Probleme mit Vermietern

  • Guten Abend, ich bin neu hier und habe ein großes Anliegen.
    Ich beschreibe eben unsere Situation, vielleicht hat ja jmd einen guten Rat für uns.

    Alle Mieter (ausser die Neffin und Cousine der beiden Vermieter) haben erhebliche Probleme mit den Vermietern (eher Verfügungsberechtige des Hauses, da dieses Haus Sozialbau der Stadt ist, die Wohnungen wurden ebenfalls von der Stadt vergeben und nicht von den Vermietern)

    Unsere Anliegen werden von der Hausverwaltung (bin mir nicht sicher, aber eine Nachbarin meinte es wären Ebenfalls Verwandte der Vermieter) einfach ignoriert.

    Warten nun seit einer Woche auf ein Klarlegen der Anliegen von der Hausverwaltung, jedoch glaube ich nicht, dass da noch was kommt.

    Unter anderem war unser Anliegen, dass Hausmeister und Reinigungskraft ohne unseres Zugeständnisses eingestellt wurden, wieso und was nun weiter ist- da nun die Mieter total durcheinander wegen des Monatsdienstes sind.

    Der Hausmeister wurde niemandem bekannt gemacht, er stellte sich vor zwei Wochen selber hier vor. Fegte draussen (haben einen riesigen Kastanienbaum) und stellte die Mülltonnen Mittwochs raus. Die Reinigungskraft wischte das Treppenhaus Freitags.

    Nun, nach unserem Beschwerdebrief letzte Woche, kam dieser heute nicht. (Komisch...oder?)
    Auf die Bitte, uns ein schriftliches Klarlegen an Alle zuzusenden- wird also einfach ignoriert und der Hausmeister vermutlich einfach wieder gekündigt.

    Dies ist nur EIN Beispiel von vielen. Die Vermieter sind nur nebenberuflich "Vermieter" und wissen selber nicht, von den Pflichten Ihrerseits. Machen aber nur "Blödsinn". Die leeren Versprechungen nerven mittlerweile auch tierisch.

    Wir Mieter machen dies nun seit einem Jahr (das Haus wurde letztes Jahr fertig gebaut) mit und nun ist das Faß übervoll- es hat sich schon zu viel angesammelt!

    Wo können wir eine Beschwerde gegen die Vermieter und auch gegen die Hausverwaltung einlegen?

    Bei der Kommune? Sind uns ehrlich gesagt nicht sicher ob die da nicht Schmierungen am laufen haben. Denn so wie das Haus "fertig gebaut" wurde, hätte kein Gutachter (der da war, aber trotz Mängel abgenommen hat, weil ihm die Vermieter hinterher gedackelt sind und wiedermal tausend Versprechungen gegeben haben) unterschrieben. Dazu angemerkt, während der Bauarbeiten hat niemand hier eine Baufirma gesehen. Nur hier Verwandte, da Verwandte der Vermieter. Wobei aber eigentlich das Geld ja von der Stadt gegeben wurde...und laut der Vermieter selber, keine kleine Summe. Naja


    Ich würde euch hier am liebsten alles alles genauer beschreiben, aber die Zeit um euch das alles durchzulesen hättet ihr garantiert nicht.


    Jmd einen Tip wohin wir uns wenden können?


    Ach und dazu mein persönliches Anliegen, es geht um den Wasseranschluss der Waschmaschine.
    Jeder der 6 Familien, hat ein seperaten Anschluss im eigenen Kellerraum und eine Erhöhung/Podest von ca.80cm bis 1Meter.
    Meine neue,noch nicht mal ein Jahr alte, Waschmaschine machte nun Probleme und Pumpte nicht ab. Der Kundendienst schaute sich alles an und sagte, es liege an dem viel zu hohen Abflussrohranschlusses. Die max. Höhe liege bei 1Meter, hier aber sind es fast 1,60m. Die Pumpe würde unter Dauerbelastung arbeiten um das ganze Wasser da hochzupumpen und dies führt dann demnächst zum Schaden, dies unterliegt dann aber auch nicht dem Garantiefall.

