Ok, aufgrund eurer Antworten und geteilten Erfahrungen werde ich wohl Abstand von der ganzen Idee nehmen.
Dann muss ich mal schauen, ob ich mir den Spaß zweier Wohnungen leisten möchte...
Ok, aufgrund eurer Antworten und geteilten Erfahrungen werde ich wohl Abstand von der ganzen Idee nehmen.
Dann muss ich mal schauen, ob ich mir den Spaß zweier Wohnungen leisten möchte...
Moin,
ich habe mal eine Frage zu einem noch recht theoretischen Sachverhalt:
Ich würde gerne in der nächsten Zeit mit meiner Freundin zusammenziehen, aus bestimmten Gründen (u.a. geniales Preis-Leistungs-Verhältnis) aber meine derzeitige Wohnung nicht unbedingt aufgeben. Wenn es meine Vermieterin zulässt, war meine Idee nun diese Wohnung an eine WG unterzuvermieten.
Frage 1: Ist dies rechtlich überhaupt möglich und wenn ja, für wie lange?
Frage 2: Ist dies auch mit Gewinn rechtlich. Sagen wir, ich zahle für Warmmiete, Strom, Gas, Telefon usw. ~ 600€. Darf ich diese dann für insgesamt 700€ oder 800€ an eine WG vermieten? Steuerlich ist klar, dass das angegeben werden muss. Die Frage ist, darf ich mit einer Untervermietung Geld verdienen?
Frage 3: Vorrangig an Vermieter gerichtet. Ist sowas überhaupt sinnvoll? Möchte möglichst wenig Scherereien.
Würde die Wohnung wirklich ungern aufgeben.
Danke für die Hilfe schon einmal im Voraus.
Ja, das stimmt natürlich.
Ich habe jetzt erstmal einen Anwalt eingeschaltet und Widerspruch eingelegt. Seine Aussage war, dass die Verbrauchskosten für die Zeit viel zu hoch seien und die Firma, die hier abgelesen hat, es nochmal überprüfen solle.
Trotzdem habe ich große Zweifel, ob sich noch was ändern lässt, weil ich im Grunde keine Möglichkeit habe, es zu beweisen. Und mit einem Appell an den gesunden Menschenverstand wird man wohl nicht weit kommen.
Der Nutzungszeitraum ist ganz korrekt vom 15.10.14 - 6.5.15. Mein Mietvertrag lief ab dem 15.10, eingezogen bin ich erst Anfang Dezember (da kamen erst die Möbel). Habe also in der Zeit dort nicht gewohnt und entsprechend auch nicht geheizt. Die 75€ sind reine Heizungskosten, ich zahle noch weitere Nebenkosten pro Monat. Die habe ich also auch für Oktober und November gezahlt, ohne das in der Zeit geheizt wurde.
Für Warmwasser zahle ich auch nochmal extra 20€ monatlich.
Der Abrechnungszeitraum ist vom 07.05.14 - 06.05.15, also ein wenig verschoben.
monatliche Vorauszahlungen betragen 75€. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die gesamte Heizung auf ~26000€. Ich habe wie gesagt eine 70 m² große Wohnung, insgesamt beträgt die Gesamtfläche aller Wohnungen 1784 m².
Habe also ~3% der Fläche, aber ~6% der Kosten und das in 6 Monaten.
Na klar lief die Anlage die 2 Wochen weiter, aber die Heizkörper waren aus in der Zeit. Und es geht ja genau darum, dass der Verbrauch so extrem hoch sein soll.
Es werden ja nur 30% über die Wohnfläche abgerechnet, der Rest über den Verbrauch. Und der erscheint mir einfach viel zu hoch. Ich vermute ja am ehesten, dass der Ableser einen Fehler gemacht hat.
Es gibt hier auch Familien mit 3 Kindern im Haus, bei denen die Mutter und die Kinder den ganzen Tag zuhaue sind und die haben ~1400€ fürs ganze Jahr. Das steht in keiner Relation zu meinem Betrag. Auch die Vermieterin sagte mir, sie hat alle Heizungen immer mindestens aus "2" stehen, weil ihr sonst zu kalt ist (sie ist 87). Und sie hat nur Kosten im ganzen Jahr von ~1200€. Da passt doch irgendwas nicht.
