Hallo zusammen,
nehmen wir folgendes rein fiktives Beispiel an, um dessen Bewertung ich euch bitten würde:
Eine Familie mit 2 Kleinkindern (1 und 4 Jahre alt) wohnt seit 7 Jahren in einem Haus (EFH) zur Miete. Das Haus soll nun verkauft werden und es besteht grundsätzlich die Frage, ob die Familie das Haus selbst kauft oder einen Verkauf auf "dem freien Markt" abwartet. Besonders interessant ist für die Familie, ob ein möglicher Erwerber, der ein vermietetes Haus erwirbt und den Grundsatz "Kauf bricht Miete nicht" verinnerlicht hat, nach dem Erwerb wg. Eigenbedarf kündigt. Zu dem Rahmendaten:
- kein (wirklich kein!) Wohnraum in für 4 Personen geeigneter Größe in der Gemeinde vorhanden, in den man "ausweichen" könnte
- Mietrechtsschutz vorhanden
Die Familie stellt sich nun die Frage, ob und wenn ja, wie lange sie sich realistisch betrachtet gegen einen erzwungenen Auszug zur Wehr setzen kann. Oftmals geistern da Zahlen wie "mind. 2-3 Jahre" durch die Weiten des Netzes. Wohlmöglich wird das Objekt auch von Investoren erworben - dann hat sich eine evtl. Kündigung wg. Eigenbedarf zumindest auf kurze Sicht erübrigt.
Was würdet ihr der Familie raten? Ein Kauf ist auch denk- und realisierbar, obwohl die Familie in diesem Haus absehrbar nur noch 4-5 Jahre wohnen bleiben möchte (da Kauf von Grundstück nebst Hausbau geplant).
Ich bin auch eure Ideen und Gedanken zu dem Sachverhalt gespannt ![]()
Viele Grüße
Peter