defekte Badheizung im Dauerbetrieb - erhöhte Nebenkosten

  • Hallo liebe Forenmitglieder,

    leider habe ich im web keine richtige Antwort gefunden, daher stelle ich hier mein Problem dar, mit der Hoffnung auf Hilfe.

    Unsere Fußbodenheizung im Bad ließ sich nicht ausschalten. Das haben wir gemerkt, als unsere Nachbarn unter uns letztens im Urlaub waren. Vorher sind wir davon ausgegangen, dass unsere Nachbarn unter uns halt so viel heizen.

    Daraufhin haben wir unseren Vermieter in Kenntnis gesetzt. Der kam dann vor ein paar Tagen vorbei.

    Wir haben im Bad ein Heizkörper mit einem gewöhnlichen Drehventil. Uns wurde beim Einzug vom Vermieter zugesichert, es gibt in der gesamten Wohnung Fußbodenheizung, außer im Bad nicht, da ihm das damals in den 90'ern beim Legen der Fußbodenheizung zu heikel war im Bad. Daher gibt es in der gesamten Wohnung nur im Bad ein Heizkörper, sonst überall Fußbodenheizung.

    Vor ein paar Tagen war er also da u. sagte uns dann, dass die Wärme von der laufenden Fußbodenheizung im Bad kommt. Mein Partner und ich schauten uns mit offenen Mündern an.
    Wir fanden das arg merkwürdig.
    Denn wir wussten bis dato nix von der Badfußbodenheizung u. es war auch kein Thermostat für die Badfußbodenheizung nirgends in der Wohnung zu finden (in jedem Zimmer sonst gibt es für den jeweiligen Raum ein eigenes Thermostat, nur im Bad nicht).

    Dann fragten wir den Vermieter wo denn dann das Thermostat oder ein Regler für die Badfußbodenheizung ist.

    Daraufhin ging er raus aus unserer Wohnung in's Treppenhaus. Dort gibt es ein kleines, graues Fach mit ständig steckendem Schlüssel. Da drin befindet sich der Heizölstandableser für unsere Wohnung.
    Dachten wir bisher.
    Aber neben dem Ableser gibt es einige unbeschriftete Ventile.
    Und siehe da eins von diesen unbeschrifteten Reglern is der für die Badfußbodenheizung!
    Seit dem ist auch endlich die Badfußbodenheizung aus u. wir müssen nix mehr verheizen, was wir gar nicht brauchen.

    Diese Ventile hat er uns nie gezeigt. Sonst hätten wir ja auch mal die Badfußbodenheizung v.a. im Sommer ausschalten können.

    Das haben wir ihm gesagt, aber er leugnet es. Wir wussten weder von der Badfußbodenheizung noch von diesem Ventil außerhalb unserer Wohnung.

    Nun wundert es uns kaum noch, dass wir jährlich fast 500 € an Nebenkosten nachzahlen mußten, schließlich heizen wir eig. nicht, haben in allen Zimmern immer ca. 17 Grad ohne Heizung, da ich unter chronischer Nebenhöhlenentzündung leide u. mein Partner es nicht so warm mag (wohnen seit August '12 in dieser Whg).

    Wir fühlen uns ein wenig veräppelt.

    Was können wir da tun? Können wir zu viel gezahltes zurück verlangen?

  • Sonst hätten wir ja auch mal die Badfußbodenheizung v.a. im Sommer ausschalten können.

    Richtig, wenn einem aufgefallen wäre das im Sommer immer die Fußbodenheizung in Betrieb war, hätte man können ja mal reagieren.
    Das kann man von einem mittelmäßig intelligenten Menschen schon verlangen.
    Das das Geldverschwendung ist, gehört auch dazu.
    Das mit dem unbekannten Schalter klingt wie die Ausrede eines Erstklässlers.

    Die Gründe für das "Kopf in den Sand stecken" wissen Sie selbst am besten.
    Sie haben die Wärme verbraucht und müssen zahlen. Es muß weh tun, damit Sie in Zukunft bewußter mit Energie umgehen.

  • Im Sommer laufen im ganzen Haus keine Heizungen, Verzeihung.

    @ Kolinum: Wie sollten wir denn die Badfußbodenheizung ausschalten, wenn uns bei Einzug vom Vermieter gesagt wurde es gibt im Bad keine Fußbodenheizung u. das Thermostat uns nie gezeigt wurde?


    Daher ist es uns auch nicht vorher aufgefallen.

  • Sonst hätten wir ja auch mal die Badfußbodenheizung v.a. im Sommer ausschalten können.

    Wenn keine Heizung in Betrieb war, dann natürlich nicht. Verstehe dann obigen Satz nicht.

  • Dass im Sommer die Heizungen im Haus automatisch abgestellt werden, hatte ich vergessen.

    Wir wussten bis vor einigen Tagen nix von einer. Fußbodenheizung im Bad noch wo sich das Thermostat / Regler befindet.

  • Zitat

    Da drin befindet sich der Heizölstandableser für unsere Wohnung.
    Dachten wir bisher.

    Wie kann man nur solchen Unsinn denken? Heizöl wird nur an einer Stelle im Haus gemessen, nämlich an dem Tank für die Zentralheizung.

    Zitat

    Nun wundert es uns kaum noch, dass wir jährlich fast 500 € an Nebenkosten nachzahlen mußten,

    Auch das dürfte als Verbrauch für einen Heizkörper Quatsch sein.

  • Hallo Nickname,

    ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man es nicht merkt, dass man im Bad eine Fußbodenheizung hat. Wenn diese Heizung deiner Meinung nach für eine Nachzahlung von 500 Euro verantwortlich sein soll, dann muss die ganz schön gekachelt haben.

    Ich schließe mich den Vorrednern an. Mit einer Rückforderung wird es wohl nichts.

    Freut euch doch - ihr habt eine Fussbodenheizung im Bad.

    Gruss
    H H

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!