    Ein noch längeres Rohr zu kaufen würde nichts bringen, würde dann gar nicht schaffen hochzupumpen. Die Waschmaschine noch höher zu stellen.... dann steht sie mit unter der Decke und ich würde das Waschmittel nur mit Hilfe der Leiter reinschütten können ... wäre zwar irgendwo die einzige Allternative, aber nicht gerade eine die mich glücklich macht.

    Was kann man da noch machen? Kundendienstarbeiter meinte ich solle mich an den Vermieter wenden. (nur leider in meinem Fall würde dies nicht sehr viel bringen-gibt eh nur wieder tausend leere Versprechungen, oder der eine Vermieter schiebt es auch den Anderen und dann auf die Hausverwaltung und die Hausverwaltung dann wieder auf die Vermieter usw. )

    Ich danke euch sehr für´s Lesen und wäre über jeden Tipp sehr sehr dankbar!

    Lieben Gruß

  • Guten Abend, ich bin neu hier und habe ein großes Anliegen.
    Ich beschreibe eben unsere Situation, vielleicht hat ja jmd einen guten Rat für uns.
    Alle Mieter (ausser die Neffin und Cousine der beiden Vermieter) haben erhebliche Probleme mit den Vermietern (eher Verfügungsberechtige des Hauses, da dieses Haus Sozialbau der Stadt ist, die Wohnungen wurden ebenfalls von der Stadt vergeben und nicht von den Vermietern)
    Unsere Anliegen werden von der Hausverwaltung (bin mir nicht sicher, aber eine Nachbarin meinte es wären Ebenfalls Verwandte der Vermieter) einfach ignoriert.
    Warten nun seit einer Woche auf ein Klarlegen der Anliegen von der Hausverwaltung, jedoch glaube ich nicht, dass da noch was kommt.
    Unter anderem war unser Anliegen, dass Hausmeister und Reinigungskraft ohne unseres Zugeständnisses eingestellt wurden, wieso und was nun weiter ist- da nun die Mieter total durcheinander wegen des Monatsdienstes sind.
    Der Hausmeister wurde niemandem bekannt gemacht, er stellte sich vor zwei Wochen selber hier vor. Fegte draussen (haben einen riesigen Kastanienbaum) und stellte die Mülltonnen Mittwochs raus. Die Reinigungskraft wischte das Treppenhaus Freitags.
    Nun, nach unserem Beschwerdebrief letzte Woche, kam dieser heute nicht. (Komisch...oder?)
    Auf die Bitte, uns ein schriftliches Klarlegen an Alle zuzusenden- wird also einfach ignoriert und der Hausmeister vermutlich einfach wieder gekündigt.
    Dies ist nur EIN Beispiel von vielen. Die Vermieter sind nur nebenberuflich "Vermieter" und wissen selber nicht, von den Pflichten Ihrerseits. Machen aber nur "Blödsinn". Die leeren Versprechungen nerven mittlerweile auch tierisch.
    Wir Mieter machen dies nun seit einem Jahr (das Haus wurde letztes Jahr fertig gebaut) mit und nun ist das Faß übervoll- es hat sich schon zu viel angesammelt!
    Wo können wir eine Beschwerde gegen die Vermieter und auch gegen die Hausverwaltung einlegen?
    Bei der Kommune? Sind uns ehrlich gesagt nicht sicher ob die da nicht Schmierungen am laufen haben. Denn so wie das Haus "fertig gebaut" wurde, hätte kein Gutachter (der da war, aber trotz Mängel abgenommen hat, weil ihm die Vermieter hinterher gedackelt sind und wiedermal tausend Versprechungen gegeben haben) unterschrieben. Dazu angemerkt, während der Bauarbeiten hat niemand hier eine Baufirma gesehen. Nur hier Verwandte, da Verwandte der Vermieter. Wobei aber eigentlich das Geld ja von der Stadt gegeben wurde...und laut der Vermieter selber, keine kleine Summe. Naja
    Ich würde euch hier am liebsten alles alles genauer beschreiben, aber die Zeit um euch das alles durchzulesen hättet ihr garantiert nicht.
    Jmd einen Tip wohin wir uns wenden können?


