Nebenkostenabrechnung mit Nachzahlung Techem

  • Guten Tag,

    ich habe 7 Monate in einer Mietswohnung gewohnt, von Mai- Dezember. Nun bekomme ich jetzt eine Aufstellung der Nebenkosten durch meinen alten Vermieter mit einer Nachzahlung von über 400€.

    Die zu zahlenden Nebenkosten wurden errechnet durch Summe x 12 (monate) : 7 (monate).

    Auffällig an der Abrechnung der Fa. Techem ist, dass ein Wert eines Zählers mehr als dreimal so hoch ist, wie der höchste Wert der anderen Zähler. Wir haben wenig geheizt in diesen 7 Monaten. Einige Heizkörper waren garnicht an, weil die Wohnung anscheinend so gut isoliert ist, dass es nicht nötig war. Trotzdem enstanden an jedem Zähler Verbrauchswerte (vielleicht auch durch den Vormieter). Es handelt sich bei den Zählern, um diese "Röhrchenzähler".

    Entscheidend ist nur, dass ich mir nicht vorstellen können, dass ich einen derart größeren Verbrauch habe, als die Vormieter, die nie nachzahlen mussten. (Gleiche Personenzahl und laut Aussage gleiche Heizgewohnheiten, also auch nicht alle Heizkörper an.) Zumal wir überwiegend in den Sommermonaten dort gewohnt haben.

    Es ist durch die Abrechnung auch nicht nachzuvollziehen, welcher Zähler einen so hohen Wert erzielte. Er ist nur mit "Raum Allgemein" gekennzeichnet.

    Des Weiteren wurden die Zähler nach meinem Auszug abgelesen und ich habe die Werte nicht auf einem Übergabeprotokoll unterschrieben.

    Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht? Hat jemand Tipps oder Hilfe? Ich befürchte für einen Einspruch ist es jetzt zu spät, da der Vermieter, mir die Abrechnung erst jetzt schickt.

    Vielen Dank.

  • Guten Tag,

    ich habe 7 Monate in einer Mietswohnung gewohnt, von Mai- Dezember. Nun bekomme ich jetzt eine Aufstellung der Nebenkosten durch meinen alten Vermieter mit einer Nachzahlung von über 400€.

    Die zu zahlenden Nebenkosten wurden errechnet durch Summe x 12 (monate) : 7 (monate).

    Und das ist korrekt, weil die Gesamtkosten als Grundlage für die Berechnung dienen.

    Auffällig an der Abrechnung der Fa. Techem ist, dass ein Wert eines Zählers mehr als dreimal so hoch ist, wie der höchste Wert der anderen Zähler. Wir haben wenig geheizt in diesen 7 Monaten. Einige Heizkörper waren garnicht an, weil die Wohnung anscheinend so gut isoliert ist, dass es nicht nötig war. Trotzdem enstanden an jedem Zähler Verbrauchswerte (vielleicht auch durch den Vormieter).

    Wenn bei Ihrem Einzug eine Zwischenablesung gemacht wurde, kann man das wohl ausschließen.

    Es handelt sich bei den Zählern, um diese "Röhrchenzähler".

    Entscheidend ist nur, dass ich mir nicht vorstellen können, dass ich einen derart größeren Verbrauch habe, als die Vormieter, die nie nachzahlen mussten. (Gleiche Personenzahl und laut Aussage gleiche Heizgewohnheiten, also auch nicht alle Heizkörper an.) Zumal wir überwiegend in den Sommermonaten dort gewohnt haben.

    Es ist durch die Abrechnung auch nicht nachzuvollziehen, welcher Zähler einen so hohen Wert erzielte. Er ist nur mit "Raum Allgemein" gekennzeichnet.

    Des Weiteren wurden die Zähler nach meinem Auszug abgelesen und ich habe die Werte nicht auf einem Übergabeprotokoll unterschrieben.

    Wenn eine Zwischenablesung stattgefunden hat, dann müssen dafür ja auch die Werte noch vorhanden sein. Also nachfragen!

    Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht? Hat jemand Tipps oder Hilfe? Ich befürchte für einen Einspruch ist es jetzt zu spät, da der Vermieter, mir die Abrechnung erst jetzt schickt.

    Vielen Dank.

    Nein, für einen Einspruch ist es in Ihrem Fall nicht zu spät, denn den können Sie ja erst machen, wenn Ihnen die Abrechnung vorliegt. Sie sollten sich aber nicht zu lange Zeit lassen.

  • Hallo hanselmann,

    "ich habe 7 Monate in einer Mietswohnung gewohnt, von Mai- Dezember."
    Das sind acht Monate.

    "Die zu zahlenden Nebenkosten wurden errechnet durch Summe x 12 (monate) : 7 (monate)."
    Auch das ist falsch. Überlege Dir doch mal diesen Dreisatz selbst!
    Abgesehen davon, Heizkosten kann man nicht nach 8/12 (des Jahres) abrechnen, sondern, wenn keine Zwischenablesung war, nach Heizgradtagen nach DIN 4713 Teil 5. Demnach fallen für Mai-Dezember 470/1000 der Ganzjahresheizkosten an.

    "Auffällig an der Abrechnung der Fa. Techem ist, dass ein Wert eines Zählers mehr als dreimal so hoch ist, wie der höchste Wert der anderen Zähler."
    Das sagt trotzdem noch nichts aus.

    "Wir haben wenig geheizt in diesen 7 Monaten. Einige Heizkörper waren garnicht an, weil die Wohnung anscheinend so gut isoliert ist, dass es nicht nötig war. Trotzdem enstanden an jedem Zähler Verbrauchswerte (vielleicht auch durch den Vormieter). Es handelt sich bei den Zählern, um diese "Röhrchenzähler"."
    Jeder Röhrchenzähler zählt, Stichwort "Kaltverdunstung".

    "Entscheidend ist nur, dass ich mir nicht vorstellen können, dass ich einen derart größeren Verbrauch habe, als die Vormieter, die nie nachzahlen mussten. (Gleiche Personenzahl und laut Aussage gleiche Heizgewohnheiten, also auch nicht alle Heizkörper an.) Zumal wir überwiegend in den Sommermonaten dort gewohnt haben."
    Entschuldige, aber diese Argumente hört man immer wieder (wobei ich das von Dir gesagte nicht ad absurdum stellen möchte).

    "Es ist durch die Abrechnung auch nicht nachzuvollziehen, welcher Zähler einen so hohen Wert erzielte. Er ist nur mit "Raum Allgemein" gekennzeichnet.
    Des Weiteren wurden die Zähler nach meinem Auszug abgelesen und ich habe die Werte nicht auf einem Übergabeprotokoll unterschrieben."
    Wenn abgelesen wurde, müsstest Du doch wissen, welcher Zähler das war. Aber eine Übergabeprotokollkopie hast Du?

    "Ich befürchte für einen Einspruch ist es jetzt zu spät, da der Vermieter, mir die Abrechnung erst jetzt schickt."
    Eben gerade deshalb ist es nicht zu spät.

    Einmal editiert, zuletzt von Berny (7. November 2010 um 15:04)

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