braucht man zig Zentner an Brennstoff... Nun, ich frage ja daher im Forum eben die Erfahrenen... Es handelt sich hier um Thüringen, habe selbst keine Ahnung wie das da aussieht... Ich selbst habe als Hausbesitzer hier in Hessen, Frankfurter Einzugsgebiet, Taunus, eine Einliegerwohnung vermietet... Diese hat auch 100 m², ist voll gedämmt (auch Außendämmung), mit modernisiertem Bad (incl. Dusche, Badewanne, WC usw...) 3-ZKB, Zentralheizung plus Kamin, Überdachte Terrasse, Rasenfläche, Nebengebäude (Lager und Unterstand), alles ebenerdig... und für 500,- Euro /mtl. (incl. Nebenkosten, also incl Wasser, Müll, aller Gebühren, nur excl. Strom) und da jammert schon der Mieter... Der kriegt sogar von mir Holz frei Haus geliefert, Mehrverbrauch von Wasser/Abwasser berechne ich nicht... also für pauschal 500,- /mtl. alles komplett... Selbst kaputte Glühbirnen kaufe ich und tausche ich kostenfrei aus... Daher kam mir die Miete in Thüringen etwas hoch vor...
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Meine Schwiegereltern (beide weit über 70 Jahre) leben seit gut 40 Jahren in einem Mietshaus in Georgenthal (Thüringen, Gotha)... Das Haus war wohl ganz früher ein Stall bzw. Schuppen, insofern ist das Haus auch nicht gedämmt, Es sind nur ganz dünne Bimssteinwände... Erst vor wenigen Jahren wurden die einfach verglasten und vermoderten Fenster gegen billigste Kunststoff-Thermopanefenster ausgetauscht... Auch Decken und Dach sind ungedämmt... Die Außenwand ist teilweise feucht... Es gibt keine Heizung... geheizt werden muss mit Kohlen- oder Holzfeuerung (Öfen)... Die meisten davon haben meine Schwiegereltern gekauft... Es gibt ebenfalls kein fließend warmes Wasser... Der Vermieter selbst hat noch nicht einmal ein Bad eingebaut, d.h. meine Schwiegereltern haben früher (zu DDR-Zeiten) aus eigenen Mitteln ein provisorisches Bad eingebaut, mit einem Badeofen, den man mit Kohle oder Holz einheizen muss... Es gibt nur eine Badewanne, die aber von den älteren Herrschaften nur schwerlich benutzbar ist... und ein Waschbecken mit einem Warmwasserboiler... Eine Dusche existiert nicht... Der Vermieter selbst hat bisher keinen Cent investiert, um ein Bad einzubauen... Ebenso war ursprünglich ein Plumpsklo, was aber auch der Mieter, also meine Schwiegereltern in Eigenleistung in Toiletten mit Spülung umgebaut haben... Vom Eingang her muss man über drei Stufen "stolpern" um überhaupt in die Wohnung zu gelangen. Man steht dann direkt im Wohnzimmer. Der anschließende enge Flur ist aufgrund der Enge kaum passierbar... Eine extrem steile Treppe führt ins Obergeschoss...
Für diesen "tapezierten Stall" (ohne Dämmung, ohne Heizung, ohne Bad, feucht, kalt usw...) verlangt der Vermieter seit vielen Jahren eine, wie ich meine, stattliche Miete von 380 Euro monatlich... Die bewohnbare Fläche ist zwar insgesamt ca. 120 m², aber zwei der Räume im oberen Stockwerk sind nicht genutzt, auch weil es sehr teuer wäre, die auch noch zu beheizen... Nun fordert der Vermieter wieder eine Mieterhöhung von 40 Euro monatlich... Kann der für so eine spartanisch ausgestattete Bude, die so viel Energie kostet, denn so viel Miete verlangen? An wenn kann man sich wenden?
Bisher haben die alten Herrschaften über Jahrzehnte stumm gezahlt was der gierige Vermieter verlangt hat und der Stall ist mittlereile durch die Mieteinnahmen mehrfach finanziert worden...
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