    Ja, entschuldige, um es einmal unhöflich auszudrücken: an den Friseur..., denn bis hier konnte ich nichts Mietrechtswidriges erkennen.


    Ach und dazu mein persönliches Anliegen, es geht um den Wasseranschluss der Waschmaschine.
    Jeder der 6 Familien, hat ein seperaten Anschluss im eigenen Kellerraum und eine Erhöhung/Podest von ca.80cm bis 1Meter.


    Diese Sockel für die Waschmaschinen sind natürlich viel zu niedrig. Sie sollten auf 1,50m erhöht werden, damit man die Maschinen dann noch bis unter die Kellerdecke quetschen kann.


  • Alle Mieter (ausser die Neffin und Cousine der beiden Vermieter) haben erhebliche Probleme mit den Vermietern (eher Verfügungsberechtige des Hauses, da dieses Haus Sozialbau der Stadt ist, die Wohnungen wurden ebenfalls von der Stadt vergeben und nicht von den Vermietern)

    Was soll das denn sein? Entweder ist es ein Privathaus, das mit Sozialgeldern gebaut wurde, oder es ist ein von der Stadt gebautes und unterhaltendes Wohngebäude. Aber egal sozial bleibt sozial.

    Unsere Anliegen werden von der Hausverwaltung (bin mir nicht sicher, aber eine Nachbarin meinte es wären Ebenfalls Verwandte der Vermieter) einfach ignoriert.

    Warten nun seit einer Woche auf ein Klarlegen der Anliegen von der Hausverwaltung, jedoch glaube ich nicht, dass da noch was kommt.

    Was für Anliegen werden denn ignoriert?

    Unter anderem war unser Anliegen, dass Hausmeister und Reinigungskraft ohne unseres Zugeständnisses eingestellt wurden, wieso und was nun weiter ist- da nun die Mieter total durcheinander wegen des Monatsdienstes sind.

    Wenn Sie Eigentümerin der Wohnung wären, hätten Sie Recht. Aber als Mieterin wohl nicht.

    Der Hausmeister wurde niemandem bekannt gemacht, er stellte sich vor zwei Wochen selber hier vor. Fegte draussen (haben einen riesigen Kastanienbaum) und stellte die Mülltonnen Mittwochs raus. Die Reinigungskraft wischte das Treppenhaus Freitags.

    Soll der nächste Hausmeister im Rahmen einer Feierstunde in seine Arbeit eingeführt werden?

    Nun, nach unserem Beschwerdebrief letzte Woche, kam dieser heute nicht. (Komisch...oder?)
    Auf die Bitte, uns ein schriftliches Klarlegen an Alle zuzusenden- wird also einfach ignoriert und der Hausmeister vermutlich einfach wieder gekündigt.

    Ach, amerikanische Zustände "hire and fire"

    Dies ist nur EIN Beispiel von vielen. Die Vermieter sind nur nebenberuflich "Vermieter" und wissen selber nicht, von den Pflichten Ihrerseits. Machen aber nur "Blödsinn". Die leeren Versprechungen nerven mittlerweile auch tierisch.

    Wir Mieter machen dies nun seit einem Jahr (das Haus wurde letztes Jahr fertig gebaut) mit und nun ist das Faß übervoll- es hat sich schon zu viel angesammelt!

    Wo können wir eine Beschwerde gegen die Vermieter und auch gegen die Hausverwaltung einlegen?

    Bei der Kommune? Sind uns ehrlich gesagt nicht sicher ob die da nicht Schmierungen am laufen haben.

    Das scheint ja ein Fall von Bestechlichkeit und Wirtschaftskriminalität zu sein. Da ist die Staatsanwaltschaft die einzige zuständige Behörde, meine ich.

