Hallo liebe Forenmitglieder.
Der Einfachheit halber verwende ich nur die männliche Schreibweise, die Damen mögen es mir verzeihen.
Ein theoretischer Fall:
es wird ein Untermieter aufgenommen, im Vorgespräch ist auch alles gut und in Ordnung und man beschließt, es zusammen zu versuchen.
Nun entwickelt sich das Ganze beispielsweise so, dass der Mietvertrag zwar wohl schon unterschrieben ist, aber nicht zurück gegeben wird an den Hauptmieter. Auch die fällige Kaution wird nicht gezahlt - sagen wir mal, man erinnert dann schon vier Wochen dran und nichts passiert.
Damit die Geschichte auch die Klischees erfüllt: natürlich verschwinden ununterbrochen Lebensmittel aus dem Bestand des Hauptmieters.
Nach einigen Gesprächen kommt dann heraus, dass dies wohl der Lebenspartner des Untermieters ist - nicht der Untermieter selber. Aber trotz einige Gespräche ist die Problematik nicht zu beseitigen.
Nun darf man ja dem Untermieter seinen Besuch nicht verbieten - schließlich hat er die gleichen Rechte gegenüber dem Hauptmieter, wie der Hauptmieter gegenüber dem Vermieter.
Nach ziemlich genau vier Wochen - rein theoretisch natürlich - kommt nun um 6.55 Uhr die Kripo und holt den Lebenspartner des Untermieters ab. Der Grund ist nicht ganz klar - man könnte vermuten, dass dies vielleicht etwas mit unerlaubten Betäubungsmitteln, deren Besitz und Vertrieb zu tun habe.
In welchem Fall dürfte der Hauptmieter nun dem Untermieter entsprechenden Besuch verbieten oder ein Hausverbot gegenüber entsprechender Person aussprechen. Schließlich wohnen noch viele kleine Kinder mit ihren Familien ebenfalls in dem Wohnhaus.
Welche Konsequenzen kann das dem Mietverhältnis Hauptmieter - Untermieter bescheren?
Welche Konsequenzen kann der Hauptmieter vom Vermieter erwarten?
Leider habe ich diesbezüglich nicht allzu viele Informationen im Netz zu dem Bezug auf Untermiete finden können.
Vielen Dank für das hoffentlich erfolgreiche Brainstorming.