Hallo,
ich bin neu hier, wohne in einem Mehrfamilienhaus und habe eine Frage:
In der Abrechnung für 2013 sind die Kosten für die Megawattstunde Heizung gegenüber 2012 um rund 40% gestiegen sind, obwohl die Kosten pro Liter verbrauchtem Heizöl sogar etwas geringer waren als 2012 und mein Megawattstundenverbrauch ungefähr gleich geblieben ist. Ich ging eigentlich davon aus, dass der mengenmäßige Energieeinsatz pro Megawattstunde zwangsläufig unverändert bleibt, also bei gleichbleibendem Megawattstundenverbrauch auch die Verbrauchskosten in etwa gleich bleiben. Dem war eben leider nicht so.
Die Abrechnungsfirma hat mir nun meine Frage wie folgt beantwortet, die ich - trotz vermuteter mittelmäßiger Intelligenz - nicht wirklich verstehe. Hier die Antwort des abrechnenden Unternehmens:
"... Auch eine Abrechnung mit Wärmemengenzählern ist dem Wesen nach ein Verteilungssystem. Das Verhältnis der eingesetzten Energie in Relation zur festgestellten Verbrauchsanzeige ist von der betriebsbedingten Heizungsanlage abhängig. Neben den Erzeugungs- und Verteilungsverlusten ist zu beachten, dass sich die Wohnungswärmezähler direkt bei den Wohnungen befinden und der Wärmeverlust von der Heizungszentrale bis zum Montageort des Wärmezählers nicht erfasst wird. Wir betonen außerdem, dass in modernen außentemperaturgeregelten Heizungsanlagen keine konstanten Betriebsbedingungen herrschen. .."
Kennt sich hier jemand aus und kann mich aufklären? Vielen Dank.