    Denn so wie das Haus "fertig gebaut" wurde, hätte kein Gutachter (der da war, aber trotz Mängel abgenommen hat, weil ihm die Vermieter hinterher gedackelt sind und wiedermal tausend Versprechungen gegeben haben) unterschrieben. Dazu angemerkt, während der Bauarbeiten hat niemand hier eine Baufirma gesehen.

    [B]Das waren dann wohl nachts die Heinzelmännchen, die in der Dunkelheit das Haus gebaut haben. Sehr verdächtig!

    Nur hier Verwandte, da Verwandte der Vermieter. Wobei aber eigentlich das Geld ja von der Stadt gegeben wurde...und laut der Vermieter selber, keine kleine Summe. Naja


    Ich würde euch hier am liebsten alles alles genauer beschreiben, aber die Zeit um euch das alles durchzulesen hättet ihr garantiert nicht.

    Nö, nö, das passt scho. Ab und zu braucht man auch was Lustiges hier im Forum.


    Jmd einen Tip wohin wir uns wenden können?

    Ja, da gibt es doch diesen Fernsehsender, der solches Unrecht am Nachmittag gerne ins Programm nimmt: RTL

    Ach und dazu mein persönliches Anliegen, es geht um den Wasseranschluss der Waschmaschine.
    Jeder der 6 Familien, hat ein seperaten Anschluss im eigenen Kellerraum und eine Erhöhung/Podest von ca.80cm bis 1Meter.
    Meine neue,noch nicht mal ein Jahr alte, Waschmaschine machte nun Probleme und Pumpte nicht ab. Der Kundendienst schaute sich alles an und sagte, es liege an dem viel zu hohen Abflussrohranschlusses. Die max. Höhe liege bei 1Meter, hier aber sind es fast 1,60m. Die Pumpe würde unter Dauerbelastung arbeiten um das ganze Wasser da hochzupumpen und dies führt dann demnächst zum Schaden, dies unterliegt dann aber auch nicht dem Garantiefall.

    Ein noch längeres Rohr zu kaufen würde nichts bringen, würde dann gar nicht schaffen hochzupumpen. Die Waschmaschine noch höher zu stellen.... dann steht sie mit unter der Decke und ich würde das Waschmittel nur mit Hilfe der Leiter reinschütten können ... wäre zwar irgendwo die einzige Allternative, aber nicht gerade eine die mich glücklich macht.

    Was kann man da noch machen? Kundendienstarbeiter meinte ich solle mich an den Vermieter wenden. (nur leider in meinem Fall würde dies nicht sehr viel bringen-gibt eh nur wieder tausend leere Versprechungen, oder der eine Vermieter schiebt es auch den Anderen und dann auf die Hausverwaltung und die Hausverwaltung dann wieder auf die Vermieter usw. )

    Ich danke euch sehr für´s Lesen und wäre über jeden Tipp sehr sehr dankbar!

    Lieben Gruß

    Wie ich oben schrieb, dieser Fall gehört ins Fernsehen!

  • Kann ich wirklich nicht nachvollziehen wieso unser Fall so belustigend zu sein scheint.
    Ausserdem was hat das Fernsehen mit uns zu tun? Ich schreie nun wirklich nicht um Aufmerksamkeit, geschweige denn das ich mir Talkshows oder derartiges anschaue. Ich habe einfach nur um Ratschläge gefragt und muss mir hier sowas anhören... wie erst ist dann eigentlich das Forum zu nehmen?

    Zum Fall:
    Es werden alle Anliegen einfach ignoriert, da fragt man sich wofür dann die Hausverwaltung bezahlt wird.

    Anliegen:
    * Nachbarin lagert, trotz mündlicher Ermahnung des Hausverwalters bei der Hausversammlung, weiterhin Ihren gelben Sack und Pamperssäcke auf dem Balkon. Trotz mehrfacher (tel) Beschwerden ändert sich nichts, da ja Verwandtschaft (ist ja die Neffin+Cousine der Vermieter)

    * Auf Balkonen des DG liegen weiterhin noch Baumaterialen, die Vermieter versprachen bei der Hausversammlung, diese binnen zwei Wochen zu beseitigen. Ist mittlerweile auch schon 4Monate her.

