Untervermieten ist auch schwierig, zumal in diese Wohnung für dieses Geld vermutlich keiner mehr einziehen würde - umsonst hat er ja nicht die Frist auf 3 Jahre gesetzt.
Hauptsächlich wurden diese Wohnungen von Studenten bewohnt (Nähe zur Hochschule). Unsere Hochschule wurde dieses Jahr geschlossen, also ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass hier noch ein großartig Interesse für diese Wohnung besteht.
Sie befindet sich im Erdgeschoss und riecht manchmal total nach Keller - die meiste Zeit befand ich mich sowieso in der Hochschule und hab mich quasi damit "abgefunden". In jedem Zimmer befinden sich mindestens 10 Spinnen (hab die schon oft beseitigt, aber die kommen immer wieder). Und mein Schlafraum befindet sich nicht einmal 2m von einer stark befahrenen Straße entfernt - soll heißen, ich schlafe seit 3 Jahren jede Nacht mit Ohropax. Das ist wirklich extrem.
Das wird vermutlich kein Kündigungsgrund sein, zumal ich jetzt schon fast 3 Jahre diese Bruchbude bewohne.
Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses wurden Bauarbeiten auf der Straße vorgenommen und demzufolge fand die Besichtigung gerade zu einem von Bauarbeiten beruhigten Zeitpunkt statt.
Als ich den Vermieter über die Lautstärke in Kenntniss setzte, meinte er nur "Kann nicht sein, das sind Schallschutzfenster". Jeder der diese Wohnung kennt und je diese Lautstärke der vorbeifahrenden Fahrzeuge vernommen hat, lacht lauthals bei der Begründung "Schallschutzfenster".