Dazu nur soviel: Wenn ein WW-Rohr zwischen Heizung und den Wohnungen defekt ist, dann wird in den Wohnungen und damit in der Summe auch gesamt im Haus ja kein WW-Mehrverbrauch gezählt. Von daher könnte das Argument hinken.-----
Da hast du recht.
Ich sage nochmal mal so: Es war defineitiv ein (Warm)Wasserrohr defekt. Dadurch musste die Heizung permanent nachheißen. Das aufgeheißte Wasser ist dann in Mutter Erde versickert. Warmwasserrohr befand sich außerhalb der Wohnung. Auf unsere Uhren ist kein Mehrvervrauch an WW zu verzeichnen.
Aber durch das permanente Nachheizen wurde natürlich Heizöl verbraucht und das fließt ja dann in der Abrechnung mit ein.
Wenn das der Kündigungsgrund war, wird der Vermieter da nicht mit durchkommen können, denke ich.
Das denke ich auch. Gekündigter Mieter wehrt sich ja. Und er zieht nur aus, weil er von außerhalb vielleicht bessere Chancen sieht und es sich besser kämpfen läßt, als wenn er jetzt hier wohnen bleibt.
Ich würde da an Deiner Stelle so schnell als möglich ausziehen, denn Dein Vermieter scheint ja - warum auch immer - nicht in der Lage zu sein, die Ungereimtheiten zu erkennen, geschweige denn aufzuklären. Somit hätte ich Null Vertrauen mehr in zukünftige Nebenkostenabrechnungen. Ob der Vermieter den ganzen Wirrwarr und die Ursachen dafür zu vertreten hat, steht zwar in den Sternen und man darf da auch nichts unterstellen, aber das ändert nichts daran, dass ich da als Mieter nicht mehr würde wohnen wollen.
Ja, am liebesten würde ich auch ausziehen. Aber mit (bezahlbaren)Wohnraum sieht es bei uns ganz schlecht aus.