    * Der Sandkasten, im momentanen Zustand, stellt eine große Gefahrenquelle dar. Auch hier waren die Versprechungen nur leere Luft.

    * Ein Geschwisterkinderwagen blockiert den Durchgang zu den Wohnungen im EG und zu den Kellerräumen.

    * Vor einigen Wochen, wurde nur unsere Restmülltonne nicht entleert, obwohl passend rausgestellt. Nach Bemerken, sofortiger Anruf an die Hausverwaltung. Wieder mal Versprechen, dass Rückruf folgt. Nichts. Am Nachmittag wieder Anruf bei der Hauverwaltung, Gesprächspartner unwissend, wieder Versprechen dass Rückruf gleich folgt.... nichts.

    * usw usw

    * Und wegen dem Hausmeister: Soweit ich informiert bin, dürfen die Vermieter nicht einfach tun und machen was sie wollen. Die Mieter müssen schriftlich über eintretende Änderugnen informiert werden, es geht ja schliesslich auch um Kosten die mit Sicherheit nicht der Vermieter trägt, sondern wir. Und darüber müssen die Mieter informiert werden. Dann müsste der Mietvertrag wegen der nun dazugekommenen Betriebskosten geändert werden.
    Und weder der Vermieter noch die Hausverwaltung äussern sich zu diesem Fall. Nachdem se Wind bekommen haben dass dies nicht so einfach ist, und die Mieter auch ihre Rechte haben- wurde der Hausmeister offensichtlich von seiner Beschäftigung still und leise befreit...

    Der Monatsdienst hat hier einwandfrei funktioniert, alle Nachbarn sind zufrieden gewesen. Warum dann das Ganze.
    Hätte der Vermieter irgendwelche Beschwerden dies bezüglich, müsste er uns beisammen rufen oder den jeweils Zuständigen abmahnen.
    Aber doch nicht spontan mal eben einen Hausmeister einstellen.


    Ja und unsere ganze Situation hier ist echt zum "schiessen" und führt wegen der Vermieter ins Lächerliche.

    Aber es muss doch eine Behörde geben, die die Vermieter kontrolliert oder nicht??

  • Ja, entschuldige, um es einmal unhöflich auszudrücken: an den Friseur..., denn bis hier konnte ich nichts Mietrechtswidriges erkennen.


    Diese Sockel für die Waschmaschinen sind natürlich viel zu niedrig. Sie sollten auf 1,50m erhöht werden, damit man die Maschinen dann noch bis unter die Kellerdecke quetschen kann.


    Ist dies denn wirklich ernst gemeint? :(:confused:

  • Auweia :(

    Sorry Miss Question, aber der erste Post klingt schon ziemlich nach Verschwörungstheorie, deshalb sollten die sicherlich nicht allzu ernst gemeinten Antworten nicht verwundern.

    Grundsätzlich ist der Vermieter für die Gemeinschaftsflächen und Außenanlagen verantwortlich. Er ist deshalb durchaus berechtigt, die Arbeiten zu vergeben. Ob er die Kosten mit den Mietern abrechnen kann und darf, ist ein anderes Thema und richtet sich nach den Vereinbarungen im Mietvertrag.

    Zitat

    Die Mieter müssen schriftlich über eintretende Änderugnen informiert werden, es geht ja schliesslich auch um Kosten die mit Sicherheit nicht der Vermieter trägt, sondern wir. Und darüber müssen die Mieter informiert werden. Dann müsste der Mietvertrag wegen der nun dazugekommenen Betriebskosten geändert werden

    Es besteht keinerlei Verpflichtung für Vermieter, seine Mieter über jede Veränderung zu informieren, insbesondere dann nicht, wenn diese mit den Vereinbarungen im Mietvertrag bzw. mit den gesetzlichen Bestimmungen konform gehen. Auch eine Änderung von Mietverträgen ist nicht grundsätzlich erforderlich.

