Mängel 8 Wochen nach Abnahme beanstandet

  • Liebe Forum,
    hier kurz die Basic-Infos:
    -Kündigung fristgerecht zum 31.12.2014 beim Vermieter sowie beim Hausverwalter
    -Nachmieter selber organisiert (zwecks Küchenübernahme)
    -Auszug am 16.12.2014
    -In Absprache mit dem Hausverwalter (auch wenn er das eigentlich nicht macht und er das auch nicht so toll findet) dürfen die neuen Mieter bereits am 17.12.2014 ihre Möbel in die Wohnug stellen
    -Übergabe mit dem Hausverwalter und der neuen Mieterin am 18.12.2014
    -bei der Übergabe versucht der Hausverwalter, uns alte Transportspuren im Hausflur in die Schuhe zu schieben, (waren wir definitiv nicht, einzig eine Macke hat die Nachmieterin eingestanden) da er den Hausflur bei jedem Auszug/Einzug kontrolliert
    -allerdings werden 5 der 8 Wohungen als WGs genutzt, und da ziehen permanent Leute ein uns aus, ohne das er dabei ist
    -Der Hausverwalter nimmt das so an bei der Übergabe und lässt die neue Mieterin und uns unterschreiben (wir haben und dummerweise keine Kopie geben lassen)
    -bei der Frage, bis wann wir mit der Kaution rechnen dürfen, bekommen wir gesagt, dass wir die Wohnug ja noch offiziell bis Ende Dezember haben und das er sich darum Anfang Januar kümmert
    -Mitte Januar immer noch kein Geld bekommen, auf telefonische Rückfrage bekomme ich von seiner Assitentin gesagt, das würde bei Ihr auf dem Schreibtisch liegen, aber Herr XYZ war noch nicht bei der Bank, um das Sparbuch aufzulösen und werde auf kommende Woche vertröstet
    -seither habe ich jede Woche angerufen, getan hat sich noch nichts

    Heute dann der Knaller: Ich habe wieder angerufen und mir wird gesagt, dass Herr XYZ das wieder zurück genommen hätte, da er noch auf einen Kostenvoranschlag des Malers warte, da er den Hausflur streichen lässt! Daraufhin habe ich mich verbinden lassen um zu fragen, was das werden soll. Er hatte die Wohnung ja schließlich abgenommen. Sein Kommentar: Er hätte gar nichts abgenommen, das wäre ja mit diesem fleißenden Übergang überhaupt nicht möglich gewesen. Außerdem hätte er das so ja auch nicht gut gefunden, weil man dann ja keine Schäden den einzelnen Parteien zuordnen könnte. Und ich solle mich nicht so anstellen, für sowas hat man ja eine Versicherung.

    So, ich bin kein Jurist, aber das kann er nicht wirklich ernst meinen und durchsetzen, oder?
    Besten Dank für eure Hilfe/Kommentare/Erfahrungen.


    Goebi

    P.S. Ich benötige keine juristische Beratung, ich möchte einfach gerne euren Stand dazu wissen.

    Einmal editiert, zuletzt von goebi (10. Februar 2015 um 14:15)

  • Wenn Sie den Schaden im Hausflur schriftlich eingestanden haben, müssen Sie auch dafür gerade stehen.
    Mit einer Wohnungsübergabe direkt hat das nichts zu tun

  • Nein, haben wir nicht eingestanden. Daher ja auch die Verwunderung, dass es erst hieß, wir bekommen die Kaution wieder und dann auf einmal der Rückzieher.

  • Zitat

    Ich kenn da jemanden der hat sich immer wieder krank schreiben lassen und somit bestaetigen lassen das er in der Phase seines Lebens nicht umziehen darf. Das zieht sich nun schon mehrere Jahre hin.

    Dann würde ich den Vermieter auffordern, einen eindeutigen Nachweis zu bringen, dass Ihr die Verursacher des Schaden seid. Bisher sind das ja nur irgendwelche Mutmaßungen.

    Ich würde hier vermutlich mal einen Anwalt konsultieren.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • goebi,

    das riecht verdächtig nach Arbeitsbeschaffung für Rechtsanwälte, Gutachter und Amtsgericht.

    "(wir haben und dummerweise keine Kopie geben lassen)"
    - Wirklich dummerweise...

    "mir wird gesagt, dass Herr XYZ das wieder zurück genommen hätte, da er noch auf einen Kostenvoranschlag des Malers warte, da er den Hausflur streichen lässt!"
    - Bei der Übergabe wurde diesbzgl. nicht vereinbart?

    "Er hätte gar nichts abgenommen, das wäre ja mit diesem fleißenden Übergang überhaupt nicht möglich gewesen."
    - Wieso denn nicht?

    "Außerdem hätte er das so ja auch nicht gut gefunden,"
    - Wie jemand etwas (emp)findet, ist unwichtig.

    "weil man dann ja keine Schäden den einzelnen Parteien zuordnen könnte."
    - Und dann aber plötzlich einen Verursacher findet?

    "Und ich solle mich nicht so anstellen, für sowas hat man ja eine Versicherung."
    - Ha ha.

    "So, ich bin kein Jurist, aber das kann er nicht wirklich ernst meinen und durchsetzen, oder?"
    - Kommt auf den Richter an...
    ---- Und was lehrt Dich das alles für die Zukunft...?

    PS: Wie mein Vorbeter schon sagt..., aber einen Fachanwalt für Mietrecht.

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