Mitbewohner unerträglich

  • Hallo ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen,

    Meine Situation:
    ich wohne als Untermieter mit meinem Mitbewohner (Hauptmieter) in einer Wohnung, die seinen Eltern gehört.
    Leider ist es so, dass er vor einem halben Jahr seinen Job gekündigt hat und seitdem Drogen nimmt (Marjuana und vermutlich auch Kokain ).
    Das ist nicht das einzige. Er hat ständig "Freunde" zu Besuch, vor denen ich Angst habe, da diese auch Drogen konsumieren und einer wurde vor unserer Tür festgenommen aufgrund Drogenhandels.
    Immer wenn diese da sind traue ich mich nicht aus meinem Zimmer und verriegle meine Zimmertür. Auch beklaut wurde ich schon von den Freunden...

    Mein Mitbewohner veranstaltet sehr oft auch über die Ruhezeit hinaus (22 Uhr) häufig Partylärm, wodurch auch schon mehrmals die anderen Nachbarn erfolglos sich bei ihm beschwert haben. In der Wohnung gibt es ein Wohnzimmer, welches uns beiden zur Verfügung stehen sollte. Allerding kann ich das Zimmer nicht benutzen, da dort seine Partyeskapaden stattfinden... und in einem nach Gras riechendem Wohnzimmer will ich mich auch nicht aufhalten...
    Leider ist der Wohnungsmarkt katastrophal, sodass ich nicht kündigen konnte, ehe ich nicht eine neue Wohnung gefunden hatte. Dies ist mir nun endlich gelungen (nach 4 Monaten intensiver Suche..). Leider gibt es nun eine Frist von 2 Monaten.
    Wäre es in meiner Situation möglich, eine fristlose Kündigung zu verlangen? Oder muss ich mcih an seine Eltern wenden (die nichts von seinem Drogenkonsum wissen)

    Lg
    Karo

  • Mein Zimmer ist nicht möbliert. Wohnzimmer und der Rest der Wohnung allerdings schon.


    Dann könntest Du jetzt bei Deinem Vermieter zum 30.04.2015 kündigen. Über die Drogen usw äussere ich mich nicht.

  • Hallo,

    bitte fasse das jetzt nicht als Rechtsberatung auf, oder als Empfehlung es auch wirklich zu tun.

    Wenn ich in der Situation wäre, würde ich die Kündigung zum Wunschtermin aussprechen mit dem Vermerk "ersatzweise zum nächstmöglichen Termin". Dann würde ich am Wunschtermin ausziehen und die Mietzahlungen einstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein bekiffter Arbeitsloser hier tatsächlich die Gerichte bemühen würde. Schon gar nicht, wenn dann Punkte, wie Drogenkonsum thematisiert würden.

    Gruss
    H H

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