    Zitat

    Der Monatsdienst hat hier einwandfrei funktioniert, alle Nachbarn sind zufrieden gewesen. Warum dann das Ganze.
    Hätte der Vermieter irgendwelche Beschwerden dies bezüglich, müsste er uns beisammen rufen oder den jeweils Zuständigen abmahnen. Aber doch nicht spontan mal eben einen Hausmeister einstellen.

    Auch das ist ein Irrtum. Wie die Reinigung der gemeinschaftlichen Flächen und der Außenanlage erfolgt, ist und bleibt die Entscheidung des Vermieters und nicht der Mieter. Wenn die Vereinbarungen in den Mietverträgen es zulassen, kann dies auch jederzeit geändert werden wenn entsprechende Gründe vorliegen.

    Zitat

    Nachbarin lagert, trotz mündlicher Ermahnung des Hausverwalters bei der Hausversammlung, weiterhin Ihren gelben Sack und Pamperssäcke auf dem Balkon

    Geht von den Säcken bei einer derartigen Lagerung irgendeine Gefährdung für die übrigen Bewohner des Hauses aus, bzw verschandeln diese das Straßenbild? Wenn nicht, hat der Vermieter hier keinen Handlungsbedarf.

    Zitat

    Auf Balkonen des DG liegen weiterhin noch Baumaterialen, die Vermieter versprachen bei der Hausversammlung, diese binnen zwei Wochen zu beseitigen. Ist mittlerweile auch schon 4Monate her

    Ganz ehrlich ist dies Sache der Mieter der betroffenen Wohnungen. Diese sollten den Verwalter (Vermieter) unter Fristsetzung zur Mängelbeseitung auffordern und gleichzeitig die Selbsthilfe nach Fristablauf ankündigen und durchführen.

    Zitat

    Der Sandkasten, im momentanen Zustand, stellt eine große Gefahrenquelle dar. Auch hier waren die Versprechungen nur leere Luft.

    Inwiefern?

    Zitat

    Vor einigen Wochen, wurde nur unsere Restmülltonne nicht entleert, obwohl passend rausgestellt. Nach Bemerken, sofortiger Anruf an die Hausverwaltung. Wieder mal Versprechen, dass Rückruf folgt. Nichts. Am Nachmittag wieder Anruf bei der Hauverwaltung, Gesprächspartner unwissend, wieder Versprechen dass Rückruf gleich folgt.... nichts

    Ganz ehrlich? Was hat die Hausverwaltung damit zu tun? Die entsorgt sicherlich nicht die Mülltonnen. Was hindert also daran, die Rufnummer des Entsorgungsbetriebes ausfindig zu machen und sich so also an den direkten Ansprechpartner zu wenden?

    Und zu dem Zitat von Berny:

    Zitat

    Diese Sockel für die Waschmaschinen sind natürlich viel zu niedrig. Sie sollten auf 1,50m erhöht werden, damit man die Maschinen dann noch bis unter die Kellerdecke quetschen kann

    Ist sicherlich auch leicht ironisch gemeint, aber sicherlich die einzige Möglichkeit um Abhilfe zu schaffen. Denn eine Änderung der Abflüsse, insbesondere im Keller, wird noch schwieriger bzw. unmöglich sein....

  • Aber es muss doch eine Behörde geben, die die Vermieter kontrolliert oder nicht??

    Ich schrieb es doch schon! Es ist zwar keine Behörde, aber meist wirkungsvoller: RTL, einer der Fernsehsender für Krawall und Enthüllungen.

  • Hallo Gruwo,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Hmm Verschwörungstheroie gegen wen? Die Vermieter?

    Im Grunde nicht, es ist nur- die Nachbarn hier im Hause (also ich spreche für alle, deshalb auch zB das mit dem Müll auf dem Balkon usw.)haben nun genug geduldet. Wir versuchten es zu Anfang mit Humor zu nehmen, aber so lange kann man einfach nicht mehr lachen und die Situation wird dadurch leider auch nicht besser.

