Strom für Waschmaschine über Nachbarn

  • Hallo,

    Ich habe gerade folgendes Problem:
    Als ich vor 1,5 Jahren hier eingezogen bin, bin ich mit dem Vermieter bei Schlüsselübergabe auch in den Keller gegangen, zwei Anschlüsse für Waschmaschinen vorhanden sind, aber nur eine Stromleitung. Aussage des Vermieters "Hier ist dann Platz für eine Waschmaschine," woraufhin ich meine Waschmaschine natürlich dort platziert habe.

    Vor ca. 5 Monaten habe ich nun neue Nachbarn bekommen, nachdem die Wohnung oben lange leer stand und durch einen Zufall ist nun heraus gekommen, das der Strom im Waschkeller gar nicht über den Allgemeinstrom läuft, sondern über den Zähler der Nachbarn. Es sind drei Steckdosen vorhanden, die alle von einer Leitung abgehen.

    Jetzt kann ich erst mal nicht mehr waschen und zum zweiten müssen die Kosten jetzt ja irgend wie aufgeteilt werden, wo ich den Vermieter wegen falscher Information in seiner Pflicht sehe. Wenn zwei Waschplätze vorhanden sind, gehe ich davon aus, das auch zwei Waschmaschinen angeschlossen werden können.

    Wie verhalte ich mich jetzt?

    Liebe Grüße und Vielen Dank.

    Marie

  • Zitat

    wo ich den Vermieter wegen falscher Information in seiner Pflicht sehe

    und wie hat der Vermieter darauf reagiert?

    Ist der Einbau eines Zwischenzählers möglich?

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • In meinem Haus ist es ähnlich. Ich habe an jede Steckdose einen Stromzähler gesteckt. Somit habe ich und die Mieter jederzeit eine Kontrolle über den Verbrauch jeder Waschmaschine. So ein Zähler gibt es im Baumarkt für ein paar Euro.

  • Marie1977:

    "Als ich vor 1,5 Jahren hier eingezogen bin, bin ich mit dem Vermieter bei Schlüsselübergabe auch in den Keller gegangen, zwei Anschlüsse für Waschmaschinen vorhanden sind, aber nur eine Stromleitung."
    - Und Du hast das offensichtlich so akzeptiert.

    "Aussage des Vermieters "Hier ist dann Platz für eine Waschmaschine,"
    - ... und da hinten ist die Tür zum Hof.

    "durch einen Zufall ist nun heraus gekommen, das der Strom im Waschkeller gar nicht über den Allgemeinstrom läuft, sondern über den Zähler der Nachbarn.
    Jetzt kann ich erst mal nicht mehr waschen und zum zweiten müssen die Kosten jetzt ja irgend wie aufgeteilt werden, wo ich den Vermieter wegen falscher Information in seiner Pflicht sehe."
    - Und was hat er gesagt, nachdem Du ihn mit dem Zustand interviewt hattest?

  • Hallo,

    Sorry, das habe ich glatt vergessen zu schreiben. In einer Woche werden jetzt neue Leitungen gelegt, für jede Wohnung eine Steckdose. Über die Kostenteilung hat er (natürlich auf Nachfragen) nichts gesagt.

    Ich habe heute Mittag aber einen Bekannten da gehabt, Elektriker, der mit mir die Leitung nach verfolgt hat (die Leitungen sind isoliert an der Wand angebracht) und da diese sich zum allgemeinen Licht im Keller abzweigt, geht er davon aus, das die Leitung doch über den Allgemeinstrom ist. Warum sonst sollten die Lampen damit verbunden sein?!

    Akzeptiert habe ich es insofern, das es mir damals egal war, ob ich nun den Strom über meine Rechnung trage oder über den Allgemeinstrom, aus meiner alten Wohnung kannte ich es auch nur so, das der Strom für die Waschmaschine dann ebenfalls über den allgemeinen Zähler lief. Das war ok so, bzw. ich habe mich damit nicht weiter befasst, aufgrund mangelnder Erfahrung. Mittlerweile weiß ich auch, das dies so nicht richtig ist.

  • Wenn der Strom aus der Leitung für Allgemeinstrom entnommen wird, ist hierzu nichts einzuwenden. Allerdings nur bei Schaltung eines Zwischenzählers. Nur dann ist der tatsächliche Verbrauch der einzelnen Waschmaschinen zu messen

  • Der Rest wäre dann Mathematik...

    Aber welche auf 2 Krücken!
    Da hat man den Verbrauch in kW pro Stunde, aber die genutzte Zeit hat nach wie vor den Wert x. Dieser ist aber ebenso maßgebend!

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