Beiträge von Mr.Lee

    Berny

    Das Haus selbst ist eigentlich sehr schön (gewesen). Groß, mit Pool, Sauna und einem großen Garten. Bei unserem Einzug lautete die Absprache, dass man jetzt von Vermieterseite quasi dabei sei eine Menge zu tun, um Haus und Grundstück wieder flott zu machen. Unsere "Aufgabe" war es, das OG fit zu machen und alles andere wollte die Vermieterin übernehmen.

    Da sie vor unserem Einzug, wie besprochen, das OG mit neuen Velux-Fenstern ausgestattet hat, bin ich davon ausgegangen, dass sie sich dann auch der restlichen Baustellen annimmt. Schließlich (so dachte ich) ist es ja in ihrem eigenen Interesse, ihre Immobile in einem bewohnbaren Zustand zu halten.

    Zudem ist das Haus extrem gut gelegen: In einer sehr guten Wohngegend. Direkt nebenan ein Spielplatz und hinter dem Haus eine idyllische Landschaft mit Pferdewiesen etc. Der Kindergarten nur 4 Minuten entfernt.

    Aber sobald wir das OG bewohnbar gemacht haben (Kosten ca. 2500 €) und eingezogen waren, hat sich sofort alles geändert und die Vermieterin wollte sich an keine der Absprachen mehr erinnern. Sie hat seither weder den Schutt auf dem Grundstück beseitigt, noch sonstige Arbeiten am Haus vorgenommen, oder auch nur irgendwelche Anzeichen gezeigt, dass sie vorhat, die versäumten Instandhaltungen nachzuholen.

    In dem Moment, als wir eingezogen waren hat sie sich von Paulus zu Saulus gewandelt und das einzige, was sie seither getan hat ist: Regelmäßig unser Geld zu nehmen.

    Und wir würden liebend gern kündigen. Doch dazu brauchen wir eine neue Wohnung und die lässt sich hier nicht so leicht finden.

    Erstmal vielen, vielen Dank für die Antworten...

    Berny & Kolinum

    Wir haben davon erst Kenntnis erlangt, nachdem wir schon eingezogen waren, da unsere Heizungsanlage ja erst 2 Monate nach Einzug eingebaut wurde. Deshalb saßen wir ja auch 2 Monate mit Kleinkind im Winter ohne Heizung und Warmwasser da. Wir sind im Dezember eingezogen, haben aber schon für November Miete gezahlt, um denen die Möglichkeit zu geben, die Heizung ohne Stress zu installieren (Die Bank sitzt der Vermieterin ständig im Nacken).

    Als wir ankamen war immer noch nichts gemacht worden und ich musste mir anhören, es wäre meine Schuld, denn ich hätte ja schließlich mal die Stadtwerke dazu bewegen können, das Haus ans Netz anzubinden. Und die Mehrkosten, welche durch die Radiatoren entstanden sind, mussten wir auch zahlen, da sie sich strikt geweigert hat.

    Wir haben es jetzt über ein Jahr lang auf die nette Art versucht, aber der Lohn war ein A....tritt nach dem anderen...

    Aber für einen ihrer Haiopais die Nebenkosten zu zahlen, dass geht selbst einem gutmütigen Zeitgenossen wie mir zu weit...


    Von Seiten des neuen Mieters ist nichts zu erwarten, da er quasi zur Familie Raffke gehört. Er hat schon gesagt, dass er auf jeden Fall einziehen wird, auch wenn er auf einer Matratze pennen muss. Seine jetzige Wohnung würde ihm gekündigt, weil er und sein Bruder dort öfter mal lustig übertriebene Partys gefeiert haben.

    Und das Gas kann ich ihm natürlich abdrehen, aber soweit ich weiß ist der Hauptwasserhahn in seinem Zimmer. Sollte bei uns also mal Land unter sein, können wir nichtmal das Wasser abdrehen. Er hingegen könnte uns jederzeit nach Gutdünken das Wasser abstellen.