    Die Pflege der Aussenanlage usw. sind Betriebskosten.
    Betriebskosten müssen (wenn ich einen richtigen Gedankengang habe) in der Brutto-Kaltmiete aufgeführt werden. In unserem Fall sind sie es nicht. Aber ich kenne keinen Vermieter, der den Hauswart und die Reinigungskraft aus eigener Tasche bezahlt- weil er uns was gutes will oder ihm das Haus so wichtig ist.

    Einen Grund zur Einstellung des Hausmeisters gab es aus unserer Sicht keinen, denn alles verlief hier reibungslos. Alle Mieter waren gegen einen Hauswart (wurden zu Anfang gefragt) und es gab keine Beschwerden. Im Mietvertrag ist aufgeführt (wurde uns auch mündl. von den Vermietern mittgeteilt), dass wenn jmd seiner Aufgabe während des Monatsdienstes (also Rausstellen der Mülltonnen, Kellerreinigung und Pflege der Aussenanlage) nicht nachkommt, er abgemahnt wird und 20,-€ "Straf" zahlen muss.


    Hmmm Sie schreiben, dass eine Änderung des Mietvertrages nicht grundsätzlich erforderlich ist- da frage ich mich aber, wohin will er denn die Kosten verstecken? Vermuten tue ich, dass diese bei der Jahres-Nebenkosten-Abrechnung irgendwo auftauchen- ABER ist dies den rechtens?

    Irgendwie kann ich mich damit auch ehrlich gesagt nicht wirklich glücklich geben. Wenn zB der Stromtarif steigt, wird dies ja auch mitgeteilt. Die Menschen müssen sich doch auf höhrere Kosten einstellen und nicht zum Ende des Jahres ein Schock erleiden. Oder?

    Zu den Anliegen:

    Müllsäcke auf Balkonen:

    Ich persönlich bin im Sommer in der ganzen Wohnung wie verrückt rumgelaufen und konnte nicht verstehen woher der fürterliche Gestank kam. Ich habe jede Ecke hier durchwühlt. Meine Fenster waren offen und die Balkontür. dann bin ich raus und mir kam der Gedanke.

    Die Nachbarn aus dem EG und aus dem DG mussten auch dran leiden. Auf der Terasse zu sitzen und zu essen und dabei den Gestank von Gelben Sack (keine Ahnung was die da rein tun) und Pamperssäcken (und ich kann aus erfahrung sagen: JAAAAA die Stinken und noch wie!! Habe selber Kinder) ertragen zu müssen... die Nachbarin aus dem DG sagte mir, dass sie seit dem sie die Säcke auf dem Balkon lagert (haben die nämlich zu Anfang nicht gemacht) sie Fliegen in der Küche hat (ihr Küchenfenster liegt über dem Balkon).
    Wieso lagern alle Nachbarn ihren Müll im Keller, nur diese Dame/Familie meint es nicht machen zu müssen. Obwohl der Hausverwalter bei der Versammlung zu allen gesagt hat, dass Müll nichts auf den Balkonen/Terassen zu tun hat und wenn sowas nochmals auffällt, diese abgemahnt werden. Es handelt sich aber um die Cousine der Vermieter und die bekommt anscheind immer ne Extra Wurst. Im Übrigen meinte sie, die Säcke würden ihr im Keller stinken. Ach dann müssen es auch noch alle anderen Nachbarn mitriechen oder was?


    Müllbeseitigung

    Vielen Dank, ich werde es der Nachbarin so weiter geben.
    (Ich habe alle Anliegen der ganzen Mieter hier aufgeführt, wir haben einen Gemeinschaftsbeschwerdebrief zusammengefasst, deshalb.) Mir ist wohl bekannt, dass das nicht meine Schuhe sind, die ich anziehen muss ;)

    Sandkasten

    Ohh der Sandkastend...auch ein Thema für sich. Diesen zu Beschreiben ...hmm Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Tausend Worte. Leider hier nicht möglich...