Dann wäre es ja reiner Zufall, wer wie viel zahlen muss :eek:
Erstmal danke für die Antworten.
Bei uns im Haus werden 30% über die Wohnfläche umgelegt. Kein Problem, sind ca. 300 € jährlich (+-20€)
Nur bleiben dann immer noch ~1250€ reine Verbrauchskosten in 6 Monaten, was einfach zu hoch ist. Dafür müsste ich ja fast in den 6 Monaten alle Heizkörper dauerhaft auf "5" stellen können...
Ich habe mit meiner Vermieterin abgemacht, dass ich es erst einmal nicht zahlen muss, bis die Angelegenheit geklärt ist.
Aber meint ihr es wäre sinnvoller, auf jeden Fall einen Anwalt einzuschalten? Das Problem sehe ich halt auch in der Beweispflicht meinerseits...
Noch kurz nebenbei: Nach diesen 6 Monaten erhalte ich eine Gasrückzahlung von ~90€ und Wasser in Höhe von ~40€, beim Stromanbieterwechsel nach 4 Monaten waren es auch 120€. Ich bin also eher ein sparsamer Mensch, gerade weil ich auch noch nicht so viel verdiene, was sich auch erst in einem ändern wird. Und bei der Heizung soll ich wie gesagt nun 880€ nachzahlen, das will mir einfach nicht in den Kopf. Zum Beispiel war ich auch über Weihnachten 2 Wochen überhaupt nicht in der Wohnung, also da kann etwas vorne und hinten nicht stimmen.
Hallo,
ich habe folgendes Problem:
Letzte Woche gab es von meiner Vermieterin meine erste Heizkostenabrechnung. Ich habe ein 70m² große Wohnung, von der ungefähr 5m² Flur und 3m² Abstellkammer keinen Heizkörper haben und unbeheizt sind.
Ich habe die Wohnung auch erst seit dem 15.10 des letzten Jahres, regulär eingezogen bin ich Anfang Dezember.
Es war mir klar, dass ich dadurch mit Sicherheit Heizkosten nachzahlen muss, weil ich ja in den milden Sommermonaten durch die monatliche Vorauszahlung nichts einsparen konnte. Nun soll ich aber 879,92€ nachzahlen.
Laut Abrechnung habe ich in den sechs Monaten Heizungskosten in Höhe von 1517,42€ angehäuft. Als ich bei der Vermieterin war, hat sie mir die Nebenkostenabrechnungen der anderen Mietparteien gezeigt, die allesamt unter meiner lagen, teilweise deutlich und das für das gesamte Jahr. Selbst wenn ich nun davon ausgehen würde, dass ich bis Dezember gar nicht mehr heizen würde, würde das bedeuten, dass ich in einem Jahr Heizkosten von um die 1600€ hätte, als Single, der von morgens 7 - bis 14 Uhr aus dem Haus ist, in einer 70m² Wohnung.
Da kann doch irgendetwas nicht stimmen. Dazu muss man noch sagen, dass ich eher der Typ Mensch bin, der Hitze auf den Tod nicht vertragen kann.
Ich habe eben mit der Messcontrol-Gesellschaft telefoniert, die meinen es liegt kein Fehler vor, sie wollen es aber noch einmal prüfen. Das bei der Rechnung kein Fehler vorliegt, seh ich auch alleine. Ich denke eher, dass bei der Ablesung etwas schiefgelaufen sein muss. Diese ist nämlich auch extrem intransparent und überhaupt nicht nachvollziehbar. Es kam ein Mitarbeiter besagter Firma vorbei und hat bei allen Messgeräten irgendetwas ausgebaut und einen Wert aufgeschrieben. Diesen Wert kann ich nun allerdings in keinster Weise kontrollieren. Da dieser Verbrauchswert auch noch mit einem individuellen Faktor je Heizkörper multipliziert wird, ist es ja auch entscheidend, dass er die richtigen Werte den richtigen Heizkörpern zuordnet.
Ich würde gerne wissen, wie ich nun am besten weiter vorgehen soll? Zahlen möchte und werde ich diesen Betrag eigentlich nicht, weil ich damit quasi genauso hohe Heizkosten hätte wie meine Mutter zu dritt in einem 180 m² Haus.
Vielen Dank schon einmal
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