    Ich muss auf jedenfall präventiv handeln, denn wenn der erstmal hier drin ist, dürfte es fast unmöglich sein, ihn wieder raus zu bekommen. Ich hatte auch schon an eine Einstweilige Verfügung oder Ähnliches gedacht.

    Ich würde ja auch zum Anwalt gehen, doch der kostet viel Geld (das ich im Moment nicht habe) und für PKH muss ich regen Schriftverkehr nachweisen. Dafür müsste ich mich aber wiederum auf eine juristische Grundlage berufen können, die für mich bei Google fast unmöglich zu finden ist.

    Ein Teufelskreis... Ein wenig verzweifelt ich bin... :(

    Hallo,

    meine Familie und ich bewohnen gemeinsam eine 3-Zimmer-Wohnung im Obergeschoss eines Hauses. Neben unserer Wohnung befindet sich noch ein weiteres, kleines Zimmer, welches eigentlich die Vermieterin 2 - 3 mal im Jahr nutzen wollte, wenn sie ihre Schwester in unserem Ort besucht. Nun ist es aber so, dass die Vermieterin bereits einen Mieter für dieses Zimmer gesucht und gefunden hat, der so schnell wie möglich dort einziehen möchte.

    Der Knackpunkt ist jedoch dass weder Strom-, noch Wasser-, oder Heiz-Kreislauf von unserem getrennt sind. Wir bezahlen diese Leistungen (Gas, Wasser, etc.) direkt an die Stadtwerke und man hat uns zu verstehen gegeben, dass wir uns dann quasi selber darum zu kümmern hätten, dass der Verbrauch unseres Nachbarn errechnet wird und vor allem, ob und wie wir das Geld für Strom-, Gas- und Wasser letztlich von ihm erhalten.

    Ich habe der Vermieterin gesagt, dass dies nicht rechtens sein kann und das ich mich dagegen wehren werde, auf eigenes Risiko für einen fremden Mieter diese Kosten vorzustrecken, worauf sie nur erwiederte, dass ihr das egal sei und das wir ja letztlich sehen werden, dass sie diese Vermietung auch dann durchzieht, wenn es nicht rechtens ist.

    Meine Fragen wären:

    - Ist es auch nur annähernd rechtens, ein Zimmer zu vermieten, welches komplett über unsere Wohnung und auf unsere Kosten versorgt wird?

    - Falls es nicht rechtens ist: Auf welche Richtlinien kann ich mich in diesem Falle berufen?

    - Und wenn die Vermieterin die Vermietung doch einfach vornimmt: Welche Möglichkeiten hätte ich, diese Vermietung zu verhindern, bis eine vernünftige Trennung der Versorgung vollzogen ist?


    Die Situation wird hier plötzlich akut und der potentielle Mieter beginnt schon, zu vermessen und den Umzug zu organisieren, weshalb ich für jede Antwort ausgesprochen dankbar bin.


    Vielleicht noch als kleine Anmerkung zum besseren Verständnis: Die Zeit seit unserem Einzug war ein einziger Alptraum, da sich die Vermieterin generell weder an Absprachen, noch an Zusagen gehalten hat und nicht bereit ist, auch nur einen Cent in ihr Haus zu investieren. Sie hat dieses Haus früher wohl "Matratzenweise" vermietet und da sie sich nicht an die Zusage gehalten hat, eine neue Heizung installieren zu lassen, saßen wir letzten Winter mit einem Kleinkind ohne Heizung und Warmwasser da.

    Und das ist nur die Spitze eines Eisberges, den ich eigentlich jedem hier ersparen möchte. Die Dame tut jedenfalls nichts, außer unser Geld zu nehmen. Dass nur, um etwas klarer zu machen, mit welchem Typ Mensch wir es hier zu tun haben. Ein Auszug ist auch schon in Arbeit, doch der Wohnungsmarkt gestaltet sich derzeit schwierig.

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