    Nicht abgeholte Mülltonne

    Die Hausverwaltung habe ich angerufen, weil die meinten sie wären für alle Fragen was das Haus betrifft zuständig sind. Ich habe auch dran gedacht den Entsorgungsbetrieb anzurufen, aber nachdem mir die Chefin/Hausveralterin persönl. am Tel zugesichert hatte, sie würde bei der Entsorgungsfirma anrufen und dies klären und mich sofort zurückrufen, habe ich ihr ganz klar geglaubt. Am Nachmittag hatte ich dann den Chef/Hausverwalter am Tel. ER wusste von nichts, ich klärte ihn also auf und auch er meinte, ich ruf da eben an und rufe gleich zurück und auch nichts!! Ich meine, wenn die mir gesagt hätten, dafür sind wir nicht zuständig- musst selber anrufen- hätt ich getan...

  • Es ist schon richtig, im Mietvertrag müssen die Betriebskosten die mit dem Mieter abgerechnet werden können und dürfen angegeben sein. Und nur diese Kosten dürfen in der späteren Abrechnung auch enthalten sein. Entstehen einem Vermieter zusätzliche Betriebskosten, die er nicht mit den Mietern als umlagefähig vereinbart hat, so trägt er diese Kosten alleine. Allerdings kenne ich Ihre Mietverträge nicht.

    Ob alle Mieter zu Anfang des Mietverhältnisses gegen einen Hausmeister oder eine Gartenpflegekraft waren, bzw. keine Beschwerden vorgebracht haben, mag ja zutreffen. Dennoch bleibt der Vermieter für die entsprechenden Anlagen (Grundstück, gemeinschaftliche Flächen) verantwortlich und kann hier eine andere Regelung treffen, wenn er feststellt, dass die Arbeiten nicht ordungsgemäß ausgeführt werden. Ob er die ihm dann entstehenden Kosten tatsächlich auch mit den Mietern abrechnen kann, richtet sich wiederum nach den Vereinbarungen in den Mietverträgen. Als Mieter haben Sie das Recht zur Belegeinsicht, sollten Sie Zweifel an der Richtigkeit der erteilten Abrechnung haben.

    Wenn von den auf dem Balkon gelagerten Müllsäcken eine Gefährdung (Geruchsbelästigung, Ungezieferbefall) ausgeht, ist dies eine andere Sache. Aber auch dort gibt es Stellen an die man sich effektiver wenden kann (Gesundheitsamt, Abfallbetriebe). Letztere können sogar Bußgeldbescheide erteilen.

    Einmal editiert, zuletzt von Gruwo (5. November 2010 um 12:33)

  • In unseren Mietverträgen gibt es keine Angaben zu Betriebskosten.
    Ich habe mich nun entschieden die JahresKostenNebenAbrechnung abzuwarten und diese unter die Lupe zu nehmen. Mal schauen was dann so kommt.

    Vielen Dank für den guten Tipp.


    Schönen Gruß ;)

  • In unseren Mietverträgen gibt es keine Angaben zu Betriebskosten.
    Ich habe mich nun entschieden die JahresKostenNebenAbrechnung abzuwarten und diese unter die Lupe zu nehmen. Mal schauen was dann so kommt.


    Wenn es in Euren Mietverträgen tatsächlich keine Angaben zu Betriebskosten gibt, brauchst Du die "JahresKostenNebenAbrechnung"
    (richtig: Betriebskostenabrechnung) auch nicht abzuwarten und diese unter die Lupe nehmen...:rolleyes:

  • Öööh, diese Wohnungen wurden mit Mitteln des Sozialen Wohnungsbaus erstellt, richtig? Und da soll es im Mietvertrag keinen Hinweis geben, dass neben der Netto(kalt)miete auch Betriebskosten anfallen?

    Diese Betriebskosten müssen zwar nicht alle namentlich genannt werden, es reicht ein Verweis auf die Betriebskostenverordnung, in der die zu zahlenden Betriebskosten nachzulesen sind.

    http://www.leverkusen.de/vv/forms/11/527.pdf

    Einmal editiert, zuletzt von Mainschwimmer (6. November 2010 um 18:53)

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