Hallo Forum.
Nun, ich bin ehrlich ziemlich verzweifelt und wahrscheinlich selbst schuld das, dass eingetreten ist was eingetreten ist.
Vor dem 02.02.2011 war meine Freundin alleine in einer Wohnung. Sie Zahlte 125 € Nebenkosten zu diesem Zeitpunkt pro Monat. Nach dem wir dann einige Zeit zusammen waren, wollten wir zusammen ziehen. Also klärten wir das anstandshalber mit der Vermieterin und fragten ob meine Freundin Teile der Wohnung untervermieten darf. Diese Sache wurde schriftlich festgehalten und seitens Vermieterin zugestimmt.
Meine Freundin und ich setzten einen Nebenmietvertrag auf bei dem ausgehandelt wurde das ich an Sie a. 50 € Miete abdrücke und b. 50 € Nebenkosten. Auch mit der Vermieterin klärten wir, dass Sie nun a. 50 € mehr Miete und b. 50 € mehr Nebenkosten ausgezahlt bekommt. Dies wollten meine Freundin und ich schriftlich mit der Vermieterin festhalten. Aus diesem Grund erstellten wir einen Anhang zum Hauptmietvertrag, wo das Formuliert wurde. Darin wird ausdrücklich erwähnt, das einmal 50 € mehr Miete und zum andern 50 € mehr Nebenkosten unserer Seitz an Sie gezahlt werden.
Vorweg, Sie hat das Ding nie Unterschrieben, geschweige denn das schreiben wieder vorbeigebracht.
Bei einem Überschlag der Rechnungen zum Ende des Mietverhältnisses (ende 11.2014) entdecken wir einen Fehler, der Fatal ist. Die Vermieterin hat die 50 € mehr Nebenkosten a. nie in den Nebenkosten aufgeführt, b. nie der Hausverwaltung mitgeteilt, dass sich dort was geändert hat. Stattdessen erfahren wir bei Übergabe der letzten Nebenkostenabrechnung (2013), dass sie sich davon eine schöne Zeit gemacht hat.
Das ganze wäre gar nicht so tragisch, wäre nicht mit jeder Nebenkostenabrechnung auch eine Rückforderung eines noch offenen Betrags (ca. immer 218 €) einher gegangen. Wir Zahlten immer noch mehr, obwohl wir was hätten zurückbekommen müssen. Denn die 218 € wären mit 50 € mehr (monatlich), mehr als abgegolten sein müssen. Wir hätten im Gegenteil noch was zurückbekommen müssen.
Gerechtfertigt ist die Frage warum uns das nicht früher aufgefallen ist, wahrscheinlich weil keiner von uns damit gerechnet hat, dass dies jemals eintritt. Blind vertraut etc. nennt es wie ihr wollt.
Die Frage ist jetzt natürlich, was können wir noch machen bzw. meine Freundin? Denn es müsste ja von Betrug ausgegangene werden.
Was ich weiß, dass meine Freundin Anspruch auf die letzten 12 Monate hat. Aber was ist mit den Jahren davor. Immerhin sind es 4 Jahre minus 2 Monate gewesen die wir dort wohnten. Das macht immerhin läppische 2300 €.
Da Sie das Schreiben nie unterschrieben hat, wollte sie die vertragliche Bindung nicht eingehen. Zumindest gehe ich davon aus. Das würde dann bedeuten, dass sie auch keinen Anspruch auf die zusätzlich gezahlten 50 € mehr Miete hat oder?
Ich bitte um Rat, nach Möglichkeit auch durch einen Rechtsanwalt, der bereit ist eine gute Tat zu tun, weil mir nicht viel Zeit bleibt. Wir haben jetzt am Wochenende die Schlüssel Übergabe und bräucht Argumente.
Hätte Sie das Geld als Einnahme nicht auch noch versteuern müssen?
Wir sind gewillt rechtlich dagegen vorzugehen, sollte keine Gütige Einigung zustande kommen, aber nicht ohne Abwägung der Gesamtsituation.
Ich bitte um Hilfe und Rat.
Mit freundlichen Grüßen
Snugel