Hier ging es nicht um Schimmel, sondern um die Aussage, dass der Mieter sein Heizverhalten ändern muss, wenn er 2/3 weniger verbraucht hat, als Nachbarn.
Auch von "muß" war nicht die Rede, sondern von einer erst mal naheliegenden Annahme?
In meiner Wohnung sind immer zwischen 18-19°C, weil mir das ausreicht. Vielen anderen wäre das zu kalt.
Nur weil dir das Ausreicht bedeutet das aber nun mal nicht das Schimmel, selbst ohne Baumangel, keine Chance hat, nicht wahr?
Und selbst wenn sich alles in juristisch korrekten Rahmen bewegt, hat Schimmel mit unter eine leichte Leseschwäche wenn um das Studieren von Gesetzestextet geht
. Ich wünschte wirklich es wäre anders.
Dann lehne ich das als Mieter "dankend" ab.
Das bleibt einem ja auch unbenommen? Wie gesagt, aus Prinzip eher wenig zu heizen ist natürlich auch eine Methode.......
Das ich das nicht für schlau halte hatte ich ja oben bereits erwähnt.
Letztendlich rollt sich bei mir alles hoch, wenn aus der Ferne vom Vermieter behauptet wird "Du heizt zu wenig".
Wiso aus der Ferne? Der Verglich von Heizkosten von Nachbarn, der in diesem Fall ja wohl zum Ergebnis hatte, das die Heizkosten in der Tat erstaunlich niedrig ist doch durchaus ein wichtiges erstes Indiz?
Auch der Vergleich mit den Vormietern ist mit unter erhellend.
Das kann man doch nicht einfach ignorieren? Ich verstehe auch nicht warum man sich als Mieter deshalb sofort angegriffen fühlen muß?
Zumal es in der Geschichte der Mietwohnungen meines Wissen noch niemals einen Mieter gegeben hat der zu wenig geheizt oder nicht gelüftet hat...........:)
Was stört einen also daran?
Es wird ein Mangel gemeldet und diesem muss er nachgehen. bzw. Abhilfe schaffen.
Das ist doch sowieso klar, dachte ich? Wie oft soll ich das denn noch schreiben? Ich wunder mich nur darüber das der ersten Mängelmeldung die wohl noch kaum eine Woche alt sein dürfte sofort nach irgendwelchen Experten verlangt wird?
Wie wäre es damit den Vermieter zunächst mal aufzufordern sich das anzuschauen, wenn das von Vermieterseite nicht von selber passiert?
Nicht wirklich. Letztendlich wird der Schaden geprüft und beseitigt und hiernach ggf. der Mieter in Regress gezogen. Das ist nicht theoretisch, sondern auch die praktische Vorgehensweise.
Ich würde es dennoch für zunächst praktikabler halten einem Mieter der wenig heizt, und nun Schimmel in der Wohnung hat, auf diesem Umstand hinzuweisen.
Das ist doch genau das was ich von einem Vermieter/Verwalter der sich kümmert erwarten würde? Was soll er denn auf die schnelle sonst tun? Das verheimlichen?
Das das nicht die einzige Aktion Seitens des Vermieters sein sollte, haben wir ja inzwischen geklärt, denke ich?
Weiter Aktionen wären, meiner Meinung zunächst eine relativ kurzfristig Besichtigung und Bewertung des Schadens, und dann eine den Umständen entsprechende Beseitigung des Mangels/der Beschädigung.
Der Ruf nach einem Experten käme bei mir jedenfalls frühestens wenn der Schimmel erneut auftritt.
Ich meine wir reden hier über einen Mangel der wohl kaum eine Woche alt ist?