Mein Mann und ich haben 1 1/2 Jahre in einem alten (ca 100 Jahre)Haus zur Miete gelebt. Als wir einzogen hieß es, durch die dicken Wände würden die Heizkosten im Rahmen bleiben, obwohl die Fenster fast genau so alt wie das Haus waren. Wir, total begeistert von dem Gedanken alleine zu Wohnen, mit schönen kleinem Garten für 550 €, natürlich zugschlagen. Den ersten Winter haben wir dann 1500 Liter Heizöl:( in 3 Monaten verbraucht auf ca 100 qm und es war nie über 18 Grad im Erdgeschoss. In der oberen Etage war es durch einen weiteren Ölofen angenehmer, wobei Sprudelflaschen die am Boden standen fast eingefroren sind. Als ich dann schwanger wurde und wir im zweiten Winter genau so viel verbraucht haben stand der Entschluss auszuziehen fest. Ich möchte, dass mein Baby krabbeln kann, ohne dass es sich die Finger abfriert und ständig krank ist!
In einen so weit ungenutzen Raum stand ein Nachtspeicherofen, der laut Vermieter neu ist und nicht mehr so viel Strom benötigt wie die alten. Zumal wir auch Nachtstrom hatten. Dieser lief zusätzlich, weil er neben unserem Schlafzimmer stand und wir wenigstens dort nicht frieren wollten. Über diesem war ein Fenster durch das der Vormieter ein Kabel laufen ließ, dass dazu geführt hat, dass der Rahmen verzog und das Fenster einen Spalt von ca 1/2 cm hatte teilweise mehr. Trotz Hinweisen wurde nichts geändert und wir haben mit Moll versucht es einigermaßen dicht zu bekommen.
Als wir dann auszogen, sagten die Frau der Nachmieter sie wollen den PVC, den wir im Treppenhaus und im Eingangsbereich über den alten gelegt haben (mit Erlaubnis) behalten. Ihr Mann war wohl anderer Meinung und sie haben in Absprache mit dem Vermieter einen Bodenleger kommen lassen, um den alten zustand wieder herzustellen und wir bekamen nun die Rechnung über 200 €. Ebenso sei anscheinend ein Siphon an einem von ! 3 ! Waschbecken undicht (bei uns war es noch dicht, meine Mutter kann das bezeugen) und sie riefen am Samstag einen Flaschner, der für einen Siphon stolze 125 € berechnet weil er von Grohe ist. Sie haben drei Handwaschbecken und ein Baumarkt 2 km entfernt der bis 20 Uhr aufhat! Und nach einem Monat haben die Nachmieter einen Ölofen reinigen lassen und uns ebenfalls die Rechnung geschickt! Wir haben ihn immer wieder entrußt und die Vermieter haben kein Wort darüber verloren, als sie das Haus abgenommen haben. Das waren dann noch man 180 €. Sommit ist unsere Kaution futsch und die Vermieter interessiert es nicht, was abgesprochen war. Sie wollen sogar noch 68 €. Dazu kommt eine Stromnachzahlung von über 1100 Euro
!!! dank des günstigen Nachtspeicherofen! Ist das rechtents????![]()
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Rechnungen nach Auszug
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caya81 -
29. September 2010 um 12:59 -
Erledigt
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Als wir dann auszogen, sagten die Frau der Nachmieter sie wollen den PVC, den wir im Treppenhaus und im Eingangsbereich über den alten gelegt haben (mit Erlaubnis) behalten. Ihr Mann war wohl anderer Meinung und sie haben in Absprache mit dem Vermieter einen Bodenleger kommen lassen, um den alten zustand wieder herzustellen und wir bekamen nun die Rechnung über 200 €.
Wurden Sie dazu aufgefordert diesen PVC-Belag zu entfernen? Zusätzlich gefragt, wurde die Erlaubnis zum Verlegen schriftlich gegeben? Wenn man Sie nicht aufgefordert hat, müssen Sie diese Rechnung nicht bezahlen.
Ebenso sei anscheinend ein Siphon an einem von ! 3 ! Waschbecken undicht (bei uns war es noch dicht, meine Mutter kann das bezeugen) und sie riefen am Samstag einen Flaschner, der für einen Siphon stolze 125 € berechnet weil er von Grohe ist.
Auch hier, wurden Sie aufgefordert, hat man Ihnen die Undichtigkeit gezeigt? Wenn nein, dann ist auch diese Rechnung nicht zu bezahlen.
Sie haben drei Handwaschbecken und ein Baumarkt 2 km entfernt der bis 20 Uhr aufhat! Und nach einem Monat haben die Nachmieter einen Ölofen reinigen lassen und uns ebenfalls die Rechnung geschickt! Wir haben ihn immer wieder entrußt und die Vermieter haben kein Wort darüber verloren, als sie das Haus abgenommen haben. Das waren dann noch man 180 €. Sommit ist unsere Kaution futsch und die Vermieter interessiert es nicht, was abgesprochen war. Sie wollen sogar noch 68 €. Dazu kommt eine Stromnachzahlung von über 1100 Euro
!!! dank des günstigen Nachtspeicherofen! Ist das rechtents????Dieser Punkt ist der einzig klare. Sie haben den Strom verbraucht, also müssen Sie ihn auch bezahlen.


Sie sollten also Ihre Exvermieter auf Herausgabe der Kaution verklagen. Das macht aber zum einen erst Sinn, wenn die Zeit (6 Monate) für die Schadensersatzforderungen des Vermieters abgelaufen ist und zum anderen die letzte Betriebskostenabrechnung vorliegt.
Dann wissen Sie tatsächlich, welche (falschen) Forderungen Ihre Vermieter abgerechnet haben und können entsprechend die Klage mit exakten Zahlen unterlegen.
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